Trotz EU-Flugverbot: Ein Flugzeug der Swiss Air flug nach Minsk

There are 11 replies in this Thread. The last Post () by Dariusz.

  • Mosyr


    Wie berichtet flog das Flugzeug von Genf (Schweiz), welches nicht der EU angehört nach Vilnius (Litauen) und damit einen EU-Staat. Von dort weiter nach Minsk (Belarus), so dass in diesem Sinne das Flugverbot seitens der EU greifen müsste, aber nicht tat. Im kurzen: Die Schweiz gehört im Gegensatz Litauens nicht der EU an. Wenn aber nun ein Flugzeug (wie in diesem Fall) von Litauen nach Belarus fliegt, so ist dies entgegen sprechenden Flugverbots seitens der EU und genau da liegt der Knackpunkt ;)


    Gruss,
    Andreas

  • Und wieder ein Flug trotz des doch eigentlich bestehenden Flugverbots.

    Diesmal ein Privatflugzeug mit dem Kennzeichen RA-02767, welches am 07.12.2021 von Augsburg (DE) nach Minsk (BY) flog.

    Details:


    Fluglinie:Flugdaten:Flugzeug:

    Quelle:
    Flightaware.com

    Quelle: Flightaware.com

    Quelle: Otto Küng via Jetphotos.com


    Es ist natürlich anzunehmen, dass die bisher hier beigetragenen Flüge, trotz des eigentlichen Flugverbots zwischen der EU und Belarus, nur schwarze Zahlen sind und es bestimmt noch weitere Flüge bisher gegeben hat, auf welche wir nicht Aufmerksam geworden sind. Fraglich ist daher der "Sinn und Zweck" bzw. eher wo der "Sinn und Verstand" eines solchen Flugverbots ist, wenn dennoch weiterhin Flüge stattfinden?! Sehen wir einmal von DHL, FedEX, UPS und anderen Post- und Paketzustellern ab, sehen wir (nicht nur) an diesem Beispiel, dass selbst Privatflugzeuge zwischen der EU und Belarus fliegen (dürfen).


    Gruss,
    Andreas

  • In dieser Zeit wo viel über den Corona-Virus diskutiert wird, sollten die Flugzeiten so kurz wie möglich gehalten werden. Es vereinbart sich nicht, das Umwege geflogen werden oder sogar über Drittländer gereist werden muss.


    Den Umweltschutz lassen wir jetzt mal außerhalb der Diskussion.


    Hier wird die Gesundheitspolitik und auch die Umweltpolitik unglaubhaft.


    Die Infektionsgefahr wird so nur erhöht.


    Die EU und besonders auch Deutschland, so wie auch Belarus sollten schleunigst eine Einigung erzielen damit Direktflüge wieder möglich werden.


    Auch würde sich das Einschleusen von Migranten bei Direktflügen besser kontrollieren lassen.


    Gruß

    Franz

  • FSTE

    das einschleusen von Migranten wird bereits eingedämmt. Zum Beispiel: Belavia: Keine Linien- oder Charterflüge in und aus Flüchtlingsstaaten. Hier geht es jedoch mehr darum, dass die EU ein Flugverbot für Belarus über europäischen Ländern verhängt hat, aber dennoch Flüge von Deutschland (oder EU-Staaten) nach Belarus zu verzeichnen sind, welches letztlich ein Widerspruch an sich ist.


    Das Ökologische mal außen vor gelassen, doch bezüglich den Gesundheitlichen und der Corona-Pandemie, sehe ich da keinen großen Unterschied. Anstecken könnte sich ein jener auch binnen Sekunden und das unabhängig ob im Flugzeug oder nicht. Abgesehen davon sind Flugzeuge auch nicht so schnell, dass es nicht möglich wäre, sich bereits auf einer Fluglinie von nur einer halben Stunde anstecken zu können. Um eine Ansteckung zu verhindern, hilft nur: Impfen lassen, Maske tragen, Desinfizieren und beten, jedoch nicht auf ein Flug zu verzichten bzw. eine kürzere Luftlinie zu bevorzugen.


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo Andreas,


    da gebe ich dir vollkommen Recht!.

    Ich sehe da überhaupt kein Sinn.


    Ich habe sehr viele privat Jets gesehen wie du geschrieben hast. Nicht nur von Deutschland sondern aus der gesamten EU.


    Es gibt viele Angebote was privat Jets angeht.


    https://www.jumpaway.de/privatjet-mieten/


    Aber leider noch ein wenig zu Teuer.


    Nach Minsk braucht man 2,5 Stunden, das Ganze x 2 = 5 Stunden je 1800€ pro Stunde. Macht dann 9000€


    Wenn man es durch 4 Personen teilt, pro Person 2250€.


    Das sind 5 Flüge mit TK nach Minsk:)



    Gruß


    Dariusz

  • Nach Minsk braucht man 2,5 Stunden, das Ganze x 2 = 5 Stunden je 1800€ pro Stunde. Macht dann 9000€


    Wenn man es durch 4 Personen teilt, pro Person 2250€.

