Info: Auswandern & Migration in Belarus

Es gibt 119 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Belarus.Andreas.

  • Ja, vielen Dank für die schöne Seite und vielen Infos.
    Auswandern würde für mich frühestens zur Rente anstehen und dann würde ich auch meine deutsche Staatsangehörigkeit nicht abgeben.
    Aber auch müsste sich dort noch einiges ändern. Unter den heutigen Bedingungen wäre das nichts für mich.
    Urlaub dort nur wegen der Frau, ansonsten würde mich nachdem ich schon ein paar Mal da war auch nichts mehr hinziehen.
    Ok, Minsk würde ich mir gerne noch mal für ein paar Tage genauer anschauen wollen.
    Da müssen wir mal schauen, wo man dort günstig und zentral mit Kleinkind übernachten kann.

  • @MrRossi

    Zitat

    Nö, aber die Sachlage stellt sich bei mir etwas anders dar.
    ...
    Kenne die Rechtslage dazu nicht, aber wahrscheinlich gibt für eine Sorgepflichtige Person im weißruss.
    Aufenthaltsrecht einen eigenen Paragraphen, was das alles schneller/einfacher macht.
    (Zitat etwas verkürzt um die Darstellung des eigenen Beitrags nicht lang zu ziehen)


    Ich denke, dass dies in etwa wie auch in Deutschland ist. Dort gibt es auch so ein Gesetz, dass wenn man
    mit einen Ausländer ein gemeinsames Kind hat, dass dann das Bürokratische für eine Aufenthaltsgenehmigung
    schneller vonstatten geht.



    @MH

    Zitat

    Bald ist es möglich, Dateien über das eigene Profil hochzuladen. Die Funktion ist schon da, muss aber noch modifiziert werden.


    Das freut mich zu hören, dass es solch eine Funktion bald geben wird. Denn ich denke es wird nicht
    das erste und letzte mal gewesen sein, dass eine solche Funktion zum hochladen von diversen Bildern,
    Dokumente und/oder gezippte Archive anderen Forenmitgliedern und Gästen zur Verfügung zu stellen U+1F609



    Zitat

    Sorry, dass ich der Seite zuletzt nicht die notwendige Zeit widmen konnte.


    Da mach Dir mal kein Kopf, denn wie wir alle wissen hat auch jeder sein privates Leben und
    damit auch noch anderes zu tun. Das ergeht Dir genauso wie jenem anderen hier auch.
    Meine Wenigkeit mit eingeschlossen, da ich in der letzten Zeit auch weniger aktiv gewesen
    bin. Jedoch ist das auch nur vorübergehend und dann geht es auch bei mir (wie bereits schon
    vorher erwähnt) mit den "Info: ..." - Seiten und dem Wiki-Einträgen weiter U+1F609



    @Hanie

    Zitat

    das alte Belarus Forum in dem ich immer seltener geschaut habe scheint garnicht mehr zu arbeiten ,
    somit scheint ja hier die Arbeit nach Anlaufschwierigkeiten langsam Früchte zu tragen


    Ehrlich gesagt bin ich zwar dort auch registriert aber konnte schon vor 2 Jahren nicht mehr auf
    mein Profil zugreifen, da der Zugriff aus Belarus blockiert wurde (so die Nachricht des Forums).
    Wie ich jedoch herausgefunden habe liegt das nicht generell an Belarus sondern an ein Mitglied
    des dortigen Forums welcher dort mal geblockt wurde und meine wenigkeit aus diesem Gebiet
    nicht mehr darauf zugreifen kann. Andere aus Belarus können es und meine Wenigkeit eben nicht.
    Aber das ist mir ehrlich gesagt auch völlig schnuppe, denn bis auf ein paar Ausnahmen, die zum
    größten Teil auch hier im Forum aktiv sind, sind im anderen Forum zu viele unterwegs die dem
    dortigen Rahmen sprengen (um das mal mit anderen Worten zu sagen).
    Jedoch auch meinerseits sehr erfreulich, dass es (sicherlich nicht nur mit Verbundenheit des
    anderen Forums) nun hier im Forum zu mehr aktivitäten kommt. U+1F60E



    @Haba

    Zitat

    Ja, vielen Dank für die schöne Seite und vielen Infos.


    Dafür brauchst Du Dich (genauso wie alle anderen auch) nicht zu bedanken.
    Insoweit man anderen mit diversen Informationen (weiter-)helfen kann werde ich das gerne tun.
    Sollte sich dann aber jemand bedanken wollen, dann gibt es hier im Forum unter jedem Beitrag
    ein "Danke"-Button mit welchen man sich bedanken kann U+1F609



    Zitat

    Auswandern würde für mich frühestens zur Rente anstehen und dann würde ich auch meine deutsche Staatsangehörigkeit nicht abgeben.


    Für eine Auswanderung selbst muss man ohnehin nicht gleich seine Staatsangehörigkeit abgeben.
    Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Gleichermaßen muss man dieses auch nicht, wenn
    man eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt. Denn das ist wie der Name schon sagt eben auch nur
    eine Aufenthaltsgenehmigung die einen berechtigt in einen anderen Staat aufzuhalten, zu arbeiten, etc.
    Aber seine Staatsangehörigkeit wird man auch mit einer Aufenthaltsgenehmigung behalten. Zumindest
    so lange wie man in dem Staat bleiben will - oder - wenn 7 Jahre vergangen sind und man die Möglichkeit
    hat die andere Staatsangehörigkeit (wie in diesem Fall Belarussische) anzunehmen. Aber ...
    Das große aber ist, dass auch nach Ablauf der 7 Jahre weder vom Staat, den Gesetz oder aber einen selbst
    ein Zwang besteht die Staatsangehörigkeit anzunehmen. Mit einer Aufenhaltsgenehmigung kannst Du Dich
    auch 10, 25, 50 oder 100 Jahre in Belarus aufhalten. Jedoch ist eine Aufenthaltsgenehmigung keine Garantie
    dafür, dass einen der Staat, insofern ein Grund dafür vorliegt, auch schnell wieder die Aufenthaltsgenehmigung
    entzieht und man ausgewiesen wird (z.B. Gesetzesbrüche, Landesverrat, Kriegsfälle, etc.).



    Zitat

    Aber auch müsste sich dort noch einiges ändern. Unter den heutigen Bedingungen wäre das nichts für mich.


    Sicherlich verständlich, dass sich das ein oder andere schon noch ändern sollte, aber ich denke, dass man hier
    in Belarus (auch mit der heutigen Situation) sehr gut leben kann. Klar ist das nicht für alle Menschen hier im
    Lande so, aber was meine Wenigkeit betrifft, so kann ich mich nicht beklagen - auch wenn ich die Situation
    hier im Lande voll und ganz nachvollziehen kann.



    Zitat

    Da müssen wir mal schauen, wo man dort günstig und zentral mit Kleinkind übernachten kann.


