Posts by Belarus.Andreas

    Mosyr

    das ich die Zeiten in den 90ern hier in Belarus nicht mit erlebt habe, ist vollkommen richtig, denn das war noch vor meiner Zeit. Dies bedeutet jedoch nicht, dass mir eines gleichen nicht bekannt ist. Denn in der bisherigen Zeit habe ich viele Menschen aus verschiedenen Orten und mit verschiedenen Lebensbedingungen kennengelernt welche genau die von Dir genannte Zeit (und auch Zeiten davor) am eigenen Leibe miterlebten (durften). Zwar kann ich nicht sagen, dass ich diese wie o.g. selbst miterlebt habe, aber nach vielen Aussagen von diejenigen die diese Zeit miterlebt haben, sehr gut vorstellen. Etwas was u.a. auch an die DDR erinnert in welcher es nicht anders gewesen ist.


    Das es eine solche Zeit nicht wieder geben wird, wage ich zwar in der heutigen Zeit auch bezweifeln, aber dennoch würde ich niemals nie sagen! Denn niemand von uns kann in die Glaskugel schauen und uns allen erzählen was morgen oder aber in hundert Jahren geschehen wird. Zwar ist hier in diesem Thema von keinen Krieg die Rede, welcher u.a. auch keiner von uns will, doch angenommen es würde zu eines gleichen kommen, so könnte eine solche Situation auch schneller wieder hervorkommen als einen lieb ist.


    Was den von Dir genannten Schweinereien anbelangt, so gehe ich davon aus, dass Du dies auf das Beispiel mit den Toilettenpapier beziehst. Sicherlich mag dies ein Beispiel gewesen sein, welches unter der Gürtellinie verläuft. Jedoch sollte damit auch nur Beispielhaft klar gestellt werden, dass sich Belarussen auch mit eines gleichen abgefunden haben, während andere Völker bereits das samtweiche Zewa bevorzugten. Ein Beispiel welches sich viel mehr auf die Genügsamkeit der Belarussen bezog, als auf die von Dir genannte Schweinerei zum Gebrauch des alltäglichen Toilettenpapiers. Bevor nun aber Widersprüche aufkommen, so wird auch der ein oder andere deutsche Bürger sich an solchen Zeiten erinnern können. Sollte jemanden das Beispiel zu obszön sein, so gäbe es sicherlich auch genügend andere Beispiel. Doch wie es manchmal so kommt, schießt einen das eine manchmal schneller als das andere durch den Darm Kopf ;)


    Gruss,
    Andreas

    Mosyr

    das Lebensmittel abgelaufen sind und dennoch verkauft werden, obliegt aber nicht nur an den Verbrauchermärkten in Belarus, sondern auch an denen in Deutschland und anderswo. Ohne nun großartig auf Deutschland sprechen zu kommen, doch ich denke, dass ein jeden hier die Nachrichten zu Gammelfleisch, überklebten Ablaufsdaten, etc. aus Deutschland bekannt sein werden. Das hier oder da mal ein Produkt abgelaufen ist, kommt in allen guten Läden und Staaten vor. Dies obliegt aber nicht immer daran, dass dies seitens der Geschäfte so gewollt bzw. gewünscht ist. Viel mehr jedoch an der Menschlichkeit der Menschen, welche nun einmal Fehler machen und mal ein abgelaufenes Produkt übersehen. Dies ist zwar sicherlich ärgerlich für den Kunden, doch ist und sollte dies eher die Ausnahme als die Regel sein, dass Kunden zu abgelaufenen Produkten gegriffen haben. Anders sieht es natürlich aus, wenn wie o.g. an den Etiketten geschummelt wird und diese einfach mit einen neuen Datum überklebt werden oder aber den Kunden Gammelfleisch untergejubelt wird.


