Welche Grenze zur Einreise nutzen ?

There are 17 replies in this Thread. The last Post () by chupete.

  • Hallo,

    hier gab es mal die Möglichkeit online zu schauen wie ausgelastet die Grenze in Brest gerade ist.


    Hat noch jemand den Link ?


    Macht es Sinn die Grenze unterhalb von Brest zu nutzen ? Sind 100km Umweg, aber wir haben schon schlechte Erfahrungen wegen langer Wartezeit in Brest gemacht.


    Danke für eure Antworten.

  • Hallo Springmaus,

    hier gab es mal die Möglichkeit online zu schauen wie ausgelastet die Grenze in Brest gerade ist.


    Hat noch jemand den Link ?

    Eine Auflistung diverser Grenzübergänge, samt Webcams, findest Du u.a. hier: https://granica.gov.pl/index_wait.php?v=de&p=b


    Macht es Sinn die Grenze unterhalb von Brest zu nutzen ? Sind 100km Umweg, aber wir haben schon schlechte Erfahrungen wegen langer Wartezeit in Brest gemacht.

    Persönlich kann ich dazu leider nichts sagen, da ich selbst noch nie mit den Auto eingereist bin. Jedoch wurde hier im Forum schon das ein oder andere mal davon berichtet, dass es Sinn und auch keinen Sinn gemacht hat. Denn selbst wenn es in z.B. Terespol Wartezeiten gibt und ein anderer Grenzübergang keine Wartezeiten aufweist, sollte man dennoch immer die Fahrtzeit berechnen (unter Berücksichtigung der ggfls. schlechteren Strassenverhältnisse) und auch, dass sich die Situation an der Grenze auch drastisch ändern kann und letztlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, als hätte man einfach in Terespol angestanden.

    Gruss,
    Andreas

  • Hallo wir sind dieses Jahr im November über Terespol eingereist und über Domachevo ausgereist.

    Domr... liegt ca. 85 Km von Brest entfernt. Der Übergang war leer, es dauerte auf BY Seite keine 30 Minuten.

    Dann aber Polen, etwas über 3 h sinnfrei /für uns) angestanden. Man konnte kein System und auch keine

    Geschäftigkeit erkennen.

    Die Kontrollen waren sehr üersichtlich, Kofferaum kurz auf und das wars auf beiden Seiten. Das muss ja nicht

    immer so sein. Stress mit den Kontrollen machen eigentlich nur die Polen. Egal ob EU oder nicht.

    Insgesamt haben wir im Gegensatz zum vorigen Jahr Brest gut 4 h gesparrt.

    Auch ist damit klar, man muss nicht zwangsläufig da ein-oder ausreisen wo man einreiste.


    Der rote oder grüne Kanal bei der Einreise war eigentlich auch ohne Belang. Steht da ja ein Bemützter

    und weisst in gewohnter lässiger BY Manier mit einem Regulierstab einem eine Spur zu. Wir hatten diesmal Rot.

  • Wir fahren „immer“ über Bobrowniki. Bis jetzt haben die zwei Kinder (1 und 4 Jahre alt) immer die Ausreise aus Polen beschleunigt - nie mehr als 10 Minuten vom 1. Schranken zur Brücke. Grenzlinie. Da steht man dann aber mit dem restlichen Verkehr...

    Schließlich die weißrussische Seite... Passkontrolle geht normalerweise schnell, jedoch die Zoll kann bis zu einer Stunde dauern, ohne das sich eigentlich was tut. Schlimm ist es, wenn eine junge Zöllnerin die Arbeit tut (besser, schneller kommt es uns mit älteren männl. Zöllnern).

    Da wir Geburtstag von der Tochter in Weißrussland gefeiert hatten, war möglich noch mehr Gepäck im Auto als auf dem Weg nach Wizebsk. Ausreise Weißrussland - nur zirka 25 Minuten. Dann Polen - normalerweise (EU-Schengen-Außengrenze) recht stressig... Passkontrolle... Alle aus dem Auto! Bei Minusgrade... Nun, letztendlich hat der Beamte meine Frau und die Kinder sich im Auto angeschaut. Aber dann zum Zoll... Zuerst einige Fragen (Sprit, Zigaretten usw.). Dann sich das Gepäck anschauen. „alles Geschenke“... Beim Öffnen der Tür hat das Gepäck schon zu schieben angefangen. Der Zöllner hat gelächelt, die Tür wieder verschlossen, und uns eine gute Reise gewünscht.

