Lukaschenko: Weißrussen vernachlässigen ihre Gesundheit

There are 9 replies in this Thread. The last Post () by UwE.

  • Etwas unverständlich, da man ja in BY am überlegen ist die medizinische
    Versorgung zukünftig nicht mehr kostenlos bereitzustellen.

  • Das Ess und Trinkverhalten in BY ist schon ein anderes, viel fettes Essen und vor allem Alk in hoher Konzentration, gerade in ländlichem Raum, dem Wahlterritorium Lukas, sind ein Problem der Finanzierung bei weiterer Zunahme oder Beibehaltung dieses Wandels. Auch in meinem Bekanntenkreis ist das Essen von Obst und damit meine ich nicht Südfrüchte unbedingt Bestandteil des Versorgungsalltages. Das mag zum einem an den doch für dortige Verhältnisse saftigen Preisen liegen zum anderem an Traditionen. Das meistverspeiste Obst ist wohl der selbstgeerntete Apfel gefolgt von der Kartoffel.

  • Das Ess und Trinkverhalten in BY ist schon ein anderes, viel fettes Essen und vor allem Alk in hoher Konzentration, gerade in ländlichem Raum


    Hey... hey... "gerade im Ländlichen Raum" ... *hust* ... damit meinst uns Hinterwäldler aber nicht oder? U+1F619 U+1F604
    Dem fettigen Essen stimme ich, auch wenn nicht alles fettig ist, Dir aber zu. Das zum einen beim "normalen" Essen und im Bezug auf den Alkoholkonsum wird dann dazu mal das ein oder andere Stückchen fetten Speck gefuttert, so das sich Fett und Alkoholgehalt im Blut vermengen können. Dann schlägst zumindest nicht gleich in Kopf. Gleiches machen die Bayern aber auch - sprich: Starkbier (Zoigl) und dazu den Fetthaltigen Obatzter U+1F609



    Quote

    Das meistverspeiste Obst ist wohl der selbstgeerntete Apfel gefolgt von der Kartoffel.


    ... und nicht nur das! Wir haben vor etwa einer Woche gerade etwas über eine Million für diverse Gemüseanbauten (Erbsen, Tomaten, Weisskohl, Rotkohl, Blumenkohl, Rote Bete, Gurken, Lauchzwiebeln, Zwiebeln, Radieschen, uvm.) [strike]ausgegeben[/strike] angelegt, so das im Sommer dann stets frisches Gemüse auf den Tisch kommt. Da kommt kein Supermarktgemüse mit seiner frische mit U+1F60A U+1F609



    viel körperliche Arbeit lässt die Menschen eher weniger auf die gesunde Ernährung denken. Außerdem essen die Belarussen viel selbst eingemachtes Obst.


    Das "körperliche Arbeit" liegt aber zum einen an der Beruflichen Tätigkeit die nicht immer zwangsweise auch "körperliche Arbeit" bedeuten muss und andererseits, und diesbezgl. stimme ich Dir mit den Worten "körperliche Arbeit" überein, dass viele Belarussen im privaten Leben auch vieles selbst machen. Ganz gleich ob das nun ein Hausanbau, Dacherweiterung, auf den Acker diverses Obst und Gemüse anbauen oder aber ... 'hust*
    ...im Garten ein Gartenteich in Übermaßen graben U+1F609 U+1F604

  • BelarusAndreas
    Hey... hey... "gerade im Ländlichen Raum" ... *hust* ... damit meinst uns Hinterwäldler aber nicht oder? U+1F619 U+1F604
    Dem fettigen Essen stimme ich, auch wenn nicht alles fettig ist, Dir aber zu. Das zum einen beim "normalen" Essen und im Bezug auf den Alkoholkonsum wird dann dazu mal das ein oder andere Stückchen fetten Speck gefuttert, so das sich Fett und Alkoholgehalt im Blut vermengen können. Dann schlägst zumindest nicht gleich in Kopf. Gleiches machen die Bayern aber auch - sprich: Starkbier (Zoigl) und dazu den Fetthaltigen Obatzter U+1F609


    Du weist sicher wie ich das mit dem Land meinte. Klar gibt es unvernünftige Esskulturen hier in D auch, eigentlich weltweit, bestes Beispiel USA. Der Alk Konsum ist dennoch in BY auf dem flachen Land nicht ohne Bedeutung. Ursachen hat das sicherlich viele und nicht immer sind die Leute daran selbst schuld.


    Das ihr für euren Garten Sämereien gekauft habt, ist sicherlich auch nicht die Normalität. Das ist beispielgebend, klug und gesundheitlich weit gedacht. Dem Haushaltsbudget steht eine solche Initiative gut zu Buche.


    Natürlich muss das der Boden auch hergeben. In der Stadt Narowlja und den Dörfern der Umgebung z.B. ist der Anbau von Gemüse etc. gelegentlich auch sichtbar, aber durch die verseuchten Böden auch nicht unbedingt das gesündeste. Aber von irgendwas müssen die Leute ja Leben. Ganz im Gegenteil, Produkte von dort (Kartoffeln, Rüben, Möhren usw.) werden in unbelasteten Gebieten ebenfalls verkauft.


    Da hat der Staatschef schon Recht, die Weißrussen achten hier nicht unbedingt auf ihre Gesundheit zumal ja die medizinische Hilfe ja auch immer mehr kostenpflichtig wird.

  • Mal Fragen die hier zum Thema passen. Welche Leistungen "Krankenkasse/staatl. Versorgung erhält denn der BY Bürger noch ohne Zuzahlung?


    z.B. Krankenhaus, Knochenbrüche, innere Med., Chemo, Arztbesuch allg., Zahnarzt insbesondere usw.?


    Da wir ja in BY Landsleute haben die sich auch auskennen kann hier vielleicht Licht ins dunkele gebracht werden.

  • Das Thema hat auch Deutschland. Zu den gesundheitlichen Problemen kommen aber auch zunehmend psychisch- seelische Probleme der Menschen, der Druck auf dem Arbeitsmarkt, die Angst vor sozialem Abstieg. Oft sind private- familiäre Interessen und die Arbeitsbedingungen nicht so leicht miteinander zu verbinden, die Menschen sollten mehr auf Achtsamkeit für sich selber achten. Und vor allem Männer haben Angst, zum Arzt zu gehen, ein Thema zumindest in Deutschland. Lachen hilft da viel, Lachen kann gesund halten, wirkt auch wie Sport, einfach mal über sich selber lachen.