Beiträge von Belarusofil

    Wer jetzt noch gerade nach Belarus ausreisen möchte - und könnte - kommt bei der Rückreise garantiert zwei Wochen in Quarantäne, so wie Belarus‘ Präsident wieder einmal genau das Gegenteil der Rest der Welt tut.

    Als Wissenschaftler kenne ich mich mit Viren aus... Wer jetzt innerhalb der EU - auch ins eigene Land - verreisen will, soll seit Anfang Jänner die Berichte aus China ignoriert haben. Die EU befindet sich momentan in einem Krieg gegen einem Virus. Falls wir so reagieren wie bestimmte Forummitglieder, dann wiederholt sich die Spanische Grippe-Pandemie von vor fast genau 100 Jahren. Google gibt da genug Auskünfte... Ein Jahr im Etwa hat es gedauert, und es hat (fast) mehr Opfer gegeben als der ganze 1. WK zusammen!!

    Belarus - sprich: Aleksandr Grigorewitsch - tut wie immer, als wäre das Land auf einem anderen Planeten. Die ganze Welt im Etwa „reagiert“, und Batka kommt sich vor, als gäbe es keine Probleme.

    Das es in Belarus nur - offiziell - eine Handvoll Infizierten gibt, möge man glauben... Bekannte in Wizebsk berichten, dass das tägliche Leben weitergehen soll obwohl es genug mit Symptomen gibt...

    Das gar Russland seine Grenze zu Belarus schließt - bis vorerst 1. Mai - sagt schon genug. Die Situation führt aber auch in Belarus (von Instagram) zu Witze: „Wieso die Grenze schließen, wenn es die Nachbarn schon tun?“


    Wenn eine Reisegruppe der Firma „Marko“ aus Wizebsk eine Reise nach Milan machte, und jetzt der Direktor auf der Intensivstation in Minsk liegt... Da gibt es sicherlich mehr Kranke, alleine schon in Wizebsk, als die offizielle Paar in ganz Belarus...

    Ob jetzt die Registrierung in Belarus gemacht wird, „weil andere Länder dies auch verlangen“ ist eigentlich Gegenstandslos. Belarus ist - doch? - nach wie vor souveräner Staat und hat bestimmt Gesetze, die sie uns - Ausländer - auflegen kann. Oder wollen Sie sich auch darüber beklagen, dass Sie z.B. in Frankreich ein Alkohol-Test im Auto mitführen müssen? Das Sie in Österreich ein Mautpickerl für die Autobahn benötigen? Usw. Kurz: Andere Länder, andere Sitten.

    Wer aus welchem Grund auch immer nach Belarus geht, hat sich daher auch an deren Gesetzen zu halten. Wenn ich mich recht erinnere, hat ein Deutscher, der nach Belarus ausgewandert ist, auch irgendwann die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass man zwar als Tourist einige Zeit mit einem deutschen Führerschein in Belarus herumfahren darf - als Einwanderer aber dieser Spaß nur mit weißrussischem Schein erlaubt ist.

    Wenn ich mit der Familie in Wizebsk bei Freunden eingeladen werde, muss ich auch mich beschränken auf Alkoholfreies. Dass ich in Österreich mit weniger als 0,5 Promille noch fahren darf, wird in Wizebsk kein einziger Polizist beeindrucken!

    Wir fahren „immer“ über Bobrowniki. Bis jetzt haben die zwei Kinder (1 und 4 Jahre alt) immer die Ausreise aus Polen beschleunigt - nie mehr als 10 Minuten vom 1. Schranken zur Brücke. Grenzlinie. Da steht man dann aber mit dem restlichen Verkehr...

    Schließlich die weißrussische Seite... Passkontrolle geht normalerweise schnell, jedoch die Zoll kann bis zu einer Stunde dauern, ohne das sich eigentlich was tut. Schlimm ist es, wenn eine junge Zöllnerin die Arbeit tut (besser, schneller kommt es uns mit älteren männl. Zöllnern).

