Die Amerikanische Aufklärung ist zu nichts tauglich

  • Die US-amerikanischen Militärexperten sind Weltweit in vielen Ländern präsent. Dies u.a. auch in sehr weit entlegenen Staaten wie die Ukraine, Polen, Litauen, Lettland und Estland."Was haben Sie hier zu suchen, tausende Kilometer von den USA entfernt? Machen Sie uns also keine Vorwürfe. Wir stationieren schließlich keine Truppen in Kanada oder Mexiko.

    Ganz unrecht hat er nicht! Das die Ami's Ihre Nase in jede x-beliebige Situation in aller Herren Länder stecken ist nichts neues und man könnte es beinahe als deren Hobby bezeichnen. Bezüglich letzteren würde es mich aber wirklich mal interessieren wie dumm der Ami aus der Wäsche gucken würde, wenn Russland oder Belarus Einheiten in Kanada oder Mexiko stationieren würden. Letztlich wäre das im Vergleich nichts anders, als das was der Ami derweil auch tut. Ob diese das aber freundlich und gelassen dahin nehmen würden, dass wage ich stark zu bezweifeln. Aber wenn eines gleichen hier vor der Haustür geschieht, dann muss das einfach so hingenommen werden.

  • Lieber Andreas, sorry, aber der Vergleich hinkt.

    Er würde nur passen, wenn Mexiko oder Kanada sich von USA bedroht fühlen würden und deshalb Russland bitten würden, in den Warschauer Pakt aufgenommen zu werden und Truppen in Kanada und Mexiko zu stationieren.

    Wenn ein Vergleich passt, dann vielleicht der Kuba Konflikt. Aber auch dort ist es am Ende gelungen, den Konflikt diplomatisch zu lösen und die Amerikaner sind nicht in Kuba einmarschiert. Obwohl damals klar war, dass die UDSSR tatsächlich Atomraketen dort stationieren wollte. Aktuell gab und gibt es keine NATO Pläne Atomraketen in der Ukraine zus stationieren. Und trotzdem greift Putin die Ukraine an.

    Die NATO ist ein reines Verteidigungs-Bündnis und war und ist keine Bedrohung für Russland. Auch bei einer Aufnahme der Ukraine in die NATO hätte sich die Bedrohung nicht erhöht. Wenn die NATO Russland angreifen wollte, könnte sie das auch aus Deutschland, Frankreich und der Türkei heraus tun.

    Rückblickend war es vielleicht ein Fehler, die Ukraine nicht in die NATO aufzunehmen. Die NATO Mitgliedschaft ist aktuell der einzige Schutz z.B. für die baltischen Staaten und Polen.

    Meiner Meinung nach ist es unstrittig, dass aktuell die Aggression alleine von Russland oder besser von Putin ausgeht. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Russen und Belarussen es gut heißt, dass Raketen auf das Brudervolk in der Ukraine abgefeuert werden.

  • andi_s

    vermutlich hast Du meine Worte nicht richtig verstanden oder aber ich mich nicht richtig ausgedrückt. Doch sind die Worte aus dem Artikel schon mit meinen genannten Vergleichbar. Wenn Russland mit der Ukraine in einem Konflikt gerät und der Amerikaner seine Einheiten in die Ukraine positioniert, so wäre es in der Tat das gleiche, als wenn der Amerikaner mit einen x-beliebigen Staat in einem Konflikt steht und Russland Einheiten in Mexiko oder Kanada parkt. In diesem Beispiel geht es schlicht weg nur um das bekannte dritte Rad am Wagen und dass wäre im aktuellen Konflikt der Amerikaner in der Ukraine, genauso wie es Russland wäre, wenn diese Einheiten in Mexiko oder Kanada parken würden, wenn der Amerikaner mit einen x-beliebigen Staat in Konflikt stehen würde.


    Das die NATO keine Bedrohung für Russland ist, würde ich so auch direkt nicht sagen, denn es ein ganz anderes Blatt Papier wenn die Ukraine zuvor in der NATO aufgenommen wäre. Wenn dem so gewesen wäre, so wären auch alle NATO-Verbündeten Staaten dazu verpflichtet der Ukraine Militärische Hilfe zu leisten. Auch wenn die Ukraine schon seit längeren einen NATO-Beitritt angestrebt hat bzw. noch immer anstrebt und Seitens der NATO auch ein Bündniskandidat ist, ist es bisher nicht zum NATO-Beitritt gekommen. Grund dafür ist, dass es bereits führende Konflikte innerhalb der Ukraine gibt und die NATO, solange diese Konflikte vorab nicht gelöst worden sind, die Ukraine nicht als NATO-Verbündeter aufnehmen.

    Die NATO Mitgliedschaft ist aktuell der einzige Schutz z.B. für die baltischen Staaten und Polen.

    Die baltischen Staaten sowie auch Polen gehören doch bereits den NATO-Mitgliedsstaaten an :/


    Die NATO-Mitgliedsstaaten im Überblick:

    Albanien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Montenegro, Niederlande, Nordmazedonien, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich sowie die USA.

    Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Russen und Belarussen es gut heißt, dass Raketen auf das Brudervolk in der Ukraine abgefeuert werden.

    Dem stimme ich gerne voll und ganz überein und in der Tat finden dieses viele (Bela-)Russen nicht gut. Schließlich, wie Du schon nanntest, ist die Ukraine immer noch ein Brüderliches Volk und viele verachten einen Einmarsch in die Ukraine bzw. einen Krieg mit der Ukraine.


    Gruss,
    Andreas

  • Na zumindest im letzten Punkt sind wir uns ja einig.

    Und natürlich weiß ich, dass Polen und die Baltischen Staaten NATO Mitglieder sind. Das meinte ich ja damit, dass die NATO deren Schutzschild ist. Ohne die NATO Mitgliedschaft wäre Putin bestimmt längst auch im Baltikum eingefallen.

    Übrigens hat "der Amerikaner" keine Einheiten in der Ukraine...

  • Bezüglich des letzteren finde ich den Artikel nicht mehr wieder in welchen hervor ging, dass Spionage-Fahrzeuge der Amerikaner in der Ukraine nahe der belarussischen Grenze positioniert sind/waren. Dies war jedoch noch vor der Invasion. Ob sich diese überhaupt oder jetzt noch dort befinden kann ich jedoch nicht beurteilen. Das Russland in die baltischen Staaten einmarschieren wird, wage ich jedoch zu bezweifeln. Denn damit würde sich Russland mit allen NATO-Staaten zugleich anlegen und ich denke, dass dies eine Nummer zu hoch wäre. Zum anderen würde ich mir an dieser Stelle auch die Frage stellen: "Warum?" bzw. eher was er damit will bzw. welcher Vorteil daraus gezogen werden könne? Wegen der Landfläche, welche Russland nicht nötig hätte, wegen strategischen Punkten, welche Russland auch so aufweisen kann oder einfach um die alte Sowjetunion wieder zum leben zu erwecken? Ganz gleich wie dem auch sei, würde ich darin jedoch keinen Sinn sehen. Im Gegenteil! Denn letztlich wäre es ein Sinnloses Blutvergießen und würde sicher allen Seiten teuer zu stehen kommen!


    Gruss,

    Andreas

  • Ja, genauso sinnlos wie das Blutvergießen jetzt.

    Wofür braucht Russland die Ukraine. Sie hätten weiter friedlich ko-existieren können, wie die letzten 30 Jahre. Putin hätte sich weiter an seinen Öl und Gasexporten bereichern können, die jetzt zumindest mittel- und langfristig deutlich zurück gehen werden. Und vor allem: niemand wäre gestorben!