    Die ganze Ausreise hat 40 Minuten gedauert!

  • Dieses Jahr über Kuzniza eingereist, Grenze leer, befinden Polen 15 Minuten, die Weißrussen haben 30 Minuten gebraucht. Gepäck wurde mehr kontrolliert als sonst, aber nicht übermäßig. Was sollen sie auch sonst den ganzen Tag tun.


    VG

    chupete

  • Wir sind immer über Brest gefahren, diesmal gut 50 Km irgendwas Dov..... Die Belarussen waren bisher eigentlich kaum das Problem.

    Die Polen sind die Zeitverursacher, egal ob EU oder nicht. Hier lassen sie uns ihre kleine Macht spüren.

    Die Schmuglerbanden die nach wie vor agieren sind immer schneller gewesen wie wir!


    Fazit, egal wo Du rüberfährst, wenn Du Pech hast .....


    Es gibt auch keine festen Regeln, jedes Jahr ein anderes Prozedere, egal ob das Fz. schon da war oder nicht.

    Mal gehts schon auf der Bug-Brücke los, dann wieder in der Budka am Eingang zum Grenzhof und welcher Kanal ist auch nicht planbar.

    Irgend wie Wissen die, das uns als deutschen ein solches Durcheinander kirre macht! :evil:


    Wir wollten mal eine Fibel schreiben. Grenzübertritt nach BY- das haben wir nach drei Jahren sein gelassen. Da wär einer von uns (Wolfgang) in den 30 Jahren verrückt geworden. Geschichten könnte ich da erzählen.., Vielleicht als Rentner dann mal.

  • diesmal gut 50 Km irgendwas Dov....

    Du meinst sicher Damatschawa, siehe unter Webcams (samt Karte), wo sich u.a. auch noch viele weitere Grenzübergänge befinden ;)

    Fazit, egal wo Du rüberfährst, wenn Du Pech hast .....

    Man muss quasi am richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Allerdings ist das eher Glückssache, denn selbst wenn auf den Webcams nichts zu sehen ist, dann muss das nicht gleich heißen, dass in der kommenden halben Stunde dies genauso sein wird.


    Gruss,
    Andreas

  • „Man muss quasi am richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.“

    Klingt sehr weise, hilft aber nicht viel weiter. Ich weiß natürlich nicht, wie Andere ihre Fahrt gen Osten planen, aber von Nordost-Österreich bis Wizebsk gibt es nicht viele Alternativen. Vor allem nicht, wo wir zwar nichts gegen eine Autofahrt haben, sie aber doch nach Möglichkeit nicht zu viel Zeit vom gesamten Urlaub „wegnimmt“. Da gibt es eigentlich nur die Möglichkeit, durch Tschechien in Richtung (polnische) A1 zu kommen, und auf die S8 nach Warschau/ Bialystok zu gehen. Da in Belarus auch die Fahrt über M1 eigentlich nur in Frage kommt... Da wird die Auswahl nach Grenzübergängen recht dünn.

    Und das mit den Zöllnern... Manchmal sind es die Polen, die alles verzögern, manchmal die Weißrussen. Manchmal hilft es, mit Kleinkindern zu reisen, manchmal ist es „denen“ so etwas von egal...

  • „Man muss quasi am richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.“

    Klingt sehr weise, hilft aber nicht viel weiter.

    Das solche Weisheiten nicht viel weiter bringen ist mir schon klar. Aber was würde es Dir nichts bringen, wenn ich zu Dir sage, dass wie an den Webcams zu sehen ist, an der Grenze PL/BY wenig los ist, doch wenn Du an der Grenze ankommst, dann mit einmal eine lange Schlage da steht? Das würde Dir genauso wenig bringen. Kurzum: Es gibt einfach kein Rezept dafür, den richtigen Zeitpunkt auszumachen!

    Manchmal hilft es, mit Kleinkindern zu reisen, manchmal ist es „denen“ so etwas von egal...

    Wie Du selbst auch schon gesagt hast, können Kinder manchmal Vorteilhaft sein, manchmal aber auch nicht. Das hatte vor einiger Zeit auch schon einmal MrRossi berichtet, denn da war es den Zöllnern (auf PL Seite) auch völlig Wuppe ob die Kinder schlafen oder nicht - Ergebnis: Kinder geweckt und mal in den Mund geschaut, ob da nicht was verbotenes drin war :/

    Da wird die Auswahl nach Grenzübergängen recht dünn.