    Da wir Geburtstag von der Tochter in Weißrussland gefeiert hatten, war möglich noch mehr Gepäck im Auto als auf dem Weg nach Wizebsk. Ausreise Weißrussland - nur zirka 25 Minuten. Dann Polen - normalerweise (EU-Schengen-Außengrenze) recht stressig... Passkontrolle... Alle aus dem Auto! Bei Minusgrade... Nun, letztendlich hat der Beamte meine Frau und die Kinder sich im Auto angeschaut. Aber dann zum Zoll... Zuerst einige Fragen (Sprit, Zigaretten usw.). Dann sich das Gepäck anschauen. „alles Geschenke“... Beim Öffnen der Tür hat das Gepäck schon zu schieben angefangen. Der Zöllner hat gelächelt, die Tür wieder verschlossen, und uns eine gute Reise gewünscht.

    Die ganze Ausreise hat 40 Minuten gedauert!

    Wir waren wieder einmal um den Feiertagen in Wizebsk, und wie die letzte Zeit eigentlich immer, über Bobrowniki über die Grenze gekommen. Bis Orscha sind es dann etwas mehr als 500km.

    Wir dachten im Sommer 2019 genug aufgeladen zu haben für die Fahrt nach Wizebsk. Nun, weit gefehlt! Kurz vor Minsk gab es schon zwei Pieps-Signale. Meine Frau, mit Internet aufs Smartphone (MTS) auf die Suche. BelToll schnell gefunden, aber dann der Wahnsinn: Es muss mindestens BYN. 60 gezahlt werden! Wo bis Wizebsk BYN. 15 auch gereicht hätten... An der Grenze Geld wechseln ist nämlich ziemlich teuer (schlechter Kurs), und wir hatten nur einige Rubel gekauft...

    Bei der Rückfahrt dann ähnlich. Laut BelToll-Kalkulator hätten wir genug Guthaben gehabt. Wollten aber auf Nummer Sicher gehen... Nun, wir hätten weniger als einen halben Rubel zu wenig für die Fahrt!! Jetzt aber hieß es bei Wizebsk wieder: BYN. 60 Guthaben.

    Liebes Forum,

    Ich möchte dann anscheinend der Erste, momentan aus privaten Gründen im schönen aber überhaupt nicht winterlichen Wizebsk ansässig, zum Relaunch gratulieren!

    Und das ist auch für meine Frau und mich den Grund letzten Endes gewesen, nicht in Wien sondern Wizebsk zu heiraten: Die (West)Europäische Bürokratie. Als Handikap gab's damals, dass ich Niederländer in Österreich bin. In Wien am Standesamt hat's geheißen, ich benötige auch dieses Ehefähigkeitszeugnis. Aus den Niederlanden für mich hat man das ohne Schwierigkeiten machen wollen - eine Frage eher von Stunden als von Tagen. Aber meine Zukünftige...
    Als man gehört hat - in der Niederlanden - dass sie Weißrussin sei (also, nicht-EU, und auch ein ganz böses Land aus der ehem. UdSSR), hat man gemeint, man müsse alle ihre Unterlagen (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde der Eltern, Reisepass) zugesandt bekommen. Das würde von der Fremdenpolizei auf jeden Quadratmillimeter untersucht - so kam es uns zumindest vor, denn es hat geheißen, dass es leicht drei Monate dauern kann - und dann würde aus meinem niederländischen Geburtsort sehr wahrscheinlich das Ehefähigkeitszeugnis kommen.


    Nach dem Aufenthalt (Besuch) in Österreich ist meine Zukünftige ins Wizebsker Standesamt, zuständig für ausländische Ehen, gegangen. Nebst Geburtsurkunde von mir (und Reisepass) benötigte man nur eine Bestätigung, dass ich nicht als Verheiratet gemeldet sei. Mitsamt Meldebestätigungen aus Wien und Scheidungsurkunde von März 2009 haben wir keinerlei Schwierigkeiten gehabt, beim Standesamt in Wizebsk die Trauung vollstrecken zu lassen.


    Dann kam im Nachhinein auch aber noch das Gute der EU für meine Frau: Sie ist nach Moskau gefahren (es gibt keine österr. Botschaft leider in Belarus, Moskau ist da zuständig) mit Nachtzug - und mit dem nächsten Nachtzug, weniger als 20 Stunden nach Ankunft in Moskau, inkl. Einreisevisum nach Österreich im Reisepass zurück nach Wizebsk gefahren - da ich als EU-Bürger im EU-Ausland tätig bin. Gleichzeitig war nämlich meine Frau mit einer anderen Weißrussin in der Botschaft, die einem Österreicher geheiratet hatte - und sie hatte zirka drei Monate auf ihr Visum warten müssen.


