Info: Auswandern & Migration in Belarus

  • Moin, moin

    Hab wieder frage an euch ihr lieben)

    Welche polizeilichen Führungszeugnis braucht man erweitern oder nationalen?

    Leider kann ich botschaft in Berlin nicht per Telefon erreichen

    Danke und LG

  • Hallo Olga,


    für eine Auswanderung und Migration in Belarus reicht das nationale Führungszeugnis vollkommen aus.

    Natürlich müsste dies anschließend dann noch in Belarus von einem Übersetzer übersetzt werden. Übersetzungen welche in Deutschland vorgenommen wurden, werde in Belarus nicht akzeptiert!


    Gruss,
    Andreas

  • Da bin ich ehrlich gesagt ein wenig überfragt. Was mich anbelangt, so hatte ich mir damals auf sämtliche Dokumente (also auch das Führungszeugnis) eine Apostille ausstellen lassen. Ob das nun aber notwendig gewesen war, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, da die Dokumente wie genannt mit einer Apostille versehen waren.


    Gruss,
    Andreas

  • duri_candrian

    zuerst einmal willkommen im Forum und unserer stets gemütlichen und Unterhaltsamen Runde 8)


    Um die Belarussische Staatsbürgerschaft annehmen zu können Bedarf es:

    1. Besitz der Aufenthaltsgenehmigung von mindestens 7 Jahren
      (Keine 10 Jahre wie von Dir genannt)
    2. Ausreichende Belarussische oder Russische Sprachkenntnisse
      (Ortsabhängig wird dazu noch nicht einmal ein absolvierter Test benötigt)
    3. Antragstellung mit Passbild und die Einzahlung der Passgebühren
    4. Abgabe der vorherigen Pässe (Personalausweis und Reisepass)
      (Doppelte Staatsbürgerschaft ist in Belarus, wie Kobryn schon nannte, verboten)

    Die vorherigen Pässe werden dann zusammen mit der Antragstellung auf die Staatsbürgerschaft vom OVIR zur Deutschen Botschaft gesendet. Damit würdest Du automatisch die Deutsche Staatsbürgerschaft verlieren und zugleich die Belarussische Staatsbürgerschaft annehmen. Zu bedenken sollte dabei aber auch folgendes:

    1. Für Reisen nach Deutschland oder die EU müsste entsprechend ein Visum beantragt werden!
    2. Jegliche Sozialen- bzw. anderwertige Hilfsleistungen seitens Deutschland entfallen vollständig!
      (Dazu zählen soziale Zahlungen, ggfls. Renten,etc. sowie auch Hilfsleistungen wie im Ernstfall)
    3. Im jüngeren Alter könnte einen die Armee Aufgrund der Belarussischen Staatsbürgerschaft und die bestehende Armeepflicht auch (noch) einziehen!
    4. Renten in Belarus werden im späteren nur für die Arbeitszeit in Belarus angerechnet und gezahlt!
      (Oder eben die Minimalsumme, welche nicht wirklich viel ist)

    Für einen solchen Schritt, sollte also eines ganz klar bedacht werden: Erst (nach-)denken, dann handeln ;)


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo Andreas und @all,


    nach längerer Zeit sage ich mal wieder HALLO und habe egoistischer Weise natürlich wieder auch Fragen. Diesmal zum Thema Auswanderung nach Belarus. Da kennen sich meine belarussischen Freunde natürlich nicht so aus. Hintergrund meines mittlerweile sehr verstärkten Gedankens des Auswanderns ist die politische Situation in Deutschland (ist ja mittlerweile viel Wasser die Memel runter geflossen seit meinem letzten Besuch hier), mit der ich schon jetzt nicht mehr einverstanden bin und auch befürchte, dass es noch schlimmer werden wird. Das muss jetzt aber natürlich nicht thematisiert werden.


    Meine Situation: Ich habe finanziell ein paar Rücklagen, die mir den Erwerb einer kleinen Wohnung (vorzugsweise Grodna) erlauben und auch der Lebensunterhalt für die ersten 3 Jahre ist gesichert. Beruflich könnte ich problemlos weiterhin meiner PC Tätigkeit nachgehen (ist geklärt) und meine Provisionen aus D erhalten, die mir ein sehr gutes Leben ermöglichen würden. Also zumindest für die ersten 3 Jahre (ich nenne sie mal Übergangszeit) ist alles im grünen Bereich.