    Bezüglich den Worten zu Putin, so kann in diesem Sinne ein gewisses Maß an Unabhängigkeit nicht schaden. Vorteilhaft für all diejenigen in Belarus, welche sich die notdürftigsten Lebensmittel zum größten Teil selbst anbauen. Alles andere wie Brot, Mehl, Milch und Co., welches zum Alltäglichen Leben notwendig ist, wird es auch weiterhin und selbst nach einen noch härteren Embargo in Belarus geben. Alles andere sind m.E. Luxusgüter auf welche entweder auch verzichtet werden kann oder aber, wenn diese Zwanghaft notwendig sind, statt dessen eben auf Alternativen zurückgegriffen würde.


    Gruss,
    Andreas

    Dariusz

    persönlich kann ich mich über die Belarussischen Produkte auch nicht beschweren.

    Doch selbst dann wenn es z.B. der gute alte "Jacobs"-Kaffee sein soll, so müsse darauf auch weiterhin nicht verzichtet werden, denn dieser wird u.a. auch in Belarus, Russland und der Ukraine hergestellt. Nachteil: Ein kleiner geschmacklicher Unterschied ist ggfls. in kauf zu nehmen. Vorteil: Günstig, welches den geschmacklichen Unterschied schon wieder gerade bügelt. Doch selbst dann wenn dieser nicht gut genug sein sollte, so tut es der "Jockey (russ. Жокей)" alle mal. Geht es hingegen um das Alltäglich im Gebrauch stehende Toilettenpapier, so soll mir das persönlich völlig egal sein ob da nun "Zewa - Made in Germany" drauf steht oder nicht. Dies jedoch nur als eines von vielen Beispielen.


    Edit:

    In Belarus wenn ich ein Produkt kaufe.. auf dem Etikett sehe ich das Herstellungsdatum und Ablaufdatum.

    Somit kann ich ganz genau sehen.. wie lange ein Produkt im Regal steht.

    Daran habe ich ehrlich gesagt gar nicht einmal gedacht. Aber ist natürlich in der Tat ein Vorteil!


    Bezüglich den Dateianhängen:

    Natürlich habe ich nichts dagegen wenn Du (oder auch andere) Dateianhänge hochladet oder diese in unserer Galerie, den Blog oder eben hier im Forum bereit stellt. Im Gegenteil ein Dank meinerseits für die Bilder ;)

    Gruss,
    Andreas

    Nach Minsk braucht man 2,5 Stunden, das Ganze x 2 = 5 Stunden je 1800€ pro Stunde. Macht dann 9000€


    Wenn man es durch 4 Personen teilt, pro Person 2250€.

    Gleichermaßen ob alleine oder aber durch vier geteilt, doch bei einer solchen Summe würde mir selbst wenn ich auf den Kohlen nur so sitzen würde und nicht wüsste wohin damit, sicherlich was anderes einfallen, als dieses in einen Privatjet zu stecken :/


    Im übrigen zu Deinen Smileys:

    Eine große Auswahl an Smileys findest Du auf einen klick auf "Smileys" unter dem Beitragseditor. Natürlich kannst Du diese jedoch auch so weiterhin benutzen wie bisher. Wenn Du jedoch ein Platzhalter zwischen den Worten und den Smiley (Beispiel: "Ich bin ein Smiley :)") verwendest, so würde dieser Smiley auch automatisch ins grafische umgewandelt werden.


    Gruss,
    Andreas

    FSTE

    das einschleusen von Migranten wird bereits eingedämmt. Zum Beispiel: Belavia: Keine Linien- oder Charterflüge in und aus Flüchtlingsstaaten. Hier geht es jedoch mehr darum, dass die EU ein Flugverbot für Belarus über europäischen Ländern verhängt hat, aber dennoch Flüge von Deutschland (oder EU-Staaten) nach Belarus zu verzeichnen sind, welches letztlich ein Widerspruch an sich ist.


    Das Ökologische mal außen vor gelassen, doch bezüglich den Gesundheitlichen und der Corona-Pandemie, sehe ich da keinen großen Unterschied. Anstecken könnte sich ein jener auch binnen Sekunden und das unabhängig ob im Flugzeug oder nicht. Abgesehen davon sind Flugzeuge auch nicht so schnell, dass es nicht möglich wäre, sich bereits auf einer Fluglinie von nur einer halben Stunde anstecken zu können. Um eine Ansteckung zu verhindern, hilft nur: Impfen lassen, Maske tragen, Desinfizieren und beten, jedoch nicht auf ein Flug zu verzichten bzw. eine kürzere Luftlinie zu bevorzugen.