    Die kürzeste Strecke wäre dann wohl über Brest/Terespol, an welcher es aber auch eher vermehrt zu Wartezeiten kommen kann. Andere Möglichkeiten wären dann lediglich die nah liegenden Grenzübergänge: "Damatschawa" oder "Peschatka". Allerdings wären letztere weiter von der M1 entfernt, so dass Landstrassen und Ortschaften mit entsprechender Geschwindigkeitsbregrenzung (=Zeitverlust) in Kauf genommen werden müssten.

    Manchmal sind es die Polen, die alles verzögern, manchmal die Weißrussen.

    Solange die Erde rund ist und sich dreht, wird das wohl auch so bleiben.


    Gruss,
    Andreas

  • Möchte doch gern noch einmal meinen Senf dazugeben darf...

    Die DK-2 (Warszawa - Terespol) ist für mich keine Alternative für die S8 (Abschnitt Warszawa - Bialystok). Ob ich nach zirka 700km (und noch gut 600km zu fahren) mit einer Autobahn normalerweise gut weiterkommen kann mit 140kmh, oder über eine „Bundesstraße“ fahren muss, durch Ortschaften, regelmäßig hinter LKWs hängen bleibe und außerdem Polen öfters angeblich nur eine Geschwindigkeit kennen (über die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften, unter der Höchstgeschwindigkeit außerhalb) nervt, und bremst unser Vorwärtskommen. Außerdem ist mir in Belarus „zuwider“, ab Brest auf die M1 eine „Autobahn“ zu fahren, ich aber erst ab Kobryn auch im dreistelligem Bereich kommen darf... Ist vielleicht einfach nur ein Gefühl, aber ich bin ein paar Mal die Strecke M1 nach Baranowitschi gefahren, und ebenso aus Bialystok kommend über die P-99. Jene Strecke ist gefühlt schneller...

  • Hallo,
    bei allen Verständnis und Wünschen, dass Du (aber auch jeder andere) schnell, sicher und gut durch die Grenze kommen wirst, kann und wird aber niemand auf der Welt sagen können, wann und wo Du nun genau schneller durch kommen wirst. Gut oder schlecht ist eine andere Sache, sondern beruhen sich meine Worte lediglich auf einer Tatsache und das wird wohl jeder einsehen, verstehen und bestätigen können. Es sei denn, dass hier jemand eine gute Glaskugel hat die alles jetzt und sofort voraus sagen kann ;)

    Dies soll nicht böswillig gemeint sein, sondern einfach nur klar stellen, dass egal welche Grenze ausgewählt wird, das dennoch niemals vorausgesagt werden kann, an welcher Du letztlich schneller durchkommen wirst. Dafür gibt es einfach viel zu viele Faktoren, welche kein Mensch auf der Welt voraus sagen kann. Mag eine schlechte Nachricht sein, aber ist eben eine Tatsache!


    Gruss,
    Andreas

  • Hallo Belarusofil,


    die M1 brauchst du gar nicht mehr Richtung Vitebsk. Die Strecke Warschau - Bialystok ist mittlerweile komplett Autobahn, ab Kuzniza oder Bobrowniki fährst du auf die M6, die auch gut ausgebaut ist, Tempo 120 erlaubt. Ab Minsk dann über die M3 Richtung Vitebsk. Hier wird die Straße zwar ab Katyn schmaler, aber trotzdem flüssig.


    VG

    chupete

  • Das Ganze gilt für Kinder bis 3 Jahre an der belarussischen Grenze. Bin im letzten Jahr ausgestiegen und mit dem Pass unserer Jüngsten zum Grenzer gegangen. Für den war das das Natürlichste der Welt, er sagte, ich sollte beim nächsten Mal gleich vorfahren. Das gilt natürlich nur für den Eingang zum Grenzhof, danach stehst du wie jeder andere. Aber das hat uns sicher trotzdem viel Zeit erspart.

  • Das liegt bestimmt daran, das die Belarusen nicht ausreisen dürfen,. Sonst wären die Grenzen wie immer voll

    Das war sicher ein Grund. Genervt haben nur die ganzen Belarussen und Polen, die Einkäufe + Bestellungen hin und her fahren. Aber auch die scheinen einen guten Kontakt zu den Grenzern zu haben, es lief recht flüssig.


    Was ich noch nicht kannte, war, dass man sich in Bruzgi nun ein Ticket ziehen muss, bevor man in den Grenzbereich fährt. Dort würde das Kennzeichen erfasst und eine Nummer vergeben, die dann an der Anzeigetafel erscheint, wenn du kommen darfst.