    Gleichermaßen ob alleine oder aber durch vier geteilt, doch bei einer solchen Summe würde mir selbst wenn ich auf den Kohlen nur so sitzen würde und nicht wüsste wohin damit, sicherlich was anderes einfallen, als dieses in einen Privatjet zu stecken :/


    Im übrigen zu Deinen Smileys:

    Eine große Auswahl an Smileys findest Du auf einen klick auf "Smileys" unter dem Beitragseditor. Natürlich kannst Du diese jedoch auch so weiterhin benutzen wie bisher. Wenn Du jedoch ein Platzhalter zwischen den Worten und den Smiley (Beispiel: "Ich bin ein Smiley :)") verwendest, so würde dieser Smiley auch automatisch ins grafische umgewandelt werden.


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo zusammen,


    Es tut sich etwas:)


    ICAO veröffentlichte einen Bericht über den Vorfall mit Ryanair-Flug in Minsk:



    MINSK, 18. Januar - Sputnik.

    Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sandte allen ihren Mitgliedern einen Bericht über die Untersuchung des Vorfalls mit dem Ryanair-Flugzeug, das im Mai letzten Jahres dringend am Flughafen Minsk gelandet ist, berichtete sie in ihrer Pressemitteilung.


    Daran erinnern, dass die Diskussion des Zwischenberichts zur "belarussischen Frage" Ende Oktober 2021 stattfand, woraufhin die ICAO-Kommission

    einen Termin für die Prüfung des Abschlussberichts über die Situation mit den Flugzeugen der irischen Fluggesellschaft festgelegt hat.


    "ICAO hat seinen Untersuchungsbericht über die Veranstaltung veröffentlicht, an der Ryanair FR4978 im belarussischen Luftraum beteiligt war.

    Der Bericht ist heute allen 193 ICAO-Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt worden, darunter 36, die in den ICAO-Rat gewählt wurden", heißt es in der Pressemitteilung.


    Was kommt als nächstes?


    Der ICAO-Rat wird am 31. Januar am Hauptsitz der Organisation in Montreal zusammentreten. Die Ratsmitglieder werden weitere Maßnahmen erörtern,

    "die von der Organisation auf der Grundlage der Schlussfolgerungen des Berichts ergriffen werden können".


    Die Frage der Aufhebung oder Aufrechterhaltung der Beschränkungen für Belavia-Flüge nach Europa wird wahrscheinlich diskutiert werden.

    Darüber hinaus heißt es in der Pressemitteilung, dass der ICAO-Rat am selben Tag die Berufung des belarussischen Luftfahrtministeriums prüfen wird, dass Belarus die Sanktionen, die gegen das Land nach den Ereignissen an Bord von Ryanair verhängt wurden, für illegal hält.


    Zuvor stellte der Leiter der Luftfahrtabteilung Artem Sikorsky fest, dass sich der Bericht verzögert,

    um Sanktionen zu rechtfertigen, während der belarussische Himmel absolut sicher ist.


    Update:


    MINSK, 18. Januar - Sputnik.

    Minsk analysiert den ICAO-Bericht sorgfältig und identifiziert bestimmte Punkte für die Anpassung, sagte Artem Sikorsky, Direktor der Luftfahrtabteilung des belarussischen Verkehrsministeriums, am Dienstag in Minsk, berichtet Sputnik-Korrespondent.


    "Am wichtigsten ist, dass die Gruppe die Beweise der belarussischen Seite akzeptierte, dass es weder eine erzwungene Landung noch eine Änderung der Route des Ryanair-Flugzeugs durch Belarus, insbesondere das MiG-29-Militärflugzeug, gab, wie bereits erwähnt", sagte Sikorsky.


    "Der Bericht stellt auch fest, dass sie keine visuellen Signale seitens der Flugbesatzung und Kabinenbesatzung des Ryanair-Flugzeugs beobachtet haben, es gab keine Verbindung zu diesem Flugzeug. Dies ist ein Beweis dafür, dass es kein Abfangen oder Zwang gab, die Route zu landen oder zu ändern", sagte der Abteilungsleiter.


    "Der zweite sehr wichtige Punkt, der in dem Dokument vermerkt wird, wie wir bereits sagten, ist, dass es seltsam aussieht: Die Daten der objektiven Kontrolle der Besatzungsverhandlungen im Cockpit sind nicht erhalten geblieben, da die Ryanair-Crew die Flugschreiber nach der Landung in Minsk nicht ausgeschaltet hat", sagte Sikorsky.

    Daher hat die Besatzung die Kontrolldaten nicht aufbewahrt, seit sie beschlossen hat, das Flugzeug in Minsk zu landen, sagte der Vertreter des belarussischen Verkehrsministeriums.

    "Das Luftfahrtministerium untersucht dieses Dokument sorgfältig, wir werden weiterhin mit der ICAO interagieren", sagte Sikorsky.



    Gruß


    Dariusz