    Gruss,
    Andreas

    Dann wird es ab Januar anstatt der Milka, eben Alenka Schokolade und statt Krabben aus der Nordsee chinesisches Sushi geben. Die Belarussen waren schon immer genügsam und selbst dann, um es mit etwas Humor zu sagen, wenn es kein Toilettenpapier mehr geben würde, so würde es ein Blatt Zeitungspapier ebenso noch tun. Persönlich halte ich diese Sanktionerei von beiden Seiten jedoch für Sinn und Verstandlos, denn letztlich wäre dies von beiden Seiten auch mittels wenigen Worten geklärt und für alles eine Lösung gefunden. Wenn man jedoch zwei zuvor friedliche Hähne in einer Voliere mit einer Henne steckt, dann kann nichts gutes dabei heraus kommen.


    Gruss,
    Andreas

    Und wieder ein Flug trotz des doch eigentlich bestehenden Flugverbots.

    Diesmal ein Privatflugzeug mit dem Kennzeichen RA-02767, welches am 07.12.2021 von Augsburg (DE) nach Minsk (BY) flog.

    Details:


    Fluglinie:Flugdaten:Flugzeug:

    Quelle:
    Flightaware.com

    Quelle: Flightaware.com

    Quelle: Otto Küng via Jetphotos.com


    Es ist natürlich anzunehmen, dass die bisher hier beigetragenen Flüge, trotz des eigentlichen Flugverbots zwischen der EU und Belarus, nur schwarze Zahlen sind und es bestimmt noch weitere Flüge bisher gegeben hat, auf welche wir nicht Aufmerksam geworden sind. Fraglich ist daher der "Sinn und Zweck" bzw. eher wo der "Sinn und Verstand" eines solchen Flugverbots ist, wenn dennoch weiterhin Flüge stattfinden?! Sehen wir einmal von DHL, FedEX, UPS und anderen Post- und Paketzustellern ab, sehen wir (nicht nur) an diesem Beispiel, dass selbst Privatflugzeuge zwischen der EU und Belarus fliegen (dürfen).


    Gruss,
    Andreas

    Dariusz

    ich habe Dich soeben in die Benutzergruppe Blogger verschoben, mit welchen Dir mehr und größere Dateianhänge ermöglicht werden (max. Dateianhänge: 25; max. Größe pro Anhang: 5 MB). Sollte es dabei wider erwartet noch zu Komplikationen kommen oder aber Dir das Kontingent nicht ausreichen ist, so bitte einfach nochmal bei mir melden.


    Edit: Dein alter Beitrag wurde soeben wiederhergestellt, so dass Dir die Bearbeitung leichter fallen wird ;)


    Gruss,
    Andreas

    Dariusz

    vorab vielen lieben Dank für Dein ausführlichen Reisebericht!

    Freut mich, dass Deine Reise Problemlos verlaufen ist und Du Deine Frau wiedersehen kannst.


    Bezüglich den Fotos benutze doch bitte für Fotos die Dateianhänge-Funktion unterhalb des Editors, denn:

    1. Bleiben die Bilder hier, im Gegensatz zu etwaige Image-Hoster, dauerhaft gespeichert.
    2. Können die Bilder aus dem Dateianhang hier entweder in originaler- sowie als Vorschaubild (empfohlen) im Beitrag eingefügt werden.
    3. Können die Bilder, welche aus dem Dateianhang im Beitrag eingefügt werden, in einer Slideshow betrachtet werden, und
    4. Müssen Mitlieder und Gäste nicht eine externe Seite besuchen, um sich die Bilder in Vollbild ansehen zu können.

    Im übrigen steht es Dir (wie auch allen anderen) frei, auch einen eigenen Blog auf Belarusinfo zu erstellen, in welchen abseits des Forums ebenso Reiseberichte (und mehr) anderen zur Verfügung gestellt werden können. Doch dies nur am Rande nebenbei erwähnt und ist natürlich nicht verpflichtend ;)


    FSTE

    Auch Dir an dieser Stelle vielen lieben Dank für Dein Reisebericht!


