Frage zur Unabhängigkeit vom Forum

  • Moin zusammen und auch Andreas,


    Ich hab da mal ne Frage zur Abhängigkeit zum Forum.

    Das Forum ist deutschsprachig. Aber dennoch in BY registriert.

    Sachliche Hinweise zur Einreise und so, sind ok und auch hilfreich.

    Sind kritische Beiträge nicht unerwünscht? Könnte die Regierung die als falsch ansehen?

    Mir kommt es teilweise so vor, dass bestimmte Beiträge nicht gewollt sind, da sie kritisch zum System sind.

    Ebenso finde ich, dass Beiträge/Nachrichten so ausgerichtet sind, als sie von Trollen sein könnten.


    Was sagst du dazu Andreas?

    Ich bin schon etwas skeptisch, was da so im Forum nun passiert.


    Viele Grüße, Haba.

  • Haba

    Changed the title of the thread from “Frage zur Unabhängigkeit vom Dorum” to “Frage zur Unabhängigkeit vom Forum”.
  • Haba

    Richtig ist, dass Belarusinfo eine deutschsprachige Community und Informationsplattform ist. Nicht ganz so korrekt ist jedoch, dass Belarusinfo in Belarus registriert ist. Denn und das ohne nun dabei ins Fachchinesische zu gehen ist Belarusinfo unter einer .de-Domain registriert und unterliegt damit auch der deutschen Gesetzeslage. Entsprechend dessen wäre es auch falsch die Registrierung am Impressum festzulegen. Lediglich sind Betreiber mit einer und nicht nur .de-Domain Gesetzlich dazu verpflichtet ein Impressum anzugeben. Dieses muss sich aber nicht zwingend in Deutschland befinden, da eine .de-Domain auch aus dem Ausland geführt werden kann. Lediglich ist es dafür erforderlich die richtige Schreibweise im Impressum zu nutzen und natürlich sich an die deutsche Gesetzeslage zu richten.


    Bezüglich den von Dir genannten Punkten zu kritischen Beiträgen / Themen ist und bleibt Belarusinfo eine Community in welcher ein jener seine Meinung veröffentlichen oder aber mit anderen zur Diskussion stellen kann. Hier würde u.a. auch die o.g. deutsche Gesetzeslage zum Thema Meinungsfreiheit greifen. Voraussetzung ist natürlich, dass Beiträge und Themen zum einen deutsche Gesetze nicht verletzten und zudem auch die Nutzungsbedingungen und Forenregeln eingehalten werden. Letzteres gibt es in jeden Forum und dient letztlich genauso wie die deutschen Gesetze dazu, dass etwaige Diskussionen im ruhigen Sinne verlaufen und somit von meiner Seite eine freundliche Community gewährleistet werden kann. Wenn Du nun als Beispiel gerne eine Diskussion über ein xyz-Politiker führen möchtest, so ist das natürlich Dein gutes Recht dazu ein Thema zu erstellen oder mit anderen darüber zu diskutieren. Solches ist weder für mich noch für Belarusinfo als kritisch anzusehen, da letztlich der Verfasser für seine Beiträge verantwortlich ist und nicht der Betreiber. Der Betreiber kann nur dann herangezogen werden, wenn durch Benutzer etwaige Gesetze verletzt werden. In einen solchen Fall würde der Beitrag oder das Thema natürlich gelöscht und der Benutzer bis auf weiteres gesperrt werden. Unerwünscht sind solche Themen jedoch nicht und können gerne von Dir oder anderen erstellt und darüber diskutiert werden. Lediglich ist es unerwünscht, wenn Themen vom eigentlichen abweichen, sich Benutzer untereinander beleidigen oder anderweitig die deutschen Gesetze oder die Nutzungsbedingungen verletzten.