    Diesbezgl. gibt es hier im Forum eine Hotelübersicht in denen alle möglichen Hotels aufgeführt sind.
    Da ich bisher aber noch nicht dazu gekommen bin den Beitrag um weitere Hotels zu ergänzen, wird
    dort (zumindest i.M.) noch nicht all zu viele Hotels aufgelistet sein. Aber das wird in der nächsten Zeit
    kommen. Denn dann habe ich wieder mehr Zeit mich dem zu widmen und dann wird es auch mehrere
    Hoteleinträge geben. Bitte um ein wenig Geduld ...

  • Ja klar hat man bei einer Aufenthaltsgenehmigung nie die Sicherheit, dass man dann in BY bleiben darf. Ist ja schließlich ein autokratisch geführter Staat.
    Da sieht das hier in D ja ganz anders aus. Meine Frau behält ihren BY-Pass, hat ihren unbegrenzten Aufenthaltstitel und mein Kind hat 2 Pässe. Also alles im Lot.


    Auch wenn man die Lebensbedingungen der Einheimischen versteht und sich in deren Lebensbedingungen reinversetzt, kann ich mir ein Leben zur jetzigen Zeit in BY nicht vorstellen. Wo sollte ich auch arbeiten und ein vernünftiges Gehalt bekommen? Meine Branche ist dort nicht vertreten.
    Wenn ich die Einkaufsmöglichkeiten in der Heimatstadt und den umliegenden Städten meiner Frau sehe, ginge das garnicht für mich. Auch die Freizeitangebote sind für mich unterirdisch. Da bin ich halt sehr verwöhnt. Die ganze Infrastruktur und Servicekultur ist halt noch in Kinderschuhen. Quasi Jahrzehnte hinter der unseren.
    Auf Gemüsegarten und Tierhaltung habe ich keine Lust. Ich helfe Schwiegereltern auch kein Stück im Garten. Das kann man alles sehr günstig auf dem Markt kaufen. Ist halt eine Einstellungssache.
    In Minsk gibt es ja mehr, aber dort würde ich selbst nicht wohnen wollen.
    Na ja, und dann stört mich das politische System.....

  • @Haba

    Zitat

    Ja klar hat man bei einer Aufenthaltsgenehmigung nie die Sicherheit, dass man dann in BY bleiben darf.
    Ist ja schließlich ein autokratisch geführter Staat. Da sieht das hier in D ja ganz anders aus. Meine Frau
    behält ihren BY-Pass, hat ihren unbegrenzten Aufenthaltstitel und mein Kind hat 2 Pässe. Also alles im Lot.


    Jein, sprich Ja und Nein. Denn sicherlich kann in Deinen Fall Deine Frau in Deutschland, mit einen
    unbefristeten Aufenthaltstitel, bleiben so lange Sie will (natürlich zu beachten, dass wenn es ein Ehefall
    ist und die Ehe vor einer gewissen Zeit aufgelöst würde, dass dann auch der Aufenthaltstitel gefährdet wäre).
    Aber das ist in Belarus genau das gleiche wie auch in Deutschland, so das ich die Aussage "autokratisch" ehrlich
    gesagt (zumindest diesbzgl.) nicht nachvollziehen kann).



    Zitat

    Auch wenn man die Lebensbedingungen der Einheimischen versteht und sich in deren Lebensbedingungen reinversetzt,
    kann ich mir ein Leben zur jetzigen Zeit in BY nicht vorstellen.


    Da trifft das eine auf den anderen oder besser gesagt der eine auf den anderen. Wobei das jetzt nicht direkt auf
    unsereiner bezogen sein sollte. Denn persönlich denke ich, dass wenn man in einen anderen Land auswandert
    (dabei ist es völlig egal in welchen Land), dann sollte man sich dem Land, der Kultur und den Menschen dort
    auch anpassen (können) und nicht denken, dass alles so ist und bleibt wie im Heimatland. Dazu sei gesagt, dass
    wenn man solch ein gewisses Anpassungsvermögen hat (ohne das ich jetzt damit egoistisch wirken werden
    möchte), dann kann man (wie "nicht nur" meine Wenigkeit) hier im Lande schon sehr gut zurecht kommen.
    Dabei ist es völlig egal ob es um Lebensbedingungen, Freunde und/oder anderes geht. Klar und damit stimme
    ich jeden überein, dass es die Menschen in Belarus nicht leicht haben (vielleicht die aus dem Dorfe weniger als
    die aus der Stadt). Aber zuguterletzt fühlen diese sich dennoch Belarus bezogen und sind stets immer (zumindest
    ergeht es mir hier au den Dorfe so) immer Hilfsbereit, Freundlich und entgegenkommend und das auch selbst
    dann wenn es denen nicht gut geht. Das erkennt man auch daran, dass wenn Du z.B. etwas zu Hause zu tun
    hast und Hilfe benötigst, dass man dann nicht danach fragen muss, sondern von anderen danach gefragt wird
    und das dann auch noch so, dass diese noch nicht einmal etwas dafür verlangen! Das ist etwas was ich aus
    Deutschland ehrlich gesagt noch nicht so erlebt habe und auch nicht kenne.



    Zitat

    Wo sollte ich auch arbeiten und ein vernünftiges Gehalt bekommen? Meine Branche ist dort nicht vertreten.


    Ohne Dir damit jetzt auf die Füsse treten zu wollen, aber das wo und wie liegt immer bei jedem selbst.
    Wenn es keine entsprechende Branche gibt, dann gibt es auch anderswo Arbeitsplätze die sich anbieten.
    Kurzum: "Man muss es nur wollen". Abseits dessen, dass es Dir ohnehin (wie Du zuvor geschrieben hattest)
    sowieso nicht in Frage kommt "vor der Rente" nach Belarus auszuwandern, wäre es dann sicher ohnehin
    Belanglos, denn dann könntest Du Deine Rente aus -D- beziehen und ohne Sorgen in Belarus leben.
    Natürlich und dem würde ich übereinstimmen, nur wenn Du willst U+1F609



    Zitat

    Wenn ich die Einkaufsmöglichkeiten in der Heimatstadt und den umliegenden Städten meiner Frau sehe, ginge das garnicht für mich.


    Warum? Also wenn ich hier unser kleines Dörfen betrachte, dann kann ich sagen, dass wir hier nicht nur
    über eine Schule, Kindergarten, Krankenhaus, Bushaltestelle(n), Bahnhof (mit Direktverbindung zu Minsk
    und Brest, etc.), sowie über mehrere kleineren Geschäfte (da kannst eigendlich vom Brot bis zum TV alles
    kaufen) und sogar seit neusten sogar einen "Евроопт (Euroopt)" im Dorfe haben - da dürften selbst die
    Großstädter neidisch werden U+1F61B U+1F604



    Zitat

    Auch die Freizeitangebote sind für mich unterirdisch. Da bin ich halt sehr verwöhnt. Die ganze Infrastruktur und Servicekultur ist halt noch in Kinderschuhen. Quasi Jahrzehnte hinter der unseren.