    Gruss,

    Andreas

    FSTE
    ich denke, dass sollte kein Problem bei der deutschen Botschaft geben, denn die verstehen dort auch die russ. Sprache und im weiteren wird sie da zum einen nicht die einzige in solch einer Situation sein und zum anderen wird denen das dort auf der Botschaft auch bekannt sein. Entsprechend dem sehe ich da keine Probleme auf euch zukommen. Dennoch freuen wir uns hier natürlich auf Deine Berichterstattung :)

    Am 30.12. fliege ich wieder zu meiner Frau und bleibe den ganzen Januar.

    Klingt im wahrsten Sinne des Wortes nach einen "guten" neuen Jahr ;)


    Gruss,
    Andreas

    Drohungen hin und her, doch bezgl. eines gleichen sitzen hier alle in ein und dem selben Glashaus. Wer dann in diesem Glashaus versucht den anderen mit Steinen zu drohen oder gar zu bewerfen, der muss sich zu guter letzt auch nicht wundern, wenn er selbst kein Dach mehr über den Kopf hat. Mit anderen Worten: Wenn einer dem anderen eine Waffe auf die Brust hält, so muss sich derjenige auch nicht wundern wenn es der andere auch tun wird. Schließlich würde sich kein Staat auf der Welt Panzer und andere Militärfahrzeuge vor der Nase parken lassen, ohne dabei eines gleichen sehen zu müssen (gewollt oder ungewollt sei einmal dahin gestellt).


    Erinnere mich soeben an meinen guten Freund der vor wenigen Monaten nach Belarus reiste und zu dem Zeitpunkt schon auf der polnischer Autobahn diverse Militärfahrzeuge auf Lastwagen in Richtung Belarussische Grenze transportiert wurden. Doch abseits wann und wo es war, würde sich sicherlich kein Land auf der Welt einfach mal eben so ein Panzer oder andere Militärische Fahrzeuge / Flugzeuge vor den eigenen Schotten parken oder fliegen lassen ohne sich selbst auch dagegen zu wappnen. Das nun auch noch Atomwaffen ins Gespräch kommen halte ich persönlich, genauso wie das zuvor genannte, für übertrieben, denn alles im allen wäre eines gleichen auf politische Ebene sicherlich schneller, einfacher und besonders friedlicher geregelt. Aber da sitzt wohl der ein oder andere wohl zu hoch im Sattel für :/


    Sollte es dennoch so weiter gehen und weiter über die Startbereitschaft oder einen Einsatz von Atomwaffen kommen, so wäre dieses nur ein Knopfdruck von beiden Seiten und keiner von beiden (und darüber hinaus) hätte noch ein Dach über den Kopf und damit wäre das bekannte Glashaus dann für alle erledigt. Bringen tut dieses jedoch niemanden etwas. Aber wie schön, dass man nach dem großen Knall immer noch über alles sprechen kann - nicht wahr? :rolleyes:


    Gruss,
    Andreas

    Mosyr

    durchaus richtig, dass der Winter hier Spaß macht und das insbesondere, dass es hier zumindest noch richtigen Winter mit Schnee und allen dazu gehörigen gibt. Zwar auch nicht mehr so wie vor 10 oder 50 Jahren, aber immerhin ist hier der Winter noch Weiß anstatt grau und grau und Regen.


    Im übrigen geht es heute mal wieder mit den Schnee weiter ...



    Meinetwegen kann das auch so bleiben und nen halber Meter oder mehr Schnee fallen :smiling_face_with_hearts:

    Die Prognosen für eine weiße Weihnacht und Jahreswechsel, sehen derweil gar nicht mal so schlecht aus. Wobei sich dies natürlich auf die Monatsprognose bezieht, die sich bekanntlich auch noch ändern kann. Hoffen möchte ich dies aber bei Leibe nicht.