    Meine Fragen:


    1. Wenn ich mir eine Wohnung kaufe, geht die ja im Falle meines Todes an den Staat zurück. Wenn ich dann aber ein paar Jahre nach dem Erwerb die belarussische Staatsangehörigkeit annehme, geht sie dann in meinen "richtigen" Besitz über oder zählt für immer mein Status zum Zeitpunkt des Kaufes ?


    2. Wenn man D verlässt gibt es ja die Möglichkeit, sich die bisher einbezahlten Rentenbeiträge auszahlen zu lassen. Kannst du dazu etwas sagen, gibt es da Probleme oder ist das Formsache ?


    Viele Grüße

    Oliver

  • Hallo Oliver,


    Ich werde in der nächsten Zeit auch D verlassen und nach Belarus umziehen.

    Bei mir wird es ein wenig anders aussehen... Heirat - Umzug:)


    Zu dem Pkt 2


    RENTE


    Dort werde ich auch demnächst anfragen, denn es steht:


    • Verlegen Sie Ihren Wohnsitz in ein Land außerhalb der Europäischen Union oder ein Land, mit dem Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen hat, kann es zu Einschränkungen kommen.


    Gruß


    Dariusz

  • OliverD

    vorab ist es nicht egoistisch, wenn Du etwaige Fragen stellst, sondern Menschlich und vollkommen verständlich ;)

    Kommen wir zu Deinen Fragen:


    1. Wenn ich mir eine Wohnung kaufe, geht die ja im Falle meines Todes an den Staat zurück. Wenn ich dann aber ein paar Jahre nach dem Erwerb die belarussische Staatsangehörigkeit annehme, geht sie dann in meinen "richtigen" Besitz über oder zählt für immer mein Status zum Zeitpunkt des Kaufes ?

    Bei einen Haus- oder Wohnungserwerb, erwirbt der Ausländer in Belarus die Wohnung laut Kaufvertrag in der Tat nur bis zum ableben oder max. bis zu 99 Jahre. Anschließend würde das Haus- bzw. Wohnung samt Grundstück an den Staat übergehen. Wenn jedoch die belarussische Staatsbürgerschaft angenommen würde, so würde dieses letztlich entfallen. Dazu sollte ein jener sich aber auch Gedanken über eine Privatisierung machen. Da dies aber nicht Themen entsprechend ist und hier den Rahmen sprengen würde, lasse ich dieses erst einmal beiseite gestellt. Abgesehen von all diesem, ist die Annahme der belarussischen Staatsbürgerschaft aber kein Kinderspiel. Dazu einmal Punkt für Punkt der Ablauf:

    1. Haus- bzw. Wohnungserwerb (wie in Deinen Falle)
    2. Entweder: Eheschließung - oder - Investition von 250.000 € in eine Staatliche Organisation um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen
    3. Die Aufenthaltsgenehmigung beläuft sich dann erst einmal auf 2 Jahre und wird dann um weitere 5 Jahre verlängert
    4. Nach Ablauf von insgesamt 7 Jahren kann letztlich entschieden werden: Weitere Aufenthaltsgenehmigung oder Staatsbürgerschaft
      Achtung: Nach Annahme der belarussischen Staatsbürgerschaft bestehen keine Ansprüche mehr gegenüber den deutschen Staat (auch keine Rente)!!!

    2. Wenn man D verlässt gibt es ja die Möglichkeit, sich die bisher einbezahlten Rentenbeiträge auszahlen zu lassen. Kannst du dazu etwas sagen, gibt es da Probleme oder ist das Formsache ?

    Wenn jemand in ein Land außerhalb der Europäischen Union oder ein Land, mit dem Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen verlässt, kann es zu Einschränkungen bei etwaigen Zahlungen der Rente kommen. Ab den 6. Monat im Ausland gilt es Seitens der Rentenversicherung bereits als dauerhaft Aufenthalt und kann daher zu einer Kürzung der Rente führen. Sollte sich das Zielland jedoch innerhalb der EU befinden (zu welchen Belarus jedoch nicht gehört), so würde die Rente weiterhin vollständig ausgezahlt werden.


    Ganz so einfach, wie Du oder jemand anderes sich also eine Auswanderung, samt Rentenzahlungen in Belarus denkt, ist es somit sicher nicht.


    Dariusz

    Bei einer Hochzeit und Auswanderung sieht es natürlich etwas anders aus, so dass damit der o.g. Punkt 1 und 2 entfallen würde.


