In einem Monat werden die Bewohner des Nahen Ostens auch ohne Visum die Flughäfen in Grodno und Brest anfliegen

There are 3 replies in this Thread. The last Post () by tholina.

  • Hallo zusammen,


    Am 17. Oktober tritt das Dekret von Alyaksandr Lukaschenka in Kraft, das visumfreies Reisen über Flughäfen in den Regionalstädten - Grodno, Brest (an der Grenze zu Polen), Witebsk, Gomel und Mogilev - ermöglicht.

    Es wird Bürgern neuer Länder zur Verfügung stehen, darunter Pakistan, Jordanien, Iran und Ägypten.


    Nach den bestehenden Regelungen war visumfreies Reisen nur über den internationalen Flughafen in Minsk für Bürger aus 80 Ländern (einschließlich EU-Bürgern) möglich.

    Ausländer, die es verwenden, können sich bis zu 30 Tage ohne Visum in Weißrussland aufhalten.



    Nach den durch das neue Dekret eingeführten Änderungen wird unter anderem das visumfreie Regime verlieren Amerikaner. Es wird für die Bürger des Iran, Pakistans, Ägyptens, Jordaniens und Südafrikas sein.


    Die offizielle Ankündigung zu den neuen Regelungen besagt, dass Bürger dieser fünf Länder ohne Visum nach Weißrussland einreisen können, sofern sie über ein Mehrfachvisum aus einem EU-Land oder Schengen-Raum mit Einreisebestätigung in einem dieser Länder verfügen.

    Außerdem sollten sie Flugtickets mit dem Abflugdatum aus Minsk, Brest, Witebsk, Gomel, Grodno oder Mogilev haben.


    Flughäfen in belarussischen Regionalstädten haben internationalen Status, jedoch gab es bisher keine regelmäßigen Flüge aus dem Ausland in diese Städte.

    Von Grodno aus gab es laut dem im Mai veröffentlichten Zeitplan Charterflüge nach Ägypten und Tunesien. So war es beispielsweise möglich, von Vitebsk nach Ägypten, Tunesien, Türkei und Bulgarien zu fliegen.

    Wie berichtet, zielt die Verlängerung der Visumfreiheit darauf ab, "die Einreise ausländischer Staatsbürger weiter zu vereinfachen und die Entwicklung von geschäftlichen, zwischenmenschlichen und touristischen Kontakten zu fördern.

    Aufgrund des Embargos, das von der EU und anderen westlichen Ländern verhängt wurde, fliegen Flugzeuge aus diesen Ländern nicht mehr nach Minsk;

    Sie akzeptieren auch keine Flugzeuge aus Weißrussland.



    Das gute daran finde ich, Niemand wird jetzt sagen daß die Menschen von dort illegal weiter reisen möchten:)



    Gruß


    Dariusz

  • Und wozu soll dieses dienen? Hat der nahe Osten BY als Reiseziel für Fernweh entdeckt, ich meine wohl, eher nein. Der Hintergrund einer solchen Strategie und Maßnahme

    ist durchschaubar. Den Ärger werden letztendlich die kleinen BYler ausbaden müssen. Das ein solches Handeln aus Sicht der EU nicht gut ist sollte sich von selbst verstehen.

    Gegenmaßnahmen wird es geben und dan wieder Gegenmaßnahmen, eine Spirale ohne Ende! Ausbaden, ich shreibs nochmal gern, wird es immer der kleine "Mann/Frau".

  • Hallo,


    @Mosyr,


    mach dir keine Gedanken, denn in dem Tekst steht:


    "Die offizielle Ankündigung zu den neuen Regelungen besagt, dass Bürger dieser fünf Länder ohne Visum nach Weißrussland einreisen können,

    sofern sie über ein Mehrfachvisum aus einem EU-Land oder Schengen-Raum mit Einreisebestätigung in einem dieser Länder verfügen.

    Außerdem sollten sie Flugtickets mit dem Abflugdatum aus Minsk, Brest, Witebsk, Gomel, Grodno oder Mogilev haben."


    Das Visum werden andere Länder vorher ausstellen müssen, somit stimmen sie zu, das die Person legal in die EU einreisen darf.


    Natürlich wird die EU sofort anders denken ohne die Fakten zu wissen und zu überprüfen.

    Es war bis jetzt immer so gewesen. Leider....


    Wir werden es sehen...



    Gruß


    Dariusz

  • Hallo Dariusz,


    was an der Grenze Belarus/Polen gerade abgeht, ist bestens bekannt.


    Die Erstaufnahmeeinrichtungen in Brandenburg (z. B. Eisenhüttenstadt) sind an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt.


    Lukaschenko benutzt Flüchtlinge, um die EU zu erpressen das ist mehr als offensichtlich. Und es ist menschenunwürdig. Ein Visum für die EU oder Schengen

    hat wohl keiner der Migranten.


    Ein schlimmes Schmierentheater, was Lukaschenko da anbietet.


    Grüße aus Berlin, Thorsten