Einreis aus Belarus nach Deutschland muß man dann 14 Tage in Quarantäne

There are 22 replies in this Thread. The last Post () by Michax.

  • Ich weiß dass wenn aus einem EU-Mitgliedland nach Deutschland zurück gekehrt nicht mehr 14 Tage in Quarantäne muß. Wie sieht das aus bei Einreise aus Belarus ?

    Wenn noch Quarantäne Pflicht besteht, ist das der Quarantäneort vorgeschrieben oder kann man auch in eine Privatwohnung seine Quarantänezeit absitzen.

  • Hallo zusammen,


    ich hoffe Sie können mir helfen.


    Wir haben vor im August zu heiraten und meine zukünftige Frau hat Verwandtschaft in Minsk. Es handelt sich um die Oma, Opa, Tante, Onkel, Cousin und Cousine.


    Alle 6 wollen wir zur Hochzeit dabei haben. Doch durch die aktuellen Einreiseprobleme nach Deutschland wissen wir nicht weiter.


    Hat jemand Erfahrung mit dem Thema? Oder kann mir jemand sagen wie wir am besten vor gehen?


    Jeder Hinweis ist wirklich Gold wert.

  • Hallo Lewi,
    zuerst einmal willkommen bei uns und unserer stets gemütlichen und Unterhaltsamen Runde ;)

    Wir haben vor im August zu heiraten und meine zukünftige Frau hat Verwandtschaft in Minsk. Es handelt sich um die Oma, Opa, Tante, Onkel, Cousin und Cousine.

    Alle 6 wollen wir zur Hochzeit dabei haben. Doch durch die aktuellen Einreiseprobleme nach Deutschland wissen wir nicht weiter.

    Da Ihr zum Zeitpunkt an dem Ihr heiraten wollt, zuvor logischerweise nicht verheiratet seit, sind auch entsprechende Bekannte und Verwandte wie die von Dir genannten keine Familienangehörige, so dass diese letztlich auch nur als Touristen einreisen könnten. Es gibt m.W. zwar eine Art spezielles Visum zu Eheschließung, doch wirst Du sicher nicht die Verwandten, sondern nur Deine zukünftige heiraten wollen / können. Diesbzgl. würde zumindest schon einmal feststehen, dass jeder mit einen herkömmlichen Visum einreisen und damit auch den entsprechenden Unannehmlichkeiten zur COVID-19 Situation abfinden müssen. Welche das sind, wurden hier im Forum schon des öfteren genannt. Da derweil der ein oder andere hier ohnehin plant nach Belarus zu reisen und auch davon berichten möchte, würden sich damit neue Informationen zur aktuellen Lage ergeben. Ob dieses noch Rechtzeitig genug ist, kann ich Dir leider nicht beantworten, da ich zum einen nicht euren Tag der Eheschließung, sowie auch nicht die genaue Reisezeit derer kenne, die nach Belarus reisen werden. Allerdings bin ich mir sicher, dass es hier noch den ein oder anderen geben wird, der Dir sicherlich mit weiteren Informationen dienen kann.

    Hat jemand Erfahrung mit dem Thema?

    Wenn das Thema heiraten gemeint ist, dann ist dies das kleinste Problem: Visum beschaffen Einreisen Standesamt Heiraten Glücklich sein ;)

    Wenn es jedoch um gleiches mit den Bezug auf COVID-19 geht, dann beruht sich dieses auf die aktuelle Situation der COVID-19 Situation beider Länder und deren gesetzlichen Vorschriften. Dieses wurde u.a. auch hier im Forum bereits geschrieben und wird auch zukünftig stets weiter von vielen Mitgliedern aktualisiert und diskutiert werden.

    Oder kann mir jemand sagen wie wir am besten vor gehen?

    Ein paar kleine Ratschläge meinerseits ...