    Im übrigen wird es in kürze abseits unseren Ratgebers zum Immobilienerwerb, auch zum Thema "Hochzeit" und "Auswandern & Migration" einen Ratgeber geben. Sobald diese veröffentlicht wurden, wird dieses wie immer in unseren Changelog angekündigt. ;)


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo,


    vielen Dank für eure Antworten. Punkt 1 mit der Immobilie ist nun klar, danke Andreas. Das mit der Rente habt ihr aber falsch verstanden bzw. ich habe es nicht gut dargelegt. Ich möchte keine Rente in Belarus beziehen (so alt bin ich noch lange nicht), sondern mir meine bisher in Deutschland eingezahlten Rentenbeiträge in einer Summe komplett zurückzahlen lassen. Mich also aus dem Rentensystem ausklinken. Da gibt es meines Wissens irgendeine Möglichkeit, sofern man auswandert und die deutsche Staatsbürgerschaft aufgibt.


    Viele Grüße

    Oliver

  • OliverD

    Wenn sich der Wohnsitz außerhalb der EU befindet und nach Ende der Versicherungspflicht in Deutschland bereits 2 Jahre vergangen sind, können etwaige Rentenbeiträge ausgezahlt werden. Wird jedoch eine andere Staatsangehörigkeit angenommen, so kann die Beitrags-Erstattung u.U. ausgeschlossen werden. Siehe dazu auch den Hinweis unter Punkt 4 im vorherigen Beitrag.Sollte jedoch eine Rente monatlich ins Ausland überwiesen werden, so gehen die Überweisungskosten zu Lasten des Empfängers. Außerdem ist für all diejenigen, die außerhalb der EU leben, einmal im Jahr eine so genannte Lebensbescheinigung notwendig, mit welcher nachgewiesen wird, dass der Empfänger überhaupt noch am leben ist.


    Gruss,
    Andreas

  • Vielen Dank, Andreas !


    Darf ich fragen, wie diesbezüglich deine Strategie aussieht ? Lässt du dir deine Rente mit 67 (vorausgesetzt, dass alles so bleibt wie es jetzt ist) nach Belarus zahlen ? Ich gehe mal stark davon aus, dass auch du in Deutschland so einiges eingezahlt hast.


    Meine Gedanken sind folgende:


    1. Ich könnte mir die eingezahlten Beträge auszahlen lassen und könnte damit locker eine Existenz (Eisdiele, Lokal, Immobilie als Kapitalanlage, was auch immer) davon anschaffen und damit schon vor dem Renteneintritt ein Einkommen generieren. Muss dann halt auch im Alter funktionieren.


    2. Oder ich lebe bis zur Rente eben von anderen Dingen (was kein Problem ist) und erhalte dann mit 67 eine Rentenzahlung aus Deutschland, die höher ist als das derzeitige Durchschnittseinkommen (derzeit ca. 425 Euro) in Belarus. Wobei die meisten meiner Freunde in Belarus weniger als 425 Euro verdienen, aber das ist ja immer so eine Sache mit dem Durchschnitt.


    Eine eigene Immobilie, in der ich dann ziemlich kostenfrei lebe, wäre in beiden Fällen gegeben.


    Viele Grüße

    Oliver

  • OliverD

    persönlich würde ich das nicht als Strategie, sondern eher so bezeichnen was es letztlich auch eigentlich ist - eine Altersversorgung. Und diese ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, so dass man eines gleichen nicht pauschalisieren kann. Als Beispiel: Lebt jemand die ganze Zeit bis zum Renteneintritt in Deutschland und zahlt entsprechend Rentenbeiträge, wandert dann mit Eintritt des Rentenalters aus und lässt sich diese dann von Deutschland ins Ausland überweisen, so ist dies etwas völlig anderes, als jemand der zwar eine gewisse Zeit Rentenbeiträge in Deutschland eingezahlt hat, jedoch viel früher ausgewandert ist und somit nur ein Bruchteil der Rente bekommen würde. Unterschiede gibt es aber auch abseits dessen noch in mehreren Hinsichten, wie u.a.