    Die veröffentlichten Nachrichten werden entweder von offiziellen Medien oder aber von Personen bezogen die Themenbedingt Zugang zu den Informationen haben (ohne dabei nun genaue Angaben zu machen). Sicherlich wäre es auf Belarusinfo auch möglich nicht nur belarussische Medien, sondern zudem auch Medienberichte zum Thema Belarus aus deutschen und anderen Ländern mit in den Nachrichten aufzunehmen. Allerdings sollte man hier auch bedenken, dass in den verschiedensten Ländern auch verschiedene Stellungen seitens der Medien in den Nachrichten veröffentlicht werden. Beispiele dazu gab es u.a. schon zum Thema Krim oder der jetzigen Migrationskrise. Würden hier nun Nachrichten aus verschiedenen Ländern veröffentlicht werden, so würden sich diese letztlich widersprechen. Da Belarusinfo, wie der Name schon sagt, über Belarus informiert halte ich es in diesem Bezug für angebrachter Nachrichten aus Belarus zu veröffentlichen als von x-beliebigen und Weltweiten Medien. Ein Nachteil sehe ich darin jedoch nicht und das aus mehreren Gründen. Zum einen wird ein jener in Deutschland die deutschen Medien verfolgen, jedoch weniger die belarussischen, so dass die hier aufgeführten Nachrichten nicht nur ein Einblick in die belarussische Medien geben, sondern so der Leser auch die z.T. unterschiedliche Auffassung zu etwaigen Situationen lesen, vergleichen und darüber diskutieren können.


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo Haba,


    ich möchte dem Admin Andreas beipflichten.

    Ich bin jetzt seit 9 Monaten Mitglied hier, habe von einigen Informationen profitiert und versuche etwas zurück zu geben. Ich bin auch kein Troll, weswegen ich mich auch mit Bild registriert habe.

    Wenn dir manche Beiträge etwas "Belarusfreundlich" vorkommen, liegt das vielleicht daran, dass hier viele Mitglieder aktiv sind, die Belarus gut kennen. Und das Land selber und vor allem die Menschen hier sind schon wirklich sehr interessant und freundlich. Und auch wenn auf staatlicher Ebene aus westlicher Sicht sicher nicht alles in Ordnung ist (Menschenrechtsverletzungen bleiben immer Menschenrechtsverletzungen) so gibt es nun mal auch sehr viel positives über Belarus zu berichten.

    Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass (wenige) Mitglieder dieses Forums irgendwie Belarus als das gelobte Land ansehen und Deutschland / die EU als Diktaturen. Aber diese Meinung muss man ja nicht teilen. Und als jemand mal versucht hat Verschwörungstheorien über Corona hier rein zu tragen, wurde das von Andreas und anderen Mitgliedern freundlich aber bestimmt unterbunden.

    Von daher, lass uns über Belarus Informationen teilen und Meinungen diskutieren. Solange diese in halbwegs vernünftigen Ton vorgetragen werden, sind diese denke ich nie unerwünscht.


    Viele Grüße,

    Andreas

  • Ich denke dass die meisten die hier im Forum sind ,einen bestimmten Grund haben. Für mich ist es ein mehr als guter Informationspool.

    Wer nach Belarus auswandern möchte bekommt hier genug Informationen.

    Die wirtschaftliche Lage des Landes sollte man schon kennen bevor man diese Entscheidung trifft.

    Ich gehe nicht nach Belarus um es politisch zu ändern. Ich werde hier mein Wissen und Können zu Verfügung stellen um das Land voranzubringen, ungeachtet der Entlohnung.

    Ja, Belarus ist ein kommunistisch geprägtes Land. Wenn ich es heute mit Deutschland vergleiche frage ich mich wo ist der größere Kommunismus. In Belarus gibt es kaum Restrektionen aufgrund der Pandemie. Falls das einem nicht gefällt , der kann es ja in China versuchen.

    Da Deutschland momentan seine eigene Energieversorgung abschaltet und nicht mehr Bodenschätze als Belarus hat, schätze ich dass die Situation in 5-10 Jahren in beiden Ländern ähnlich sein wird. Durch die geringere Bevölkerung ist in Belarus die Landwirtschaft in der Lage alle satt zu bekommen.


    Wenn ich in Deutschland alle Ungerechtigkeiten aufschreiben würde wäre die Liste bestimmt viel länger als in Belarus.

  • andi_s

    eines vorweg und das ist, dass hier niemand, gleichermaßen ob mit oder ohne Avatar (Bild) registriert, als ein "Troll" bezichtigt werden kann oder eines gleichen ist. In dem Vorbeitrag von Haba war dieses nur im allgemeinen zu erkennen, jedoch nicht spezifisch auf eine Person oder einer Gruppe bzw. der gesamten Mitglieder, der Bevölkerung oder dergleichen gerichtet, so dass die Worte wie sie sind stehen gelassen wurden (Begründung dazu: "Keine Personen- oder Gruppenspezifische Beleidigung oder dergleichen).


    Deinen weiteren Worten kann ich aber nicht nur sehr gut verstehen, sondern auch nachvollziehen. Denn ...