    • Termine nicht zu knapp legen
      Hochzeitstermin, Visumantrag, Reisezeit, ggfls. COVID-19 Test, Übersetzungszeiten notwendiger Dokumente, etc. sollten natürlich gut durchdacht sein, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Undurchdachtes kann schnell zu Verzögerungen führen, welches euer Glück bereits am Anfang an den Nervensträngen ziehen könnte. Somit genau informieren wie viel Zeit das ein oder andere beansprucht und entsprechend in der Planung übernehmen und eurem Glück steht nichts im Wege.
    • Verlauf
      Abseits eines Termins beim Standesamt, ist für das o.g. natürlich das wichtigste, dass erst einmal Deine Zukünftige nach Deutschland kommt. Bedenke dabei die Dauer eines Visumantrages und ob dazu ein COVID-19 Test von Ihr benötigt. Gleichzeitig solltet Ihr euch Gedanken über den Reiseweg und Reiseart (Flug, Bahn, Bus, Auto, etc.) machen, um die Reisezeit zu erfahren und ggfls. noch optimieren könnt (Zeit ist bekanntlich Geld). Nach der Ankunft Deiner Zukünftigen sollten anschließend etwaige vom Standesamt benötigte Dokumente übersetzt werden (achtet auf einen "Staatlich Anerkannten" Übersetzer!). Übersetzungen gehen meistens relativ schnell, doch trotz alledem solltest Du Dich bereits vorab mit einen Staatlichen Übersetzer in Verbindung setzen und von ihm Informationen über die Dauer und den Preisen dazu einzuholen (ggfls. gehts beim anderen schneller oder billiger). Zu guter letzt würde euch dann nichts weiter im Wege stehen um euch beim Standesamt trauen zu lassen.

    Als letzte Anmerkung würde ich an Deiner Stelle erst einmal zusehen, dass Deine Zukünftige als erstes nach Deutschland reist, um die o.g. Formalitäten, etc. zu beschaffen bzw. zu erledigen. Die Bekannten und Verwandten könnten somit auch eine Woche später reisen, so dass Ihr ausreichend Zeit habt alles notwendige vorher zu erledigen. Natürlich wäre es angenehmer, schöner und besser, wenn gleich alle auf einmal zu Dir nach Deutschland reisen - keine Frage! Doch sollte man nicht vergessen, dass wenn etwas an Dokumenten fehlt, etwas Zeitlich innerhalb des gültigen Visums nicht möglich ist oder etwas anderes dazwischen kommt, dass dann bereits alle gereist sind und quasi alles umsonst war. Somit dies nur als kleiner Gedankenanstoß nebenbei. Natürlich wollen und werden wir hoffen, dass alles so verläuft, dass Ihr wie geplant heiraten könnt und somit euren Glück nichts entgegen steht ;)


    Gruss,
    Andreas

  • Also das mit dem EInreisen von Familienangehörigen kann man derzeit vergessen, solange die Einreisesperren bestehen. Dabei handelt es sich um nicht notwendige Reisen.

    Das EInzige, was möglich ist, dass die Liebste mit einem Heiratsvisum einreist. Also entweder in Belarus heiraten und mit allen feiern (wobei das wohl nur die belarussische Verwandschaft ist, weil kein Deutscher in Quarantäne will (zumindest solange Belarus Risikogebiet ist)) oder in Deutschland nur mit den deutschen Verwandten

    Zudem muss für ein Heiuratsvisum schon die Anmeldung zur Eheschließung erfolgreich erledigt sein, d.h. u.a. es müssen schon alle Dokumente vorliegen und übersetzt sein und die Befreiung vom EHefähigkeitszeugnis vom Oberverwaktungsgericht vorliegen, bevor deine Verlobte überhaupt ein Visum bekommt. Schengenvium, um alles vorzubereiten, könnt ihr vergessen

  • es müssen schon alle Dokumente vorliegen und übersetzt sein und die Befreiung vom EHefähigkeitszeugnis vom Oberverwaktungsgericht vorliegen, bevor deine Verlobte überhaupt ein Visum bekommt. Schengenvium, um alles vorzubereiten, könnt ihr vergessen

    Wieder eine Nummer schlauer, denn bei mir (jedoch anders herum: Heiraten in Belarus) war das im Jahre 2013 recht einfach. Einreisen (mit normalen Touristen-Visum), Standesamt, Heiraten. Aber wie man so schön sagt: "Die Zeiten ändern sich" und damit auch die Gesetzlichen Vorschriften und Regelungen (und das nicht nur in Bezug zu COVID-19). Aber schön zu wissen, dass es hier Menschen gibt, die aktuelle Sachlagen niederlegen können :)

    Gruss,
    Andreas

  • Also es nicht verboten in normalen Zeiten mit Schengenvisum einzureisen , um vorzubereiten, man kann auch heiraten, aber dann darf die frischgebackene Frau erstmal nach Hause um ein VIsum zwecks Familienzusammenführung zu beantragen, das ist höchstrichterlich bestätigt, außer die ABH ist großzügig. ABer in COVID Zeiten kann man ein Schengenvisum natürlich vergessen. Häufig wird aber auch ein Schengenvisum verweigert, wenn die Botschaft das Wort "Heirat" hört

    Zudem sollte man nicht vergessen, dass auch A1 Deutschkenntnisse für ein Heiratsvisum vorliegen müssen, das wird häufig vergessen

    Aber Lewi hat ja noch nicht gesagt, ob ggf. die Verlobte schon ein Heiratsvisum hat. Es ging ja mehr um die Verwandschaft. Aber das dürfte nicht drin sein, ich kann mir nicht vorstellen, dass Belarus so schnell von der "schwarzen Liste" verschwindet, so wie Lukaschenko das Ganze handhabt

  • Hallo zusammen,


    danke schon mal für die ganzen Rückmeldungen.

    Aber leide lese ich nur negatives, was uns betrifft.


    Also ich erkläre mal die Sachlage etwas.


    Meine zukünftige ist 2002 von belarus nach Deutschland mit ihren Eltern ausgewandert und hat die deutsche Staatsbürgerschaft, da sie studiert. Von daher die Hochzeit an sich wie wir die kennen, Safe.

    Es geht halt nur darum, ob wir die Verwandten aus Minsk nach Deutschland für die 1-2 Wochen holen könnten.


    Gruß Marcus

  • Meine zukünftige ist 2002 von belarus nach Deutschland mit ihren Eltern ausgewandert und hat die deutsche Staatsbürgerschaft, da sie studiert. Von daher die Hochzeit an sich wie wir die kennen, Safe.

    Dann ist das ganze auch eine ganz andere Sachlage, als wie vorher erkenntlich gewesen.

    Es geht halt nur darum, ob wir die Verwandten aus Minsk nach Deutschland für die 1-2 Wochen holen könnten.

    Außerhalb von COVID-19 Zeiten sicherlich überhaupt kein Problem. Innerhalb der COVID-19 Zeiten, sieht das dann aber aufgrund der gesetzlichen Vorschriften und Regelungen wiederum anders aus. Das einzige was vielleicht (aber auch nur vielleicht) ein Vorteil sein und zum Erfolg führen kann, wäre die Tatsache, dass es sich um "Familie" handelt. Dies könntest Du aber bei der Botschaft erfragen. Hunderprozentig davon ausgehen, dass es möglich wäre, würde ich zu den COVID-19 Zeiten jedoch nicht. Dennoch viel Glück und vielleicht klappt es ja dennoch ;)


    Gruss,

    Andreas

  • ggf. können die Eltern kommen, weil ja die Tochter heiratet, aber da sind wir das falsche Forum, da müsstest du dich direkt mit der Botschaft in Verbindung setzen, um zu klären was wichtige familiäre Gründe sind, das ist so schwamming, da können wir auch nur raten