    Stimme ich einerseits überein, aber in Deutschland ist das als Dorfbewohner nichts anderes ... oder?
    Wir wohnen hier 9km von Пружаны (Pruzhany) entfernt und in der Stadt gibt es genügend Freizeitaktivitäten,
    wie u.a.: Kino, Badesee mit Tretbootverleih, Eisbahn, Sportanlagen, Parks, Museum, etc. , doch auch hier auf
    den Dorf haben wir unter anderen einen Badesee in naher Umgebung und zudem auch Plätze für Sportliche
    Aktivitäten. So das ich diesen Punkt (Entschuldige bitte) voll und ganz nicht nachvollziehen kann.



    Zitat

    Auf Gemüsegarten und Tierhaltung habe ich keine Lust. Ich helfe Schwiegereltern auch kein Stück im Garten.


    Nochmals ... Ohne Dir dabei auf die Füsse zu treten, aber für solche Aussagen finde kein Verständnis!
    Es geht mir nichts an und ehrlich gesagt will ich das auch nicht wissen, aber wenn man noch nicht einmal
    bereit ist, den Eltern seiner Ehefrau (sprich Schwiegereltern) im Garten zu helfen, dann bin ich Sprachlos. U+1F637
    Das gleichermaßen ob man nun selbst daran Interesse hat solches selbst zu führen oder nicht.
    Meiner Meinung nach ist das eher eine Sache des Respekts und die gehe ich (wiedermals ohne damit
    egoistisch zu wirken) gerne nach! Gerade erst dieses Jahr wieder zusammen mit meiner Ehefrau im Garten
    der Schwiegermutter die Kartoffeln geerntet und das auch dann wenn wir diese selbst kaufen.
    Das große aber wäre jedoch etwas was anderes wenn man körperlich eingeschränkt oder gar behindert ist!



    Zitat

    In Minsk gibt es ja mehr, aber dort würde ich selbst nicht wohnen wollen.


    Bei all den Worten wäre an dieser Stelle interessant zu erfahren wo genau das ist.
    Wobei aber dazu zu erwähnen wäre, dass dies privat ist und nicht beantwortet werden muss.



    Zitat

    Na ja, und dann stört mich das politische System.....


    Auch wenn sich der ein oder andere Einheimische die Worte nicht mit mir teilen könnte, so habe ich meine
    Gründe dafür warum ich mich aus diesen Themengebiet raus halte und auch stets raus halten werden. Aber
    eines kann ich sagen und das wäre, dass mir das am Allerwertesten vorbei geht. Zwar denke und fühle ich
    für und mit den Einwohnern, aber ich habe eben meine Gründe (und ich denke der ein oder andere weiß
    auch warum das so ist), dass mir genau das Thema egal ist und somit auch nicht weiter darauf eingehen werde.

  • Kein Problem, ich fühl mich nicht auf die Füße getreten, Das alles ist halt eine Einstellungssache.
    Ich kann und will mich zur Zeit nicht auf ein Leben in Belarus einstellen. Auch das hat was mit Respekt zu tun, ebenso wie die Kartoffeln & Co. in Schwimu's Garten, die/was ich lieber kaufen gehe. Ich bin und möchte kein "Landwirt" sein. Das ist einfach so. Auch um Tiere will ich mich nicht täglich kümmern müssen. Die gibt es portioniert beim Metzger. Ach ja, Bäcker und Metzger sind in BY auch Mangelware. Ja, es gibt ja Euroopt. Ist ja schon mal ein Anfang, aber die sind auch noch nicht überall und eigentlich recht teuer. Wie die andere blaue Kette heißt, ist mir entfallen, die sind aber noch teurer... Eruoopt erinnert mich an Supermärkte aus meiner Kindheit. Nur die Kassen sind moderner und die frische Fleisch-/Wurst- und Käsetheke mager bestückt.
    Sollte zum meinem Rentenalter vieles in BY besser sein, meine Frau unbedingt wieder zurück möchte und mein Kind auch dahin möchte, dann werde ich wohl versuchen müssen, mich damit zu arrangieren. Aber Schwiegereltern werden dann wohl wahrscheinlich nicht mehr leben oder nicht mehr lange leben, so dass es wohl keinen Grund geben wird wegen ihrer Familie zurück zu gehen.
    Freizeitaktivitäten: Badesee, jep sind vorhanden, aber die Anlagen, die ich am Strand gesehen habe, und auch die Stege mit Badeplattform total alt und mit Verletzungsgefahr. Tretboote, die bestimmt so alt waren, wie ich. Sportanlagen brauche ich nicht. Parks? Da muss ich nur an den großen Park in Minsk denken, super, da habe ich das schlechteste Schaschlik meines Lebens gegessen. Eine Pizza dort war grauenhaft. Die Fahrgeschäfte hätten auch mal modernisiert werden können.
    Wie gesagt, für einen Urlaub meiner Frau zuliebe reicht es, aber für mehr nicht.
    An der Grenze bekomme ich schon einen Horror und muss mich zusammenreißen, dass ich nicht ausraste. So was bescheuertes hatte ja nichtmal die DDR, wobei ich dort auch nur den Transitverkehr und manchmal Bahnhof Friedrichstr. kannte.
    Ja, die Menschen sind sehr hilfsbereit, aber man muss auch gut aufpassen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird.
    Ich möchte das auch nicht weiter vertiefen.


    Fazit:
    Du fühlst dich dort wohl und dir reicht und gefällt es. Mir würde es nicht reichen und unter heutigen Bedingungen würde ich mich nicht wohlfühlen.

  • Also "unsere" EuroOpts sind inzwischen fast so groß wie Kaufland oder real, inkl. immer größer werdender NonFood-Abteilung.


    Aber da wo Andreas wohnt, möchte ich auch nicht auf Dauer wohnen ;)
    Jeder hat seine Vorlieben und so ist alles auch nur sehr subjektiv zu sehen.
    Ich habe hier für mich und Familie alles was ich brauche und wir leben hier insgesamt besser als wir es in Deutschland könnten.
    Was mich stört sind die nur 8MBit DSL... :)
    Gut ... andere in Belarus haben sowas gar nicht, hehe (winke winke Andreas).


    Ansonsten fühle ich mich hier freier...
    Freier in dem meinem ganz persönlichen Umfeld - was natürlich bei jedem anderen anders auschauen kann und wird.
    Landwirt bin ich nicht, muß ich auch nicht sein, kann ich aber werden - wenn ich will.
    Unser Grundstück gäbe das allemal her - irgendwann mal... vielleicht...


    ---


    DDR-Grenze war besser???
    Transit Dreilinden, stundenlanges Warten, Passkontrolle am ersten Schalter (der per Laufband dann zum nächsten Schalter transportiert wurde).
    Autokontrolle, Koffer raus, Luftfilter aufschrauben (war ja immer so ein "geheimes" Versteck für Kaffee und Zigaretten) etc....
    Und bei der tatsächlichen Einreise in die DDR (also nicht Transit) noch eine Art Verhör, wer man ist wieso warum man wohin will etc...


    Also da ist mir die BY-Grenze viel lieber, und da stört nur die Warterei....


    Gruß

  • @Haba

    Zitat

    Kein Problem, ich fühl mich nicht auf die Füße getreten, Das alles ist halt eine Einstellungssache.


    Dann bin ich beruhigt, denn auf die Füsse treten würde ich Dir und auch anderen sicher nicht absichtlich.
    Wie Du schon selbst sagtest hat jeder seine Einstellung, aber ist dieses auch eine Ansichtssache wie ein
    Mensch es aus seinen Augen sieht und da wir Menschen nun mal nicht alle gleich sind (und das ist gut so),
    gibt es eben auch diverse Einstellungen und Ansichten zu diversen Themen.



    Zitat

    Auch das hat was mit Respekt zu tun, ebenso wie die Kartoffeln & Co. in Schwimu's Garten, die/was ich lieber kaufen gehe.


    Mit meinen vorherigen Worten wollte ich nicht Respektlos Dir gegenüber sein oder werden - Nein!
    Ich wollte mit meinen Worten nur darauf hinaus, dass wenn die Schiegermutter (so auch meine),
    Kartoffeln im Garten hat und man bei Besuch ist, dass man dann u.U. (solange man körperlich nicht
    eingeschränkt ist) dann Ihr auch helfen kann - Nach m.M. sogar sollte! Aber lassen wir das ...



    Zitat

    Ach ja, Bäcker und Metzger sind in BY auch Mangelware. Ja, es gibt ja Euroopt. Ist ja schon mal ein Anfang,
    aber die sind auch noch nicht überall und eigentlich recht teuer.


    Da muss ich Dir leider wiedersprechen! Zwar gibt es hier keine Backstuben wie in -D- aber Du und auch
    generell alle Menschen sollte niemals das eine Land mit einen anderen vergleichen. Denn wie heißt es
    doch so schön "Andere Länder, andere Sitten" und das nicht nur auf Sitten bezogen, sondern generell.
    Ein Land ist eben das eine und das andere das andere. Aber hier bei uns in der Stadt gibt es eine große
    Backstube die unsere Region mit tgl. frischen Brot versorgt und das Brot ist Geschmacklich der Brüller U+1F60A
    Was den Metzgern anbelangt, so haben wir hier auch in nähere Umgebung eine Großmetzgerei in Berosa
    und das was die zaubern ist ebenfalls mehr als köstlich. Vertrieben wird dieses u.a. auch in einer kleinen
    Filiale in unserer Stadt in dem man im Grunde alles, von Schwein, Rind, Huhn und Ente. Also alles da!
    Aber auch das sei gesagt ... "Geschmäcker sind verschieden" U+1F609



    Zitat

    Freizeitaktivitäten: Badesee, jep sind vorhanden, aber die Anlagen, die ich am Strand gesehen habe, und auch die Stege mit Badeplattform total alt und mit Verletzungsgefahr. Tretboote, die bestimmt so alt waren, wie ich. Sportanlagen brauche ich nicht. Parks? Da muss ich nur an den großen Park in Minsk denken, super, da habe ich das schlechteste Schaschlik meines Lebens gegessen. Eine Pizza dort war grauenhaft. Die Fahrgeschäfte hätten auch mal modernisiert werden können.


    Badesee:
    Also hier in der Stadt ist der Badesee immer stets geplegt und das genauso wie der Steg und auch die
    Tretboote. Ob diese nun 5 oder 10 Jahre alt sind kann ich nicht sagen, aber ich kann Dir versichern,
    dass sogar meiner einer als wohlbemerkter Nichtschwimmer in ein solches Boot steigt und damit mit
    Kind und Kegel über den See schippert U+1F60A
    Sportanlagen:
    Auch dabei kann man sagen, dass was für den einen nicht von interesse ist, dass ist für den anderen von
    interesse. Hier in der Stadt ist alles unter einen Dach und Fach: Bowling, Kegeln, Billiard und Co genauso
    wie es abseits dessen auch Sportplätze und solches wie Eisbahnen zum Schlittschuhlaufen gibt. Das mag
    für den ein oder anderen großen u.U. nicht von interesse sein, aber für die kleinen unter uns bestimmt U+1F609
    Parks:
    Um ehrlich zu sein gehe ich nicht in den Park um mir den Wams (Magen) voll zu futtern, sondern viel mehr
    aus dem Grunde um mit Frau und Kindern die Natur, Umgebung und die frische Luft mit der Familie zu genießen.
    Klar kann man dann auch mal nen abstecher in ein Bistro, ein Restaurant oder ähnlichen machen, aber da muss
    ein jeder nach seinen Geschmack das richtige finden. Doch generell würde ich das nicht so darstellen, dass es
    sich nicht lohnt in den Park zu gehen nur weil da ein Imbiss oder ähnlich ist der kein köstliches Schaschlik
    anbietet. Vorschlag am Rande ...
    Erst in den Park gehen und dann zu Hause das Schaschlik mit selbstgemachter Marianade grillen U+1F609



    Zitat

    Ja, die Menschen sind sehr hilfsbereit, aber man muss auch gut aufpassen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird.


    Jein. Man muss nur wissen wie man mit den Menschen umgeht. Klar gibt es auch solche die, wenn
    diese bemerken das eine(r) nicht von hier kommt, dann versuchen ein über das Ohr zu hauen - sprich
    nun Rubel mehr zu bekommen. Aber wenn man denen dann sagt, dass der Preis wohl so nicht richtig
    sein kann, denn dann könne man auch gleich in den Supermarkt anstatt auf den Basar gehen, dann
    werden diese ganz schnell einsichtig und versuchen das nicht noch einmal. Persönlich habe ich solches
    erst ein einziges mal erlebt. Dafür um so mehr entgegenkommende Menschen die einen (weil sie wissen,
    dass man 2-3 mal im Monat zu ihnen wiederkommt) dann eher Rabatt geben als das diese ein über das Ohr
    hauen. Abgesehen davon ist das im Grunde nichts anderes als wenn ein Belarusse nach Deutschland reist
    oder aber ein Deutscher nach der Türkei, nach Italien oder wie auch immer. Da wird und ist das auch nichts
    anderes. Touris eben ...



    Zitat

    Du fühlst dich dort wohl und dir reicht und gefällt es. Mir würde es nicht reichen und unter heutigen Bedingungen würde ich mich nicht wohlfühlen.


    Stimmt durchaus, dass ich mich hier wohl fühle und das sogar sehr. Wenn Du hingegen von Dir selbst sagst,
    dass Du Dich hier nicht wohlfühlst (mal abgesehen von Urlaub oder besuchen der Familie), dann kann ich Dir
    nur einen Rat ans Herz legen: "Verzichte lieber auf das auswandern nach Belarus"
    Auch mit diesen Worten will ich Dir nicht au die Füsse oder zu nahe treten, sondern einfach nur damit sagen
    wollen, dass wenn ein Mensch schon so denkt und redet (besser gesagt schreibt), dann sollte dieser darauf
    besser verzichten. Das schon alleine aus dem Grunde, da ich von meiner Ansicht was dieses Thema anbelangt,
    von Dir nur erkenne, dass für Dich hier in Belarus sowieso alles nur schlecht, grottig, nicht schmackhaft ist oder
    Dich sogar dazu bewegt auszurasten.



    @MrRossi

    Zitat

    Aber da wo Andreas wohnt, möchte ich auch nicht auf Dauer wohnen


    hehe ... Du bist als Stadtmensch nur neidisch auf uns Hinterwäldler mit unserer freien, ruhigen
    und schönen Natur U+1F61B U+1F609



    Zitat

    Ich habe hier für mich und Familie alles was ich brauche und wir leben hier insgesamt besser als wir es in Deutschland könnten.


    Ohne weitere Worte stimme ich diesen Deinen Worten voll und ganz überein! U+1F60E



    Zitat

    Was mich stört sind die nur 8MBit DSL... :)
    Gut ... andere in Belarus haben sowas gar nicht, hehe (winke winke Andreas).


    Hallo! 8MBit sind zu wenig??? Oh weh ... sag mal was machst Du da eigendlich bzw. was willst Du mit noch mehr?
    Willst Du ne 1000Mbit Leitung und dann als DSL-Reseller in Mogilev aggieren oder was hast Du vor U+1F604
    Im übrigen was unsere Internetleitung anbelangt (Du wirst es kaum glauben) ...
    Wir haben seit etwa 2 Monate nun ein Anschluss der Beltelekom und sind damit nun auch nicht mehr auf
    das alte USB-Modem von MTC mit schlappen 256kbit angewiesen, sondern haben jetzt auch eine schnelle
    DSL-Leitung mit bis zu (im verlgeich zum USB-Modem gesehen) unglaublichen 3 Mbits und zudem oben rein
    noch mit Zala für die Abendlichen Fernsehstunden. Also von wegen, andere haben sowas garnicht ....U+1F61B U+1F609
    Naja und wenn das dann immer noch nicht ausreicht, dann gibt es auch noch im Internet für die die russisch
    verstehen das Portal "Fil***.net" (Name absichtlich unkenntlich gemacht, da es rechtlich umstritten wäre) oder aber auch
    den vor kurzen angelegten heimischen Server wo auch viel anzusehendes vorhanden sind U+1F604

  • Zur Zeit verzichte ich gerne auf Auswandern nach BY. Ist keine Option für mich.
    Aber für das Rentenalter würde ich eventuell nicht nein sagen. Man weiß ja nie was kommt.


    Vielleicht wohnst du ja in einer besseren Gegend, wo man auch mehr machen kann. Aber die Gegenden um Astrawets, die drei "Kuhdörfer" Smarhon, Maladzyjechna und Ashmyany ist halt die Gegend, wo die Familie und Freunde meiner Frau sind. Aber dort, kann ich dir sagen, möchte ich nicht tot überm Zaun hängen. Nichts los.
    Also kenne ich auch noch nicht viel mehr, denn weiter zu fahren würde immer Übernachtung in einem Hotel oder so nach sich ziehen.
    Ja in Astrawets ist auch eine Brotfabrik. Aber dort schmeckt auch nur ein Brot gut. Das frisch zu bekommen ist aber nicht einfach, denn in den Läden wird erst das alte Brot vom Vortag abgekauft.


    Ach ja, dann wird in der Nähe von Astravets ja auch noch das AKW gebaut. Sowas muss ich auch nicht in der Nähe haben.
    Bei mir in der Nähe werden und sind die AKW's abgeschaltet.

  • Zitat

    später wirst Du dann einen Brief vom OVIR
    bekommen in welchen dann drin stehen wird, dass Du Deine Aufenthaltsgenehmigung abholen kannst.


    Tadaa...
    Das nette (und hübsche ;) ) Fräulein vom OVIR rief heute an, alles fertich!


    Trotz Weihnachten & Neujahr hats dann doch nur 5 Wochen gedauert.
    Jetzt brauchts nur noch einen Schrieb von ihr, daß ich meinen Hausrat zollfrei über die Grenze bringen darf, und dann gehts nächste Woche kurz nach Deutschland.
    Auto abmelden und vollpacken und wieder zurück...

  • @MrRossi

    Zitat

    Tadaa...
    Das nette (und hübsche ;) ) Fräulein vom OVIR rief heute an, alles fertich!


    *hust* ... also bei der Betonung auf "und hübsche" frage ich mich Tatsächlich ob Du zum OVIR wegen der Aufenthaltsgenehmigung gegangen bist oder aber wegen der hübschen OVIR-Sachbearbeiterin. So langsam wirst Du mir unheimlich U+1F61B U+1F609 U+1F604



    Zitat

    Trotz Weihnachten & Neujahr hats dann doch nur 5 Wochen gedauert.


    Sag ja, dass trotz der ganzen Lauferei und der anschließenden Bearbeitung der Dokumente bis hin zu Ausstellung der Aufenthaltsgenehmigung das ganze letztlich doch recht schnell geht. Sicherlich mag man, wenn man meinen ersten Beitrag (sprich die Auflistung) gelesen hat, davor zurückschrecken könnte weil es sich alles nach sehr sehr viel anhört - aber so viel ist es (wie bereits im ersten Beitrag erwähnt) dann doch nicht U+1F609



    Zitat

    Jetzt brauchts nur noch einen Schrieb von ihr, daß ich meinen Hausrat zollfrei über die Grenze bringen darf, und dann gehts nächste Woche kurz nach Deutschland.


    Das Dokument zur Zollfreien Einführung Deines Hab und Guts aus Deutschland sollte überhaupt kein Problem sein, denn das wird so oder so geduldet und genehmigt. Wie solch ein Dokument aber aussieht bzw. wie und was dazu auszufüllen ist, kann ich nicht sagen, da meine Wenigkeit damals alles in Deutschland verkauft hat was nicht in zwei großen Koffern passte. Naja, die Fahrerei für Möbel, etc. habe ich mir teurer vorgestellt als wenn man sich hier alles neu anschaffen wird. Heute bin ich mir da sogar sicher, dass es teurer gewesen wäre, wenn ich mit PKW und Anhänger mehrmals hin und her gefahren wäre, nur um Möbel, Couchgarnitur, Küche, u.v.m. nach Belarus einzuführen. Zu Bedenken dabei ist natürlich der Benzinverbrauch, das öftere über die Grenze fahren (denn ggfls. ist das mit der Zollfreien Einfuhr nur einmal mit einen Dokument gültig - bin mir da aber nicht sicher). Des weiteren ist es auch der Zeitverlust und wie jeder weiß: "Zeit ist Geld" U+1F609

  • Viele Sachen nehme ich auch nicht mit, habe eh kaum noch was von Wert in Deutschland.
    Das Wichtigste ist das Auto selbst.
    Danach so kleinere Sachen, für die ich in D eh noch kaum Geld bekäme die aber zu schade zum Wegschmeißen sind, wie
    Mikrowelle, Kaffeemaschine, Mixer etc...
    Computer & Monitor natürlich und den Rest an Werkzeug der da noch rumliegt...