    Nebenbei noch: Das Gespräch auf dem Standesamt hat uns vor einem Dolmetscher bewahrt, als ich selbst - ohne Hilfe der Zukünftigen - die Dame habe erklären können, warum meine niederländische Nachname auf Geburtsurkunde als "W" statt "V" angegeben wird (habe eine Nachname, die 90% der niederländischen Variationen mit "V" am Anfang entspricht ;-)

    Mit der Zoll (Belarus) sind unsre persönliche Erfahrungen eher Positiv. Unser Gefühl nach sind‘s eher die Polen mit ungastlichem Benehmen. Bei der vorletzten Reise (Jänner 2018) hatte ich zu Hause die damalige Migrationskarte ausgedruckt. Mir wurde von den Zöllnern freundlich darauf hingewiesen, dass ich ein Original benötige. Ja, hat den Aufenthalt an der Grenze um einige Minuten verlängert. Aber ich - als Ausländer - werde eigentlich immer ganz freundlich entgegengetreten, vor allem, weil die Zöllner „erstaunt“ sind, dass ich meiner Familie wegen (dazu zähle ich gewiss auch die ganze Verwandtschaft meiner Frau in Belarus, inkl. ihr Freundeskreis) mehr als ein paar Worte Russisch spreche. Ja, sehr zum Leidwesen meiner SchwiMu ;-)
    Aber, zu Hause ist alles immer besser.


    Das mit den Tankstellen... Vor vier und einer Woche sind wir die P99 noch gefahren. Gerechnet aus Polen kommend: Direkt nach der Grenze gibt es zwei Tankstellen. Dann zumindest in/bei Wolkowysk, in/bei Selwa, und in/bei Slonim. Wenn Sie zwischen den Städten, außerhalb der Autobahn M1, mit Tankstellen rechnen, dann kann‘s in Belarus knapp werden. Ist aber nicht nur in Belarus. Wir müssen in Österreich auch „immer“ aufpassen, und ich kenne auch Teile Deutschlands (Bayerwald), wo man auch die Tankfüllung im Auge behalten muss.

    Seit Kurzem sind sie in Wien von Fußgehern „getrennt“. Einige Rowdys ohne Rücksicht auf die Fußgeher haben die E-Scooter im Etwa gleichschalten lassen mit (E-)Fahrrädern.


    Das mit „Vergessen“ ist lustig. Nur, funktionieren tut so ein Scooter dann doch wahrscheinlich nicht.

    Klingt irgendwie “spannend”. So habe ich keine Probleme mit dem Verkehr in Wizebsk, mit so einem E-Scooter aber durch die Stadt brausen... Und Minsk ist natürlich noch eine Spur heftiger als Wizebsk.
    Auch ist es ein teurer Spaß m.M.n. BYN 2,00 für den Anfang sind schon mal 87,7 Cent. In Wien würde es €. 1,00 kosten. Dazu 13,2 Cent je Minute... in Wien sind 15 Cent fällig.
    Somit kostet es unterm Strich in Minsk genau so teuer als in Wien!

    Es gibt mehr oder weniger aus dem Westen kommend, am Schnellstraßenende [S8] vor Bialystok, eine Großbaustelle - die trifft also auf beide Grenzübergänge (nach Slonim/ Baranowitschi als auch Hrodna) zu.


    Und jein... Bei der Hinfahrt sind wir vielleicht zehn Minuten im Stau gestanden (Freitag am Nachmittag), und haben dank Karte dann ein Schleichweg gefunden ?. Auf dem Rückweg aber (Samstag Nachmittag) war aber nichts los.


    In aber beiden Richtungen waren meine Frau und ich schockiert, wie groß der Lkw-Rückstau auf der DK-65 in Richtung Belarus ?? (Wolkowysk/ Slonim/ Baranowitschi - P99) war. Es sind bestimmt an die 5km Lkw Schlange gestanden...

    Tschuldigung, wenn ich das so meine, aber solch eine Reaktion hat mit dem Threat nichts zu tun. Das man in Minsk billig eine Bleibe finden kann ist leiwand, bringt auf den Transit nach Belarus nichts. Für unsre letzte Reise - gerade drei Wochen Wizebsk gefeiert - sind wir von Wien ohne Nächtigung ausgekommen. Im Dezember aber möchte ich diesmal auch eine Nächtigung, jedoch kurz NACH der Grenze, damit wir am zweiten Reisetag „Ruhe“ haben. Für die Rückfahrt werden wir aber dann in Polen etwas suchen müssen. Wahrscheinlich Nähe Piotrków Trybunalski/ Częstochowa...

    Zurück aus Belarus... Also, leider habe ich da die letzten Mails erst gesehen, nachdem ich mich selbst schriftlich beim OWiR registriert hatte (BYN. 25 zirka sind da fällig... U+1F620 ,-( ). Beim nächsten Mal - wird wahrscheinlich (wieder) Ende des Jahres werden - versuche ich's auch zuerst einmal OnLine.
    Zur Anmerkung über Daten im Pass... Ich habe da nie etwas vom OWiR in den Reisepass bekommen. Jetzt ohne Migrationskarte (von der Zoll) ein Zettelchen erhalten, dass bei der Ausreise von der Zoll nicht einmal eingenommen wurde.


    Einreise nach Belarus (Kurzbericht Reise): Am 5. Juli aus Bialystok kommend in Richtung Baranowitschi (wollte über die P99, kam über die DK-65). Ausreise - "Es gibt ein Problem mit dem Computer... Sie müssen warten!" Haben zirka eine Stunde einfach gestanden, bis wir über die Grenze konnten.
    Dann die Belarus-Grenze. Passkontrolle war recht zügig, dann aber anschließen bei der Gepäckkontrolle. Das man mit Klein(st)Kinder unterwegs ist, war die da egal. Wir haben insgesamt fast 2,5 Stunden für die Grenze benötigt. Gott sei Dank (Neuwagen gefahren) haben wir nicht auch noch ein Stopp bei BelToll machen müssen...


    BelToll in Wizebsk ist umgezogen! Waren die vorher in der Nähe von Korona an der Ausfahrstraße in Richtung Minsk, jetzt sind sie bei der Ortseinfahrt aus Orscha kommend (Nähe Flughafen).


    Ausreise - wieder über die gleiche Strecke als in Richtung Wizebsk. Jetzt nur zirka 40 Minuten gebraucht. Sowohl Belarus-Zoll als auch Polen-Zoll haben alles einmal Rucki-Zucki gemacht. Natürlich die Standardfragen der Polen - wo meine Frau nie auf ihre Wurst aus Belarus verzichten möchte, und auch ihre angezuckerte Milch aus Wizebsk-Oblast immer im Gepäck haben will (gerade Sachen, die man offiziell nicht mitnehmen darf - nur Unfug, dass wir sie nicht mitnehmen sollten, denn Polen ist nur Durchreiseland...).


    Noch kleiner Tipp am Rande. Gibt vielleicht nicht viele, die die Strecke fahren, aber aus dem Süden kommen, in Richtung Warschau, empfehlt es sich momentan wirklich, bei Czestochowa (glaub', so schreibt man's irgendwie) auf die DK-91 "abzuzweigen" nach Piotrkow Trybunalski, statt die DK-1 weiter zu fahren. Hinfahrt DK-1, Rückfahrt DK-91... Habe fast halbe Zeit gespart weil auf der DK-1 ständig Stau durch Straßenmeisterei-Arbeiten.

    Liebes Forum,
    Vielleicht hat jemand die Strecke schon gefahren. Im Internet finde ich keine schlüssigen Informationen...
    In zwei Monaten geht die Reise zur SchwiMu wieder los. Wir freuen uns schon auf die S8 (Warschau - Bialystok).
    Bis jetzt aber sind wir ab Piotrkow Trybunalski über die S8 nach Warschau gefahren. Nun aber zeigt mein Navi letzte Zeit immer auf Weiterfahrt über A1 (bis Strykow) und dann A2 nach Warschau. Dies könnte uns bis einer halben Stunde Zeit sparen.
    Ist es aber eine Mautstrecke, oder, wie die A1 ab Tschechien bis Pyrzowice - mautbefreit?

    An und für sich haben wir aus Österreich folgende Erfahrungen (Sendung aus Großstadt - Wien - in eine Großstadt - Wizebsk): Die meiste Zeit braucht eine Sendung überhaupt für den Transit. Bis Belarus (Minsk-Flughafen) kann bis zu einer Woche dauern. Wenn aber durch den Zoll, dann ist jede Sendung - Brief oder Paket - bis innerhalb von 12 Stunden am Ziel.
    Da nutzen wir aber immer die übliche Post. Wie mit Kurier, keine Erfahrung. Nur, wir wissen, dass wir uns auf die Post verlassen können, und die meiste Zeit kostet es bis inklusive Zoll in Minsk.