  • ggf. können die Eltern kommen, weil ja die Tochter heiratet

    Eine Zwiespaltige Angelegenheit würde ich sagen. Zum einen ist es natürlich eine "Familiäre" Angelegenheit, denn schließlich geht es um eine Trauung, so dass Angehörige (beider Parteien) das Recht dazu haben sollten (mal abgesehen von der COVID-19 Situation). Andererseits ist eine "Familiäre" Angelegenheit das, dass die "Familie" betrifft und solange beide Parteien nicht verheiratet sind, sind sie auch keine Familie. Klingt hart, aber vom logischen her korrekt! Allerdings beruht das geplante Treffen auf eine Trauung mit welchen diese eine "Familie" wären und würde sicher auch als "Familiäre Angelegenheit" angesehen/anerkannt werden. Problem wird wohl nur die Sache mit den Visum(s), denn ob da nun wirklich alle, im Bezug der COVID-19 Situation, einfach so einreisen können bzw. ein überhaupt ein Visum dazu bekommen, dass darf bezweifelt werden.


    Demnach wie Marco schon sagte: Besser bei der Botschaft anrufen und nachfragen, denn diese können Dir garantiert mehr dazu sagen ;)


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo


    Zur Zeit werden nur nationale Visa in der deutschen Botschaft ausgegeben. Ich weiß es da meine Frau endlich nach 6 Monaten eines bekommen hat und sie bald nach Deutschland kommen kann.

    SchengenVisa werden zur Zeit nicht erteilt. Und diese braucht die Familie deiner zukünftigen.


    https://minsk.diplo.de/by-de/service/05-VisaEinreise


    Kannst du hier nachlesen.


    Die Seite wird von der Botschaft immer wieder aktualisiert. Also immer mal nachschauen.


    Zur Zeit müssen Belarussen die nach Deutschland kommen 14 Tage in Quarantäne, da Belarus für Deutschland Risikogebiet ist. Es sei denn man bringt einen negativen Test mit.

  • Aktuell habe ich gehört, dass die Polen an der Grenze eine App auf deinem Handy installieren, die sicherstellt, dass du das Land innerhalb von 12 Stunden verlässt. Die 12 Stunden hatte ich bereits vor einiger Zeit schon mal gelesen. Möglich natürlich, dass sie einen Unterschied machen zwischen Belarussen und EU-Bürgern auf der Heimreise. Empfehlung war die Rückreise über Litauen anzutreten.

    Wenn jemand über Polen fährt, bitte hier berichten.


    VG

    chupete

  • Einreise

    Seit dem 13. Juni 2020 ist die Einreise aus allen benachbarten EU-Mitgliedstaaten ohne Einschränkungen wieder ungehindert möglich.
    ...

    Durch- und Weiterreise

    Reisenden aus der Ukraine, Russland oder Weißrussland ist die Durchreise durch Polen nur gestattet, wenn das Ziel des Transits die Reise zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort ist und sie EU-Staatsangehöriger, Angehöriger der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen oder Island sind sowie ihre Ehepartner und Kinder. Gleiches gilt für Ausländer, die über eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU für eines der vorgenannten Länder verfügen, sowie ihre Ehepartner und Kinder. Eine Übersicht geöffneter Grenzübergänge bietet der polnische Grenzschutz.

    Daraus ist nichts von einer solchen App oder einen 12 Stunden Durchreise-Zwang zu hören, zu lesen oder zu sehen. Eine App wäre auch unverständlich und unlogisch, denn wie hier schon erwähnt wurde, was würden diese denn tun wenn kein Smartphone vorhanden wäre? Ein weiterer zusätzlicher Zwang sich vor Ort eins zuzulegen? Und selbst dann, was wäre dann mit Sehbehinderten Menschen oder generell Behinderten Menschen die eben nicht mit ein solchen Smartphone umgehen können? Also meiner Meinung nach liegt da eine Verwechselung vor oder aber es wollte jemand ein anderen eine Floh ins Ohr husten - aber wahr ist dies bestimmt nicht! Das einzige was wahr ist, dass diejenigen Polen die sich in Quarantäne befinden, eine App installieren müssen, um dass der Staat diese überwachen kann. Mehr dazu u.a. hier: MDR.de: Corona-Quarantäne-App in Polen , welches mehr und mehr darauf deutet, dass es sich bei vorher genannten um eine Verwechslung mit dieser soeben genannten App handelt.


    Gruss,
    Andreas