    Mal schaun, wie das dann an der Grenze abläuft.


    Gruß

  • ohne jetzt hier gleich ein neues Thema zu eröffnen ,
    das alte Belarus Forum in dem ich immer seltener geschaut habe scheint garnicht mehr zu arbeiten ,
    somit scheint ja hier die Arbeit nach Anlaufschwierigkeiten langsam Früchte zu tragen


    Frohe Weihnachten


    Es arbeitet wieder!
    Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Beide Foren können sicherlich nebeneinander existieren.
    Den Machern gehört auf jeden Fall Dank und Anerkennung. Der User hat die Wahl!

  • @MrRossi

    Zitat

    Viele Sachen nehme ich auch nicht mit, habe eh kaum noch was von Wert in Deutschland.
    ...


    Das sehe ich ehrlich gesagt genauso. Auto, Computer und Co. sind sicherlich Gegenstände die man mit einführen kann, aber alles andere sollte man sich schon genau überlegen ob sich ein "hin und her" fahren lohnt, denn vieles könnte man sich (insofern man das "hin und her" fahren und den damit verbundenen Benzinpreisen u.a. die Zeit berechnet) sicher sparen und stattdessen in Deutschland verkaufen und hier neu oder gebraucht neu anschaffen. Aber das obliegt an jeden selbst, was ihn/ihr wichtiger erscheint U+1F609



    Zitat

    Mal schaun, wie das dann an der Grenze abläuft.


    Halte uns darüber hier im Thema bitte am laufenden. Werde es (insofern Du nichts dagegen hast) dann Deine Informationen in meinen ersten Beitrag ergänzen, so dass sich nachfolgende Auswanderer dann nicht durch den ganzen Thread durchbuddeln müssen.



    @Mosyr

    Zitat

    Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Beide Foren können sicherlich nebeneinander existieren.
    Den Machern gehört auf jeden Fall Dank und Anerkennung. Der User hat die Wahl!


    Deinen Worten stimme ich voll und ganz überein! Sicherlich ist es, so wie in realen Leben auch so, dass wie Du schon geschrieben hast die Konkurrenz das Geschäft belebt. Die Frage ist ebenfalls wie im realen Leben so, welche der Konkurrenten (ich sage es mal so) besser ist?! Meiner Meinung nach geht auf jeden Fall "Qualität vor Quantität" und die Qualität (sprich: des Forum, des Umgangs und der Informativität) sehe ich viel mehr hier als dort. Aber das bleibt, ebenfalls wie Du schon sagtest, jedem selbst überlassen - sprich mit Deinen Worten "Der User hat die Wahl!" U+1F609
    Deinen Dank kann ich nur mit Dir teilen und so gehört auch mein Dank unseren allzeit guten Admin MH, dass er dieses Forum erschaffen hat und betreut. U+1F60E



    @MH

    Zitat

    Um es mit den Worten meines Fußballvereins zu sagen:
    belarusinfo.de - Alles andere ist nur Forum.
    Kleiner Spaß am Rande


    Der war jetzt ja mal gut U+1F604
    Wobei ich das jetzt nicht als Spaß ansehe, sondern als ernst, denn alles andere ist wirklich nur Forum U+1F61C U+1F604

  • Habe nun die Aufenthaltsgenehmigung in Pass-Form in der Hand.
    Müssen damit jetzt nochmal zur Meldebehörde, damit von denen noch ein großer, dicker Stempel reinkommen kann, daß ich hier auch tatsächlich wohne und gemeldet bin.


    Natürlich ist wieder mal mit der Transskription was falsch gelaufen.
    Mein Nachname ist vom kyrillischen zurück ins Lateinische falsch übersetzt worden.
    Das deutsche "G" wurde zum russischen "G" (also г) und zurück dann zum einem "H", und nicht wieder zurück zum "G"...
    Nun ist mein lateinisch geschriebener Name dort falsch.
    Vorname sowieso. Aus Michael wurde erstmal "Микаэль" und dann wieder zurück "Mikhael"...


    Wozu haben die eigentlich meinen deutschen Originalpass gehabt??
    Mal schaun was an der Grenze damit passiert - zum Ändern ist keine Zeit mehr.
    Ich hoffe mal nix, denn mein Name in Russisch/Kyrillisch ist ja korrekt geschrieben...


    Gruß

  • @MrRossi

    Zitat

    Habe nun die Aufenthaltsgenehmigung in Pass-Form in der Hand.


    Na dann ... "Herzlichen Glückwunsch" und damit auch willkommen im Club U+1F60E



    Zitat

    Natürlich ist wieder mal mit der Transskription was falsch gelaufen.
    Mein Nachname ist vom kyrillischen zurück ins Lateinische falsch übersetzt worden.


    Das ist völlig normal, denn die Behörden und auch die hierigen Staatlichen Übersetzer nutzen eine genormte Übersetzung der lateinischen Buchstaben.
    Sicherlich könnte und geht ein jener davon aus, dass wenn diese dann ein deutschen Pass übersetzen, dass dann die Rückübersetzung, wieder so aussieht wie zuvor, aber dem ist, wie Du schon bemerkt hast, nicht so. Das liegt aber nicht daran, dass diese Deinen Pass nicht lesen können oder aber schlecht übersetzen können, sondern viel mehr daran, dass diese ihre eigentliche (ich sage es mal so) "Übersetzungsart/norm" haben. Das ist bei mir auch nichts anderes mit den Buchstaben gewesen. Doch ehrlich gesagt mache ich mir deswegen keine Gedanken. Denn letztlich brauchst Du die Aufenthaltsgenehmigung ja ohnehin nur hier und die Behörden hier werden damit schon klar kommen. Für alles andere, wie in Polen oder Deutschland nutzt Du halt den Reisepass/Personalausweis und alles wird gut U+1F609


    Also wenn ich Deinen Namen Michael in die russische Sprache übersetzen müsste, dann würde ich anstatt "Микаэль", dann wohl eher Deinen Namen so "Михаел" oder meinetwegen auch so "Михаэл" schreiben. Aber so bist' halt eben Микаэль U+1F609 U+1F604



    Zitat

    Mal schaun was an der Grenze damit passiert


    Kurz gesagt: "Nichts" U+1F609
    Wie schon erwähnt wirst Du auch an der Grenze keine Probleme damit haben. Denn Du hast eben unter diesen Namen Deine Aufenthaltsgenehmigung und Deine Registrierung (welche auch den Grenzbeamten bekannt sind) und somit wirst Du diesbezgl. keine Probleme dort haben. Für alles weitere nach der Belarussischen Grenze nutzt Du dann ja ohnehin Deinen Reisepass/Personalausweis - kurz um:
    Belarus (Aufenthaltsgenehmigung) -> Belarussische Grenze (Aufenthaltsgenehmigung) ->
    Polnische Grenze und Deutschland (Reisepass/Personalausweis) und umgekehrt U+1F60E

  • Hallo Leute, habe paar fragen an die Leute wo nach belarus ausgewandert sind, glaub der belarus.Andreas ,und der Mr. Rossi, vielleicht fehlt noch jemand,?