    Belarus ist in der Tat ein Gastfreundliches Land! Wenn man eines gleichen mit Deutschland vergleicht, habe ich damals im Jahre vor meiner Auswanderung (!) schon Situationen von Einheimischen deutschen erlebt, welche ich hier selbst als Ausländer (weil ich hier lebe) nicht erlebt - eher das Gegenteil! Beispiel: In Deutschland benötigte ich Kühlwasser fürs Auto und frage mit einen Freund an einen Mehrfamilienhaus nach des gleichen. Geöffnet wurde die Tür von einer deutschen Frau. Nach der Anfrage kam die Antwort: "Wir haben kein Wasser" und die Tür war genauso schnell wieder zu, wie diese aufgemacht wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite wohnte eine Ausländerin (wohl möglich Südländisch) und nachdem wir dort angefragt haben, hieß es nur: "Komm rein, setz Dich hin und wollt ihr Kaffee oder Tee?". Ein Schock in dem Moment wie Nationalitäten und das insbesondere im eigenen Land unterschiedlich sein können. Ein Einzelfall ist dies aber durchaus nicht. Dies aber nur als Beispiel.


    Bezüglich des weiteren und in kurzen Worten vorab: "Andere Länder, andere Sitten".


    Wer nicht bereit ist, sich an andere Gesetze, Kulturen und auch dauerhaft der Einheimischen Sprache zu gewöhnen und sich eines gleichen anzueignen, der ist letztlich nicht nur in Belarus (Weissrussland), sondern auch in ein jenen anderen Land einfach fehl am Platze. Willkommen ist hier in Belarus auf jeden Fall jeder. Genauso wie in Deutschland auch. Voraussetzung ist natürlich das die entsprechenden Gesetze eingehalten werden, wie auch Gesetze in Deutschland, wenn andere Deutschland bereisen, ausgewandert sind oder auswandern wollen. Mit anderen Worten sollte man nicht in einen anderen Land leben, ohne überhaupt annähernd Interesse daran zu haben die Sprache zu lernen. Wenn ich aber an den ein oder anderen ehemaligen hier (ohne Namen zu nennen) denke der mehr als 10 Jahre in Belarus lebt(e) und über all die Jahre nicht einmal ein Wort russisch konnte, sondern nur über die Drittsprache Englisch mit seiner Familie sprach, dann ist das m.E. nicht nur Respektlos gegenüber der Familie, sondern auch gegenüber jeden Belarussen und dem Land selbst. Um den Nagel auf den Kopf zu treffen werden dann noch Beiträge in öffentliche Foren zur "Schau" gestellt und das obwohl mangels fehlender Sprachkenntnisse nicht einmal Informationen von/durch die Einheimischen eingeholt werden können werden. Entsprechend dessen bezeichne ich solche Berichte dann auch eher als Fragwürdig.


    Verschwörungstheorien lassen wir hier einmal außen vor, denn diese gehören hier garantiert nicht hin. Dafür gibt es anderen Foren in welchen sich die Mitmenschen auslassen können. Diktatur hin oder her. Ich werde hier weder das eine noch das andere befürworten, sondern stellte früher nur fest (genauso wie ich eines gleichen heute noch tun würde), dass eine "Diktatur" nicht schlechter sein muss. Problem ist dabei nur, dass wenn eines gleichen gesagt wird, das man selbst als "Anhänger" oder dergleichen bezeichnet wird. Sicherlich gibt es einiges was ich befürworten würde und sicher auch das ein oder andere welches ich persönlich nicht befürworten würde. Dennoch muss eine Diktatur nicht Zwanghaft schlecht sein. Problem ist nur das viele Menschen bei dem Wort Diktatur gleich an S.Hussain oder dergleichen denken und miteinander vergleichen. Jedoch war und ist es schon immer ein Fehler gewesen zwei oder mehr Menschen miteinander zu vergleichen (im welchen Sinne auch immer).


