Botschafter Andrei Giro in Berlin unerwartet verstorben

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    Belarussiser Botschafter in BRD Andrei Giro unerwartet gestorben





    18. November (BelTA) - Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Belarus in Deutschland Andrei Giro ist am 17. November plötzlich und unerwartet gestorben, wie das Außenministerium der Telegraphenagentur BelTA mitgeteilt hat.


    "Das Belarussische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten muss mit Bedauern mitteilen, dass der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland Andrei Giro am 17. November plötzlich und unerwartet gestorben ist", hieß es aus dem Pressedienst.


    Andrei Giro, geboren am 20. Oktober 1967 in Minsk, studierte Deutsch und Englisch an der Minsker Staatlichen Pädagogischen Hochschule für Fremdsprachen (1991) und "Außenpolitik und Diplomatie" am Institut für Öffentlichen Dienst an der Verwaltungsakademie beim Präsidenten der Republik Belarus (2003).


    "Seine Karriere als Diplomat begann er 1993 im Amt eines Sekretärs im Außenministerium. Er war Geschäftsträger der Republik Belarus in der Schweiz und Botschaftsrat bei der Botschaft der Republik Belarus in Österreich. 2009 wurde er zum Botschafter der Republik Belarus in Deutschland ernannt. Andrei Giro war höchstintelligent, ausgebildet und gab der belarussischen Diplomatie in Europa eine Stimme. Das war eine zielbewusste und offene Persönlichkeit mit Herz. In den Jahren 2007-2008 leitete er Konsularabteilung im Außenministerium der Republik Belarus und ging auf Belange belarussischer Staatsbürger mit viel Takt und Verständnis ein. Andrei Giro war ein ein echter Freund, sehr positiv und humorvoll. Seine Kollegen werden ihn immer als einen rücksichtsvollen und hilfsbereiten Menschen in guter Erinnerung behalten. Seine Freunde wussten ihn als eine fröhliche, zuverlässige, zukunftsoffene Person. Unser tiefstes Gefühl gilt der Familie und den Verwandten von Andrei Giro. Wir trauern um unseren Kollegen und Freund", hieß es aus dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten.


    Die öffentliche Aufbahrung findet am 18. November von 10.00 bis 12.00 in der Zeremonienhalle in Minsk (Olschewski str, 12) statt


    Mir war der Botschafter persönlich bekannt. Ich hatte einmal die Ehre mit ihm zu Mittag zu essen. Mein Eindruck von ihm, ein sehr geschätzter Gesprächspartner, hilfsbereiter Mensch, einfach gesagt, ein feiner Kerl!


    Mit ihm verliert die Republik Belarus einen guten Diplomaten und die Tschernobylinitiativen in Deutschland einen guten Unterstützer.


    Möge ihm die Erde leicht sein!


    Mein persönliches Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen.