Beiträge von GeraldM

    Hallo,


    gestern Abend hatte ich mich kurz gefasst weil ich keine Romane schreiben wollte. Ich hatte beim Standesamt nach einem Ehefähigkeitszeugnis gefragt. Die Frage wurde mit "Wo wollen Sie denn heiraten?" beantwortet. Ich sagte in Belarus. Sie sagte mir (leider nur mündlich) Stand aktuell, für Belarus benötigen Sie eine Geburtsurkunde etc. (siehe zuvor). Die Dolmetscherin die meine Dokumente übersetzen sollte verweigerte dies um Schaden abzuwenden mit dem Hinweis, dass Sie diese Tätigkeit seit 18 Jahren macht. Beim Standesamt in Brest haben wir uns ein Ehefähigkeitszeugnis zeigen lassen. Mit meinen noch 58 Jahren war ich nie verheiratet. Mitte Januar flog ich zurück nach Hannover und meine (damals) Verlobte musste viele Unterlagen (Geburtsurkunde, Meldebescheinigung, Heirats - und Trennungsurkunde, Urteil dazu, und anderes zusammen tragen und mit einer Apostille versehen. Als dann der Brief kam habe ich hier nach einem bei Gericht zugelassenen und vereidigten Dolmetscher gesucht. Manche habe ich nicht verstanden und frage mich wie diese übersetzen wollen. Wieder andere hatten Preise jenseits von gut und böse. Aber dann ging alles gut und schnell. Was mich aber wundert ist das ich bis Anfang April gedacht habe das es bei einem Ehefähigkeitszeugnis um meine Person geht. Aber ich brauchte lediglich eine Geburtsurkunde und die Meldebescheinigung. Warum die Dokumente meiner Frau aus dem weißrussischen erst ins deutsche übersetzt werden müssen um dann 5 Minuten in Augenschein genommen werden um dann in Belarus zu Heiraten ist sehr verwirrend. Wer ähnliche Probleme hat könnte auch in Dänemark heiraten. Aber Dänemark hat die Voraussetzungen verschärft. In jedem Fall muss der >Partner aus Belarus ein A1 Zertifikat haben, sonst gibt es kein OK der Ausländer Behörde. Auch wenn ich mich mit meiner Frau auf russisch unterhalten kann.


    Liebe Grüße


    Gerald

    Hallo,
    ich lese diese Posts mit einem Lachenden Auge und einem Weinenden. Im Dezember wollte ich vom Standesamt (Hannover) ein Ehefähigkeitszeugnis haben. Die Dame fragte wo ich den Heiraten wolle. Ich sagte in Belarus. Sie sagte:"Stand aktuell - Sie benötigen eine Geburtsurkunde, eine Personenstandsbescheinigung und eine Meldebescheinigung". Die Geburtsurkunde habe ich zwei Mal mitgenommen. Beim Bürgeramt fragte ich nach den beiden anderen Dokumenten. Der Herr sagte, das es diese nicht mehr gibt sodern eine erweiterte Meldebescheinigung. Auch diese nahm ich zwei Mal. Mit vier Apostillen versehen bin ich nach Minsk geflogen. Dort sagte mir die Dolmetscherin das Sie das nicht übersetzt. Sie sagte das sind die falschen Dokumente. So war meine Heirat zunächst geplatzt. Wieder zurück in Hannover erhielt ich auf meine Frage nach einem Ehefähigkeitszeugnis die gleiche Antwort wie im Dezember. Ich erklärte der Dame das die Info falsch ist. Dann hatte meine Verlobte für mein Ehefähigkeitszeunis viele Laufereien. Als ich dan die Dokumente bekam lies ich diese übersetzen. Dann ging es schnell. Im April bin ich erneut nach Minsk. Am 10.4.2019 waren wir in Brest beim Standesamt. Seit dem 13.4. bin ich glücklich verheiratet und warte das meine Frau das nationale Visa bekommt. Dann werde ich Sie abholen.


    Freundliche Grüße


    Gerald