    Was den Protesten anbelangt, so mag es eines gleichen gegeben haben. In Deutschland würde jedoch eines gleichen auch nicht erlaubt werden. Denn wenn Du oder ich in Deutschland ohne Genehmigung und damit illegal auf die Strasse gehen und Proteste durchführen, so würde nicht nur in Belarus von den Rechtskräftigen eingegriffen werden. Würde man bei solch illegalen Protesten auf deutschen Strassen dann Reifen anzünden, mit Steinen Schaufenster einschlagen und Sicherheitsbeamte mit Steinen bewerfen, so würden auch dort die Beamten sich zu wehr setzen. Passiert eines gleichen in Deutschland, wird kein Herman davon gemacht, denn es ist ja normal. Passiert eines gleichen aber in Belarus, dann soll das unnormal und gegen die Menschenrechten entsprechen?Der Unterschied ist doch nur "Der Osten ist der Böse und der Westen der gute" und genau das Spiel gab es schon vor etlichen Jahren. Nur mit dem Unterschied, dass sich dieses verhärtet hat und viele erkannt haben wo es wirklich Wohnlicher und Lebenswerter ist. Dies mag nicht für jedermann Belarus sein (meinetwegen auch Skandinavien, USA, etc.), doch auch in anderen Ländern gibt es wie Anfangs gesagt Gesetze an welchen sich gehalten werden muss,. Mit anderen Worten: Leben kann ein jener wo er will, doch die Gesetze wird es in einen jenen Land geben an welchen sich gehalten werden muss.



    Rob

    vielen Dank für Dein Kommentar!

    Wer nach Belarus auswandern möchte bekommt hier genug Informationen.

    Nichts anderes stellt auch Belarusinfo dar. Ein Informationsportal und ein Forum worin sich einzelne untereinander austauschen können. Wie Du schon sagtest: "Wer nach Belarus reisen oder auswandern möchte, wird hier seine Informationen garantiert finden". Wir werden und wollen weder Belarus noch Deutschland politisch verändern wollen oder gar können. Geschweige denn werden wir hier auch kein internes Interesse an politischen Veränderungen verfolgen gar diesen angehören (auch wenn dieses viel unberechtigt behauptet wird/wurde). Letztlich sollen und werden solche Aussagen gegenüber dieser Seite oder auch mir persönlich nichts an der Tatsache ändern, dass Belarusinfo ein frei öffentliches Forum ist, in welche über diverse Themen diskutiert werden kann. Es mag sicher andere Zeiten gegeben haben, doch genau über diese schauen wir von Belarusinfo gerne hinweg. Vorrangig ist jedoch, dass allen Mitgliedern hier eine komfortable und angenehme Atmosphäre geliefert wird in welchen ein freundliches miteinander gewährleistet wird. Darauf wird hier viel wert gelegt!

    Wenn ich in Deutschland alle Ungerechtigkeiten aufschreiben würde wäre die Liste bestimmt viel länger als in Belarus.

    Ohne dabei weitere Worte zu verfassen, ist dies natürlich durchaus wahr. Vor- und Nachteile gibt und wird es immer in jeden Land geben. Gleichermaßen in welchen Land man lebt, leben wird bzw. auswandern möchte oder ausgewandert ist. Anpassungen (in welchen Sinne auch immer) wird und muss in jeden Land gegeben sein (gleichermaßen ob als deutscher im Ausland oder als Ausländer in Deutschland). Um aber das Thema nicht zu sprengen belasse ich es einfach mal bei diesen Worten und den nachfolgenden Beiträgen von euch.


    Gruss,

    Andreas

  • Hallo Belarus.Andreas,


    alles in Ordnung, was du schreibst. Gesetze müssen in jedem Land eingehalten werden und mit der lokalen Sprache sollte man sich auch auseinandersetzen, wenn man länger in einem fremden Land leben möchte.

    Aber ein bischen was muss ich zur Ehrenrettung der Deutschen und Deutschlands doch schreiben:

    Erstens treffen Verallgemeinerungen im seltensten Fall zu. Ich kenne jedenfalls sehr viele Gastfreundliche Deutsche und ich kann zumindest sagen: Hättest du damals bei mir geklingelt hättest du auch Wasser bekommen. Und ich bin sicher, auch bei meinen Freunden.

    Und zweitens sitzt in Deutschland (soweit mir bekannt) nicht eine einzige Person in Haft wegen regimekritischer "Meinungsäußerungen" in der Öffentlichkeit oder im Internet. Die Anführungszeichen setze ich deswegen, weil solche "Meinungsäußerungen" manchmal auch direkte Aufrufe zu Mord oder, bei weiblichen Politikern, Vergewaltigung sind. Nur selten wird hier wirklich aktiv dagegen vorgegangen, wovon man auch halten kann, was man will.