    • Auswanderung in ein EU-Staat oder nicht EU-Staat?
      Wäre es ein EU-Staat, so würde die Rente auch weiterhin so bezahlt werden wie diese einen zustehen würde. Wandert jemand aber in ein nicht EU-Staat aus und möchte seine Rente beziehen, so kann dies, abseits der zur Last fallenden Überweisungskosten, zu Kürzungen bis hin zum Wegfall der Rentenzahlungen führen (siehe folgenden Punkt).
    • Im Ausland weiterhin als Deutscher mit Aufenthaltsgenehmigung - oder - Staatsangehörigkeit des entsprechenden Landes?
      Deutsche Staatsbürger haben natürlich ein Anspruch auf die Rentenzahlung. Allerdings kann es (wie o.g.) zu Lasten oder Kürzungen kommen. Nimmt ein Auswanderer jedoch eine andere Staatsbürgerschaft an, so bestehen keinerlei Ansprüche mehr gegenüber den vorherigen Heimatland (auch die Rentenzahlung!). Mit einer Aufenthaltsgenehmigung wäre ein jener zwar noch deutscher Staatsbürger, allerdings stuft die Rentenkasse ein jemanden der länger als 6 Monate im Ausland lebt als sozusagen abwesend ein, welches ebenfalls zu Kürzungen führen kann.
    • Wo Rente beziehen?
      Wenn jemand als Beispiel bis zum halben Rentenalter in die deutsche Rentenkasse eingezahlt hat, dann auswandert und im entsprechenden Zielland dann eine Berufliche Tätigkeit nach geht, mit welcher diese(r) auch dort in die Rentenkasse einzahlt, so könne die Rente von beiden Staaten (unter jeweils deren Steuerlichen Abzügen, etc.) bezogen werden. Dies entfällt natürlich in dem Falle, wenn jemand erst mit den Rentenalter auswandert - oder - rein gar nicht in Deutschland eingezahlt hat und seit eh und je im Ausland lebt. Kurzum: Wer nichts einzahlt der wird auch nichts bekommen. Zwar gibt es auch in Belarus eine Mindestrente, aber als Auswanderer mit Aufenthaltsgenehmigung wird es diese nicht gegen! Nimmt man jedoch die Staatsbürgerschaft an, wendet sich das Blatt. Allerdings auch mehr schlecht als Recht, denn die Mindestrente sind bei Leibe nicht sonderlich viel.

    Im Bezug auf Deine Beruflichen Ideen, klingt das alles so weit sehr gut. Problematisch wird es nur, dass ein Auswanderer so ohne weiteres hier in Belarus gar nicht arbeiten darf. Es sei denn es besteht eine Arbeitsberechtigung (z.B. mittels Visum oder beim ständigen Wohnsitz) oder eben mit einer Aufenthaltsgenehmigung mit welcher ein jener offiziell arbeiten oder gar eine Firma gründen kann/dürfte. Dein weiterer Gedanke im Immobiliengeschäft einzusteigen, würde sich in diesem Moment besser klingen, aber auch das eher mehr schlecht als recht. Denn als Auswanderer (Ausländer) kannst Du Dir zwar Dein Eigenheim kaufen um darin entweder Urlaubsweise- oder aber konstant leben, aber und das ist der springende Punkt, gibt es ein Belarussische Gesetzgebung welches Ausländern nicht ermöglicht mehr als xyz an Grund- & Land zu erwerben. Die genaue Anzahl war mir hierzu mal bekannt, doch derweil auch im Kopf verschollen, so dass ich diesbezüglich ein guten Freund einer nicht genannten belarussischen Behörde zu Rate ziehen müsste. Aufgrund dessen, dass ohnehin ein Arbeitsverbot für all diejenigen die mit einen ständigen Wohnsitz oder Visum in Belarus leben oder aufhalten, wäre es ohnehin nicht möglich Gewerbliche Vermietungen durchzuführen. Wie dieses bei privater Vermietung aussieht, ist mir derweil unbekannt (kann aber nachgefragt werden). Da dies aber Einkommen sind, wage ich stark zu bezweifeln, dass dies ohne eine Aufenthaltserlaubnis oder einer Staatsbürgerschaft so ohne weiteres möglich ist. Es sei denn, dass dies von der Lebensgefährtin oder Ehefrau übernommen wird. Dann wäre all dies von seiten eines Einheimischen und somit ohne Probleme möglich.


    Für ggfls. weitere (eher private Fragen) sende ich Dir hier eine PN zu, da solches nichts in einen offiziellen Forum zu suchen hat. Danke für Dein Verständnis. Alles andere kann natürlich hier weiterhin diskutiert werden - oder - wie bereits angedeutet in einen der bald kommenden weiteren Ratgeber nachgelesen werden ;)


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo Andreas,


    Ich bin ein Österreicher und wollte mich schon im Herbst lezten Jahres hier registrieren lassen.