    Gruss,
    Andreas

    Mosyr

    Nach neuen Erkenntnissen sowie soeben von meinen Nachbarn (und nicht nur einer) berichtet wurde, haben Kinder aus unserem Dorf sich mit einen Metalldetektor aus Lust an der Freude auf dem Weg gemacht um den Erdboden zu untersuchen. Dabei sind diese auf einen größeren Gegenstand gestoßen und haben den Vater darüber in Kenntnis gesetzt. Dieser ist sogleich mit den Kindern erneut zu der Stelle gegangen und hatte die Miliz informiert, welche dann auch gleich mit den Entschärfungskommando anrückte um die Bombe kontrolliert zu entzünden.


    Gruss,
    Andreas

    squizzy

    nichts für ungut und gern geschehen!

    Das eines gleichen Interessant ist, steht außer Frage. Für mich persönlich wäre es zwar keine Option, aber das bedeutet nicht, dass es für mich nicht interessant wäre zu wissen was alles dahinter stecken würde. Entsprechend dem werde ich dies einmal bei meinen nächsten Besuch beim OVIR aus reinster Neugier erfragen. Glücklicherweise habe ich hier auf den Ausländeramt (russ. ОВИР) eine nette und Hilfsbereite Dame, welche einem bei allen Fragen beiseite steht. Interessant wäre es in meinen Sinne nicht für mich persönlich, sondern viel mehr für Belarusinfo selbst, mit welchen solche Informationen weiter gefüttert werden können.


    Alles im allen würde ich aber auch nicht davon ausgehen, dass es allein mit der Investition getan ist. Nehmen wir als Beispiel die Investition in Immobilien, so würden allein dafür mindestens die Jährlichen Abgaben wie Steuern und Versicherungen zu buche schlagen. Bei einen solchen Wert wäre es aber ganz bestimmt kein Einfamilienhaus oder ein Haus im Dorfe, sondern viel mehr ein Mehrfamilienhaus, wo zu guter letzt auch mehr Abgaben anfallen würden. Handelt es sich dann noch um ein Neubau oder aber eine Renovierungsbedürftige Immobilie, so würden noch weitere Unkosten wie die des Bauamts (russ. БТИ) hinzukommen. Gehen wir noch ein Schritt weiter und gehen von einen Neubau aus oder aber ein Altbau, welche noch nicht über kommunale Anschlüsse (Gas, Wasser, Kanalisation, Strom, etc.), so würde dieses ebenfalls noch einmal zu buche schlagen. Eingerechnet würde dieses nach meiner Auffassung sicherlich nicht bei einer Investition einer Immobilie und das ist u.a. nicht wenig zur heutigen Zeit. Beispiel: Liegt ein Haus in unmittelbarer Nähe der Zugangsstrasse und jemand möchte einen zentralen Gasanschluss zu sich legen lassen, so wäre dies nicht alleine damit getan, sondern muss dazu vorab erst einmal ein Projekt beim Bauamt eingeholt werden (kostenpflichtig). Erst anschließend würde die Firma den Gasanschluss verlegen. Kostenpunkt waren damals (ca 5-7 Jahre zurück) etwa 2.500 $ und das ohne Projekt vom Bauhof! Zur Erinnerung: Wir reden hier nur vom Gasanschluss und nicht von weiteren kommunalen Anschlüssen wie Wasser, Strom, Kanalisation, etc., welche letztlich noch dazu kommen würden. Heutzutage würden die genannten 2500 $ aber schon allein nicht mehr nur für den Gasanschluss am Hause ausreichen, denn teurer wird es von Jahr zu Jahr im jedem Lande - auch in Belarus.


    Gruss,
    Andreas

    Hallo Belarusfreunde,


    wie ich heute erst gelesen habe, wurde kürzlich (am 22. November) in unmittelbarer Nähe (ca. 4km entfernt) zu meinen Wohnort Sporovo eine deutsche Luftsplitterbombe mit einer Masse von 50kg entschärft.


    Am 22. November ertönte in der Nähe der Agro-Stadt Sporovo eine gewaltige Explosion. Soldaten der Ingenieur-pyrotechnischen Gruppe der Militäreinheit 5526 zerstörten eine deutsche Luftsplitterbombe des Großen Vaterländischen Krieges. Das Kaliber der Bombe betrug 50 kg. Ein gefährlicher Fund, der 4 Kilometer von Sporovo entdeckt wurde.