    Bei (unangemeldeten) Demonstrationen geht die Polizei natürlich spätestens dann dazwischen, wenn Gewalt eingesetzt wird. Aber auch hier wird in der Regel nicht mal jemand direkt verhaftet, wenn er einen Polizisten angreift oder ein Auto in Brand setzt. Zumindest nicht lange. Es werden die Personalien aufgenommmen und wenn die Person einen festen Wohnsitz hat, kann sie wieder nach Hause gehen und der Rechtsweg nimmt seinen Lauf. Irgendwann erfolgt dann (hoffentlich) eine Verurteilung vor Gericht. Es wird niemand von der Polizei krankenhausreif geprügelt, es gibt keine Folter und Mishandlung im Gefängnis und es stirbt niemand im Gefängnis an körperlichen Mishandlungen.

    Vielleicht findet jemand irgendwelche Gegenbeispiele, mir sind allerdings keine bekannt. Und wenn so etwas hier doch mal vorkommen sollte, bin ich sicher, dass unser Rechtsstaat dann auch gegen die mishandelnden Beamten ermitteln würde.


    Alles Gute,

    Andreas

  • andi_s
    bezgl. den Beispiel von mir in Deutschland war dies auch nur einmal vorgekommen und somit aus meiner Sicht auch eine Ausnahme. Es sollte letztlich auch nur, wie genannt, ein Beispiel dazu sein wie die Menschen unterschiedlich sein können. Was den weiteren anbelangt, so beruht(e) sich meine Aussage auch nur auf der eigentlichen Situation und nicht dem was davor oder danach geschah oder geschehen ist. Natürlich ist es auch nicht zulässig wenn Insassen von Rechtsvertretern zu Boden geprügelt werden und schon gar nicht so, dass diese wie Du bereits schon genannt hast, dann an Ihren Verletzungen versterben.


    Was ich aber eigentlich damit sagen wollte ist, dass wenn eine illegale Demonstration stattfindet und dabei Polizisten diese letztlich nur auflösen oder in Schacht halten wollen, jedoch dabei selbst in Schusslinie durch fliegende Steine, brennende Gegenstände, etc. verletzt werden, dann sollten sich die Demonstranten auch nicht wundern, wenn diese ebenso Einsatz von Schlagstöcken, etc. machen. Anderes Beispiel: Würde einer von uns auf die Strasse gehen und einen Polizisten einen Stein an Kopf werfen, so muss sich der oder diejenige(r) auch nicht wundern, wenn er selbst eins rüber gebraten bekommt. Das es jedoch nie illegale Proteste in Deutschland gegeben hat, dass ist so jedoch nicht richtig. Im Gegenteil gab es eines gleichen schon sehr häufig und dies genauso, dass dabei Polizisten und Demonstranten verletzt wurden. Dies u.a. auch in den heutigen Corona-Zeiten und den dadurch stattfindenden Protesten. Früher noch der G20-Gipfel und heute Corona um nur ein paar Beispiele zu sagen. Sicherlich will ich die Proteste und die Vorgehensweise aus dem letzten Jahr nicht verharmlosen oder gar eine der Seiten in Schutz nehmen, doch letztlich ist derjenige der auf die Strasse geht und an einer illegalen Demonstration teilnimmt, selbst schuld wenn er/sie verhaftet wird oder bei Gewalt gegen Polizisten anwendet und dann selbst ein abbekommen hat. Mit anderen Worten würde sicher niemand die Wange das zweite mal hinhalten, wenn er oder sie sich zuvor eine Ohrfeige eingefangen hat.


    In Punkto illegale Proteste, Verletzungen von Protestanten oder Polizisten in Deutschland hier einmal nur ein paar Beispiele:

    Ganz so harmlos oder unscheinbar ist Deutschland dann nun auch wieder nicht. Es gab und gibt Proteste in diversen Staaten, aber sollte man auch nicht sagen, dass es eines gleichen in Deutschland nicht gegeben hat oder geben wird. Lediglich wird, wenn eines gleichen in Belarus geschieht, eben mehr an den großen Nagel gehangen. Berechtigt oder nicht, lassen wir hier einmal außen vor, denn vieles welches hier nicht berechtigt war, war es in Deutschland auch nicht. Dies aber mal ganz abgesehen von dem zuvor genannten in Bezug auf KH-reif geprügelten Demonstranten die im Gefängnis dann ums Leben kamen. Dies ist natürlich nicht berechtigt und zu guter letzt möchte ich noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich weder das eine noch das andere Land, Proteste oder den Teilnehmern in Schutz nehmen möchte/würde oder gar eines gleichen befürworte!


    Gruss,
    Andreas