    Grund: Auswandern nach Belarus, weil es mir und meiner Frau (russische Staatsbürgerin) wegen den überzogenen Corona-Maßnahmen in Österreich

    nicht mehr gefällt und wir gehört haben, dass Belarus da nicht mitspielt. Doch dann kam hier plötzlich die Info, dass in Belarus eine Maskenpflicht, sogar

    im Freien, eingeführt wurde - diese Nachricht kontrastierte aber zu einem Billy Six - Video, wo er aus Minsk berichtet - wo junge Leute ganz normal in

    Diskotheken fortgehen und Spaß haben. Wir haben daher entschlossen, mal abzuwarten und auch zu sehen, wie es bei uns so weitergeht mit Corona.

    Jetzt ist ein halbes Jahr ins Land gegangen - und bei uns in Österreich sind eine Unmenge von Kontrollmaßnahmen dazugekommen - auch die Einführung

    eines grünen Paßes steht bevor (Freiheiten nur wenn man geimpft ist).

    Daher meine erste Frage: welchen Corona-Einschränkungen gibt es eigentlich wirklich in Weißrussland? Finden Konzerte statt? Besuch dieser nur

    mit Maske?, Gibt es die Maskenpflicht im Freien? bzw. wo gibt es sie? Wird es streng kontrolliert? Gibt es Abstandsregeln? Gibt es Fernunterrricht in den Schulen?

    Gibt es Lockdowns?

    Und dann meine zweite Frage: Wäre es für meine Frau mit russischer Staatsbürgerschaft einfacher in Weißrussland eine Wohnung zu kaufen, gibt es hier

    Sonderregeln aufgrund des Unionsstaates zwischen Rußland und Weißrussland (auch wenn der nicht sehr mit Leben erfüllt ist).


    Das wärs dann erst mal. Vielen Dank im voraus für Deine Mühe.


    lg - Der Baer

  • Hallo Der Baer

    zuerst einmal willkommen bei uns und unserer stets unterhaltsamen Runde ;)


    Kommen wir zu Deinen Fragen...

    • Corona-Maßnahmen:
      In Belarus gibt es keine Ausgangsbeschränkungen oder andere Einschränkungen, wie man diese z.B. aus Deutschland oder anderen Ländern kennt. Auch eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit besteht nicht. Anders sieht es hingegen in Öffentlichen Einrichtungen (z.B. Ämter), Behörden (z.B. Miliz), Banken oder Geschäften aus, wo eine Maskenpflicht besteht. Ansonsten besteht in Belarus aber weder auf einen Konzert, in der Diskothek oder in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht.
    • Immobilienerwerb:
      Um eine Wohnung / Haus in Belarus zu erwerben bedarf es lediglich den eigenen Pass / Reisepass (ggfls. bei Ausländern eine Übersetzung mit Beglaubigung). Siehe dazu auch in unseren Ratgeber: Immobilienerwerb. Sonderregelungen sind mir in so weit nicht bekannt. Im kurzen: Wohnung / Haus suchen, Verhandlung(en) führen, Verkaufsvertrag schließen, erwerben und Besiter(in) sein.

    Sollten diesbezgl. noch Fragen offen sein, so gerne hier im Forum oder auch per PN an mich.


    Gruss,
    Andreas

  • Das mit dem Eigentum an Grund, Boden und damit Haus kenne ich anders. Der Erwerb war und ist für Ausländer nicht möglich.

    Wir hatten das mal mit einem Grundstück und Häuschen für unseren Jungen durch.

    Hat sich das geändert, dass würde mich wundern! Aber worüber sollte man sich heute hier noch wundern?

  • Mosyr

    Da muss ich Dir leider widersprechen!

    Der Erwerb von Eigentum ist in der Tat für Ausländer ohne Probleme möglich. Dies kann ich nach nun mittlerweile vier erworbenen Häusern mit Grundstück in meinen vergangenen Jahren hier in Belarus bestätigen. Einzig allein sind dafür, wie u.a. auch im Ratgeber zum Immobilienerwerb geschrieben steht, der übersetzte Reisepass, ggfls. ein Dolmetscher von Nöten (insofern man selbst der russ. Sprache nicht mächtig ist) und natürlich die entsprechenden finanziellen Mittel ;)


    Gruss,
    Andreas