    Weswegen habt ihr euch dafür entschieden? Seid ihr wegen eurer Frau dorthin ausgewandert?
    Wo lebt ihr dort? Wie lange schon? Gefällt es euch? Seid ihr dort berufstätig? Weil belarus ist ja normal kein Auswanderungs Land für deutsche, viele gehen von dort weg um besser zu leben,
    Falls es in Germoney soweit ist das man hier nicht mehr sicher leben kann, dann wandere ich mit meiner Freundin auch dorthin, war schon dort, erst vor kurzem aus Grodno zurück

  • @ Belarus.Andreas


    Bin gerade dabei ein paar Fragen zu formulieren und schon ist wieder jemand schneller wie ich und das bei den (leider) nur paar Leuten hier.
    Naja, hat auch sein gutes, denn dann sieht man zumindestens, das ich nicht nur ein einzelner Spinner bin, der so langsam in good old Germany anfängt, sich so seine Gedanken zu machen. Gedanken übrigens, die ich mir schon lange vor den hiesigen Ereignissen zum Jahreswechsel gemacht habe und die zudem weit darüber hinaus gehen.


    War vor ein paar Tagen mal im Einwohnermeldeamt, meinen Pass beglaubigen lassen.
    V.wg. Deiner Abarbeitungsliste bezüglich Aufenthaltsgenehmigung Belarus, vielen herzlichen Dank übrigens dafür.
    Es ist eine Sache eine belarussische Frau zu haben, die sämtliche Gesetze und Bestimmungen des Landes im Netz finden und mir erklären kann.
    Aber es ist eine völlig andere, die persönlichen und praktischen Erfahrungen eines deutschen Migranten in Belarus aus dessen Sicht und dessen Erfahrungen zu kennen.
    Das kann Dir eigentlich keiner bezahlen.
    (Naja, es gibt natürlich auch nur wenige bis niemanden, die ernsthaft gerade nach Belarus auswandern wollen, käme ja selbst nicht mal im Traum auf die Idee, wenn die Familienverhältnisse nicht so wären, wie sie denn eben sind.
    O.k., nach Russland selbst, das wäre natürlich ein Traum, den mittlerweile vielleicht/bestimmt, schon so einige in diesem Land träumen, aber nach Belarus, wohl eher wenige bis gar niemand.)


    War auf dem Amt übrigens garnichtmal so einfach, denn sie wollten erst nicht, hattest Du ja auch schon erwähnt, erst der Verweis auf meine belarussische Ehefrau brachte den gewünschten Erfolg und dies auch nur, nach Rücksprache mit dem diensthabenden Chef.


    Nun haben sie alles hübsch amtlich beglaubigt aber, und dies stört mich ein wenig, handschriftlich neben die Beglaubigung hinzugefügt,
    "Dies ist kein Ausweisersatz".
    Apostille gab es im zuständigem Regierungspräsidium trotzdem, warum auch nicht?
    Die Apostille bezieht sich ja nur auf "den ausländischen Einsatz" und hat im inländischen Bereich keinerlei Verwendung, Sinn oder Zweck.


    War es bei Dir genauso und/oder glaubst Du, das es aufgrund dieses handschriftlichen Zusatzes, im Falle eines Falles, eventuell Probleme mit den zuständigen belarussischen Behörden geben könnte?


    Will ich denn wirklich nach Belarus auswandern, so wie Du oder MrRossi?
    Nein, eigentlich nicht.
    Wie gesagt, nach Russland selbst, wäre eine völlig andere Frage und Kategorie, aber für mich/uns eben nicht machbar.
    Dies würde vielleicht/bestimmt sogar meinem nicht vorhandenem Fremdsprachentalent, ungeahnte Höhen und meinerseitige Bemühungen verleihen.


    Aber ich sehe sehr, sehr dunkle Wolken über meine Heimat aufziehen, ohne hier jetzt noch näher darauf eingehen zu wollen.
    Ich will nur, wenn es denn so weit kommen sollte, eine eventuell kurzfristig vorhandene Alternative, aufgrund der zufälligerweise vorhandenen Nicht-EU-Staatsangehörigkeit meiner Frau, nutzen können.


    Das aber auch nicht dauerhaft, sondern nur, bis sich die dunklen Wolken wieder verzogen haben, hoffentlich.
    Würde im Eventualfalle, sogar gern in Belarus bleiben, Lebensqualität geht halt vor Lebensstandard, bin halt nur zu doof, wirklich russisch zu lernen, weiteres s.o..
    Ganz abgesehen davon, das mich in Belarus niemand beruflich braucht, meine Frau aber schon eher.


    Nun, wie ich mittlerweile verstanden habe, gibt es ja auch noch die Alternative "MrRossi", jährlich zu verlängerndes 1-Jahres-Visum.
    Abgesehen von den jährlich anfallenden Kosten für das Visum, Auto versichert und versteuert in Deutschland, mittlerweile Maut für Nicht-Zollunions-Angehörige in Belarus, sehe ich wenig Sinn in diesem Modell, aber bestimmt ist mir auch nur vieles entgangen bzw. habe es nicht verstanden.
    Ansonsten hätte es der kühl kalkulierende MrRossi nicht mehr als ein Jahrzehnt so und nicht anders praktiziert, trotz belarussischer Ehefrau und Kindern in Belarus.


    Natürlich, im Falle der Aufenthaltsgenehmigung, theoretische Führerscheinprüfung in russisch nach spätestens 3 Monaten, habe ich hier ja auch gelernt.
    Eine Hürde, die für mich wahrscheinlich auch nach 3 Jahren nicht zu reissen wäre.
    O.k., war übertrieben, aber nach 3 Monaten oder auch nur 1 Jahr bestimmt nicht machbar.


    Fragen über Fragen.


    Ich hoffe, ich belästige hier keinen damit oder trete gar jemanden persönlich zu nahe.
    Sollte es dennoch so sein, so bitte ich darum, dieses zu entschuldigen, ist/war keine böse Absicht und meinen Kommentar/meine Fragen einfach zu löschen.

  • Vielleicht sollten wir doch mal ein Forentreffen machen, oder einen Workshop veranstalten (kann ja auch eine Skype-Konferenz sein).
    Weil alles will und kann ich hier in diesem Forum auch nicht sagen bzw. schreiben.


