Lukaschenko: Interview mit dem Generaldirektor von "Rossija segodnja"

  • Drohungen hin und her, doch bezgl. eines gleichen sitzen hier alle in ein und dem selben Glashaus. Wer dann in diesem Glashaus versucht den anderen mit Steinen zu drohen oder gar zu bewerfen, der muss sich zu guter letzt auch nicht wundern, wenn er selbst kein Dach mehr über den Kopf hat. Mit anderen Worten: Wenn einer dem anderen eine Waffe auf die Brust hält, so muss sich derjenige auch nicht wundern wenn es der andere auch tun wird. Schließlich würde sich kein Staat auf der Welt Panzer und andere Militärfahrzeuge vor der Nase parken lassen, ohne dabei eines gleichen sehen zu müssen (gewollt oder ungewollt sei einmal dahin gestellt).


    Erinnere mich soeben an meinen guten Freund der vor wenigen Monaten nach Belarus reiste und zu dem Zeitpunkt schon auf der polnischer Autobahn diverse Militärfahrzeuge auf Lastwagen in Richtung Belarussische Grenze transportiert wurden. Doch abseits wann und wo es war, würde sich sicherlich kein Land auf der Welt einfach mal eben so ein Panzer oder andere Militärische Fahrzeuge / Flugzeuge vor den eigenen Schotten parken oder fliegen lassen ohne sich selbst auch dagegen zu wappnen. Das nun auch noch Atomwaffen ins Gespräch kommen halte ich persönlich, genauso wie das zuvor genannte, für übertrieben, denn alles im allen wäre eines gleichen auf politische Ebene sicherlich schneller, einfacher und besonders friedlicher geregelt. Aber da sitzt wohl der ein oder andere wohl zu hoch im Sattel für :/


    Sollte es dennoch so weiter gehen und weiter über die Startbereitschaft oder einen Einsatz von Atomwaffen kommen, so wäre dieses nur ein Knopfdruck von beiden Seiten und keiner von beiden (und darüber hinaus) hätte noch ein Dach über den Kopf und damit wäre das bekannte Glashaus dann für alle erledigt. Bringen tut dieses jedoch niemanden etwas. Aber wie schön, dass man nach dem großen Knall immer noch über alles sprechen kann - nicht wahr? :rolleyes:


    Gruss,
    Andreas

  • Der Coronavirus ist vielleicht noch umfassender als so mancher annimmt!<X


    Ohne den großen Bruder ist das kleine Land, das was es ist. Dass ganze erinnert mich an die DDR.

    Die konnte sich auch nur mit den Bajonetten des großen Bruders halten.

    Rasseln weg, Mauer weg!

    Mich stört am meisten, das ich meine lieben Freunde in Belarus zur Zeit nicht treffen kann, aber das

    wird bstimmt auch wieder!

    Ich kann mit Bestimmtheit Sagen, dort ist der Mensch auch nicht an irgendwelchen agresiven Hand-

    lungsweisen egal gegen wen interessiert! Das Leben ist einfach zu kurz um ständig in Streit zu leben!

  • Mosyr

    Ich denke, so wie auch aus den Nachrichten hervor gegangen ist, dass ein zweiten 1941 sicher keiner von beiden Seiten gebrauchen kann.

    Doch selbst wenn dem so wäre, dann würde es sicher kein zweites 1945 sein, wenn beide Seiten erst einmal den roten Knopf gedrückt haben :/


    Gruss,
    Andreas

  • Wohin eine solche Handlungsweise führt hat denke ich allen Menschen das Jahr 1945 gezeigt. Ein Konfrontation der Militär Blöcke

    würde das Ergebnis des zweiten Weltkrieges in den absoluten Schatten stellen. Das Wissen auch alle beteiligten.

    Zählen tut nur das Leben, was nutzen denn angehäufte Reichtümer, technische Errungenschaften, wenn der Mensch diese nicht nutzen kann?

    So lange noch vernünftige Leute das Sagen haben, dazu zähle ich ganz ausdrücklich Herrn Putin, wird der Weg der Diplomatie beschritten.

    Eine militärische Agression von Seiten der Nato sehe ich nicht, wie denn auch, sollte die Bundeswehr aufmaschieren? Die Amis mussten auch

    erkennen, das sie nicht der Nabel der Welt sind.

    Vielleicht lässt es sich so erklären, Säbelrasseln gehört zum Geschäft. Leuten immer nur schlechtes Einreden zur Machtsicherung einzelner.

    Die Gefahr einer Konfrontation ist natürlich nicht komplett auszuschließen. Irre gibt es immer!