    Nicht verstanden, was ich geschrieben habe...
    Ich habe die Betonung auf NUR gelegt. Wenn - inzwischen ihr - nur die Westmedien schaut/ hört, dann sieht man alles mit anti-russischer Brille. In österr. rechtlichem Rundfunk (ORF) gibt es auch öfters Forum-Diskussionsbeiträge. Da gibt es auch Dickschädel, die nur die eigene Sicht akzeptieren können.
    Und nein, ich/ wir schauen nie RT!


    Was der Außenminister aus Belarus eigentlich, als Diplomat, meinte: Nicht schwarz-weiß betrachten! Wo zwei zanken haben zwei Schuld!
    Referieren an Weltkriegen: Gerade der Krieg in 1914 hat angefangen, weil nach dem Attentat in Sarajewo ALLE Mächte in Europa zwar diplomatisch reagierten, aber an allen Seiten letztendlich die Stammtisch-Emotionen gesiegt haben. ALLE Seiten haben geglaubt, dass der Krieg höchstens bis Weihnachten (1914) andauern würde.
    Und zu guter Letzt: Bedroht Rußland Europa so, dass die NATO seit Ende des Kalten Krieges ein Gürtel mit Mitgliedstaaten (und Vasallen) um die RF legen muss(te)?

    @ Hr. Wirtz: Das Problem mit den Kontakten zu Europa liegen weniger in den Händen vom Präsidenten W. W. Putin als bei der EU. Es ist die EU, die die RF sanktioniert und es Bürger unendlich schwierig macht, eine Reise zu uns zu machen.
    Aber wenn Sie nur die Westmedien sehen/ hören, dann ist die eingeschränkte Sicht „verständlich“. Achtung: Ich meinte NUR. Um sich ein Bild zu machen, soll man sich auch die Nachrichten „von drüben“ in Betracht ziehen.
    Zur Krim u.Ä. will ich nicht äußern - da ist die Sicht der Mehrheit sowieso auf ukrainischer Seite, ohne zu bedenken, dass die Ukrainer inzwischen wirklich Charakteristiken mit dem Dritten Reich zeigen (im Krieg, und bis in den 50-ern, waren ganze Kompanien von Ukrainer in faschistischem Uniform mit Ditto Gedankengut. Denken Sie an Khatyn, und wo Dirlewangers Schergen herkamen!)
    Suchen Sie einmal unterm Namen „Bandera“ im Internet. Wird nur in der Ukraine bejubelt - in u.A. Rußland, aber auch Polen und Israel, sieht man ihn als Krimineller...

    @ Haba: Ob's ohne familiäre Bindung zu besuchen nach Belarus käme oder nicht, sei schlecht jetzt zu beantworten. In Europa sind was besuchen angeht auch die Skandinavischen Länder noch weiße Flecken, und Italien gibt's nur einmal (Venedig-Besuch), und Spanien ebenfalls (Mallorca). Griechenland "kenne" ich von der Halbinsel Athos, und Großbritannien und Frankreich jeweils einmalig von Besuchen in London und Paris.
    Es hängt sehr davon ab, was für Urlaub man machen will. Geht's um Erholung in der Natur, dann kann da bestimmt Belarus gerne mit den Skandinavischen Ländern wahrscheinlich mithalten, denn seit den letzten Jahren gibt's für "Back-to-Basics"-Touristen in Belarus auch ausreichendes.
    Nicht nach Belarus wegen dem AKW zu kommen, halte ich ehrlich gesagt für etwas kurzsichtig. Die BRD hat AKWs am Netz - lt. Wikipedia. Frankreich, Spanien, Belgien, die Schweiz, Tschechien, Slowakei, Ungarn - alle holen ein Teil ihres Stromes aus AKW. Als Reiseland No-Go-Gegende??


    Familiär habe ich sowohl Bindungen zu Belarus und den Niederlanden - meine Wahl aber als Favorit ist aber leicht gemacht. In Belarus hat man das Gefühl, zumindest bei den Menschen willkommen zu sein. Zwischenmenschliches - etwas, was im Westen nur noch ein schönes Wort aus Duden cs. ist...