    ---


    Meine weißrussische Frau hatte ich 2003 kennengelernt.
    Weswegen ich aber nun in Belarus lebe - das hat sich bei mir bzw. uns einfach so ergeben.
    Meine Situation ist speziell und halt nicht für jeden anwendbar.
    Das fängt mit dem Geldverdienen an.
    Ich bin freiberuflicher Programmierer und konnte viel von zu Hause aus über das Internet arbeiten.
    War aber auch oft und viele Monate in IT-Projekten in Deutschland und Schweiz vor Ort beschäftigt.


    D.h. als (anfangs) Alleinverdiener war ich nur bedingt ortsabhängig.
    Irgendwann haben wir uns ein Grundstück & Haus hier gekauft - noch nicht mal mit dem konkreten Ziel auch wirklich dann in Belarus zu leben.
    Diese Entscheidung rückte erst näher als unsere Älteste schulpflichtig wurde.
    Und dann haben wir uns gegen Deutschland, Österreich oder Schweiz entschieden...


    Dazu muss man sagen:
    Belarus hat sich in den letzten 10 Jahren stark weiter entwickelt. Vor 10 Jahren wollte ich noch keineswegs in Belarus leben.
    Deutschland hingegen stagniert (bestenfalls)... seit 10 - vielleicht gar seit 25 Jahren.
    Technischer Fortschritt mal ausgenommen, was ist in Deutschland die letzten 10 Jahre besser geworden?
    Solche Überlegungen und Fragen der Schulausbildung für unsere Kinder haben nun dazu geführt, das wir in Mogilev sind, und nicht in Berlin, Regensburg oder Zürich.


    Wir verbauen unseren Kinder aber nicht ihre Zukunft, indem wir sie auf die eine oder andere Staatsbürgerschaft fixieren.
    Sie können stolz sein Deutsche zu sein wie auch Weißrusse zu sein. Sie sind Doppelstaatler, und wenn sie denn wollen, können sie später in Moskau oder München leben & arbeiten.
    Sie wie ich und meine Frau auch.
    Im Moment aber sehe ich für uns unsere besten (auch finanzierbaren) Möglichkeiten hier.


    ---


    Mit meiner Visum-Alternative "MrRossi" :) hat es u.a. folgende Bewandtnis.
    Es ist im Vergleich zum alleinigen Wohnsitz "Belarus" - eben doch sehr praktisch auch einen deutschen Wohnsitz zu haben.
    Speziell für meine deutschen Kunden ist es besser zu sagen "ich habe eine deutsche Firma, bin deutscher Unternehmer" als "Weißrussischer".
    Dann sind da die Finanzen. Konten, Dispo, Kredite, Visakarten etc. gibt es in Deutschland viel einfacher und sehr viel günstiger als in Belarus.
    Voraussetzung hierfür ist in der Regel aber ein deutscher Wohnsitz.
    Es gibt da aber noch mehr, was aber nicht für die allgemeine Öffentlichkeit ist - von daher sorry.


    Weswegen ich aber nun doch von meinem Visum-Modell Abschied genommen habe, war folgende Überlegung:
    Ausgangspunkt war die Russlandkrise - der sich verschärfende Konflikt Westen<->Russland inkl. Sanktionen.
    Ein Visum kann nämlich einfach so von staatswegen ungültig gemacht werden.
    Was wäre, wenn der Konflikt sich soweit verschärft das Russland (und damit auch Belarus) die Visa für alle EU-Bürger einkassiert.
    Sowas ist für einzelne Personen ja schon passiert, und für ganze Personengruppen in anderen Ländern ebenso.
    Oder - weitere Überlegung:
    Was ist, wenn ich - wenn auch ungewollt - in Belarus straffällig werde.
    Dazu reicht es ja schon aus, bei Dunkelheit einen unbeleuchteten Radfahrer plattzufahren und er in Folge dessen verstirbt.
    Abgesehen von der zu erwartenden Strafe ist mein Visum weg.
    Mein Familie lebt aber hier - und dann?


    Bei einer Aufenthaltsgenehmigung kann man hingegen nicht mehr so einfach ausgewiesen werden...

  • Also ich musste meinen Pass noch nie beglaubigen lassen - in Deutschland.
    Bei mir wurde der Pass immer in Belarus übersetzt und die Übersetzung von einem weißrussischem Notar beglaubigt...


    ---


    Scheka:
    Persönlich kenne ich noch zwei weitere Deutsche die in Belarus leben.
    Einer ist hier auch als "Mario" registriert aber schon ewig nicht mehr aktiv.
    Bin mit ihm aber sporadisch noch in Kontakt.
    Der "Andere" war hier mal aktiv - lebt auch in Mogilev aber... nunja... kein weiterer Kommentar :)
    Er wurde hier nicht ohne Grund gesperrt.


    ---


    Hauptproblem hier sehe ich wirklich das Geldverdienen an.
    Das beste ist es, wenn man irgendwie seine Verbindungen nach Deutschland nutzen kann.
    Sei es für eine deutsche Firma in Weißrussland arbeiten, oder als Handelsvertreter o.ä.
    Als Deutscher ohne gute Russisch-Kenntnisse in einer weißrussischen Firma zu arbeiten sehe ich als hoffnungslos an.


    Bleibt noch: Sich selbständig zu machen.
    Wer es bereits in Deutschland war, hat es von der Erfahrung (und den Genen her :) ) einfacher, um diesen Schritt zu tun.
    Man weiß dann mit Existenzängsten besser umzugehen, als wenn man zuvor einen sicheren Bürojob irgendwo in Deutschland hatte.


    Möglichkeiten gibt es hier eigentlich genug, wo es auch keine großen Sprachkenntnisse braucht.
    Und wenn es "nur" die Arbeit als Handwerker ist.
    Das muss man auch gar nicht gut können.
    Als (typisch deutsch) fleißiger, pünktlicher, bemühter Deutscher ohne Wodkaflasche in der Hand ist man hier besser angesehen als ein Weißrusse.
    Und schlechtere Arbeit kann man fast gar nicht machen :)


    Und was man nicht weiß, schaut man sich in Youtube an.
    Ich konnte früher auch keine Autos reparieren, Treppen oder Vordächer bauen.
    Ist alles nur eine Frage des richtigen Werkzeugs und zu wissen woher man die Infos bekommt, um solches zu tun.
    Da hat man es heute sehr viel einfacher (dank Internet) als noch vor 10-20 Jahren.


    Gruß

  • Falls es in Germoney soweit ist das man hier nicht mehr sicher leben kann


    Wirklich traurig, daß es bereits soweit ist, daß ich sagen kann:
    Ein Glück leben wir hier in einem sicheren Land
    (in dem man zu mir auch gerne "Ausländer" sagt und sagen darf - und nicht so ein Geschwurbel "mit Migrationshintergrund...")


    Gruß