    ...

    In der Nähe der Dörfer Zditovo und Sporovo fanden vom 3. bis 11. April 1944 heftige Abwehrkämpfe zwischen den Partisanenbrigaden statt.

    ...

    Mehrere Tage lang griffen die Nazis erfolglos an, bombardierten und beschossen die Partisanenbefestigungen mit Kanonen. Diese Ereignisse sind in die Kampfchronik des Partisanenruhmes Weißrusslands eingeschrieben.

    Quelle: Onlinebrest.by: Luftsplitterbombe wurde in der Nähe von Sporovo entschärft (russ.)



    Video der Sprengung (russ.)


    Persönlich habe ich davon aber nichts mitbekommen (weder gesehen noch gehört). Dennoch bleibt mir nur zu sagen, dass es mir/uns hier gut geht und uns hier wohlfühlen. Immerhin kann eines gleichen überall auf der Welt gefunden werden.


    Gruss,
    Andreas

    squizzy
    Bei der Möglichkeit handelt es sich um Investoren welche in Belarus mindestens 150.000 Euro in Investitionsobjekte (einschließlich auch Immobilien) investiert haben. Genauere und offizielle Informationen dazu müsste ich hier in Belarus selbst erst einholen, da ich persönlich nicht zu dieser Methode gegriffen habe. Allerdings schwirrt mir noch im Kopf mal gehört zu haben, dass wenn z.B. in Immobilien investiert wurde, die dadurch entstehenden Einnahmen (z.B. Miete) an den Investor gehen bzw. Prozentual gesehen an den Investor übergehen. Jedoch würde ich diese Aussage erst einmal mit Vorsicht genießen, da mir selbst keine offiziellen Informationen zu dem Thema "Aufenthaltsgenehmigung per Investment" vorliegen. Sollte ich jedoch in absehbarer Zeit wieder in der Stadt sein, so wäre es kein Problem diese Informationen von der Ausländerbehörde (russ. ОВИР) einzuholen.


    Die Frage ist letztlich nur ob überhaupt jemand mal eben eine solche Summe auf der Hand hat. Zudem aber auch ob so viel in Belarus investiert werden sollte, wenn doch schon zugleich die Frage besteht, ob man im Zweifelsfall eines Absprungs sein Geld wiederbekommen würde.


    Gruss,
    Andreas

    squizzy

    zuerst einmal willkommen bei uns auf Belarusinfo ;)


    Korrekt ist, dass wenn jemand in Belarus eine Immobilie erwirbt und dort mit einen ständigen Wohnsitz gemeldet ist, dass der bzw. diejenige dadurch eine temporäre Aufenthaltsgenehmigung mit einer Gültigkeit für jeweils ein Jahr erhält. Diese, temporäre Aufenthaltsgenehmigung (auch "Registrierung mit festen Wohnsitz" oder "Registrierung mit ständigen Wohnsitz" genannt) kann vor Ablauf natürlich auch stets um jeweils ein weiteres Jahr verlängert werden.


    Der Beitrag im Forum (Info: Auswandern & Migration in Belarus), welcher im übrigen auch von mir geschrieben wurde, ist derweil schon nach vielen Jahren und weiteren Erkenntnissen veraltet. Ein Grund warum auf Belarusinfo der Ratgeber Auswandern & Migration erstellt und veröffentlicht wurde. Jedoch muss ich eingestehen, dass der Forenbeitrag nach dem verfassen des Ratgebers nicht angepasst wurde und so zu Unsicherheiten zwischen beiden kommen konnte. Diesbezüglich wurde der Forenbeitrag nun editiert und mit einen Hinweis versehen, so dass es zu keinen weiteren Unstimmigkeiten führen wird. Entsprechend den Unannehmlichkeiten möchte ich Dich bitten diese zu entschuldigen und mich zugleich bei Dir für den Hinweis recht herzlich bedanken!


    Gruss,
    Andreas