Featured Brester Festung

Die Brester Festung (russ. Брестская крепость), welche zur Sicherung der Grenze zum Westlichen Polen errichtet wurde, liegt am Zusammenfluss der beiden Flüsse Bug und Muchawez und ist eines der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Belarus.

Die Brester Festung gilt mit der u.a. 45 Kilometer langen Linie und den mit jeweils von 1 Kilometer Abstand liegenden Forts, als eine der größten Festungen des Ehemaligen Russischen Reichs. Die Festung sollte es Angreifern aus dem Westen unmöglich machen in das Landesinnere vorzudringen. Der Bauplan aus dem Jahre 1930 des deutsch abstämmigen Militäringenieurs Karl Iwanowitsch Oppermann wurde schließlich zwischen den Jahren 1833 - 1842 umgesetzt. Die Brester Festung besteht aus insgesamt 4 Teilen welche zum Teil auf speziell dafür künstlich errichteten Inseln erbaut wurde. Der Kern der Brester Festung welche auch Zitadelle genannt wird, wird von Meterdicken Mauern aus roten Backsteinen mit einer Gesamtlänge von etwa 2 Kilometern umgeben. Diese Kolossalen Mauern dienten zum einen der Verteidigung und zum anderen auch der Unterkünfte der Soldaten. Das zweite Teil der Brester Festung liegt auf der sogenannten Nordinsel (auch "Kobriner Befestigung" genannt). Darauf befanden sich zwei Forts welche Hufeisenförmig erbaut wurden: Das Ost- und Westfort. Der dritte Teil ist die Westinsel (auch "Terespoler Befestigung" genannt). Der vierte Teil ist die Südinsel (auch "Wolhynischen Befestigung" genannt), in welcher sich derzeit auch ein Lazarett und ein Kloster befanden. Hier wurden im späteren auch Überreste der alten Stadt Brest gefunden, welche heutzutage im Archäologischen Museum in Brest zu besichtigen sind.


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  • Mitte der 90.ziger war ich auch mal dort, zurBesichtigung. Ein geschichtsträchtiger Ort, sicher mit sehr vielen Opfern. Als der Faschistische Angriff gemeldet wurde, konnte es Väterchen Stalin nicht glauben und hat es vorerst ignoriert. So zumindestens die Geschichtsschreibung.

    • Vorab gesagt: Es gibt auch eine Verfilung zur "Brester Festung" (siehe unter den Punkt "Allgemein" und dem Tab "Medien"). Sehr Berührungswert in meinen Augen und das nicht nur aus dem Grunde, dass es sehr viele Opfer gegeben hat, sondern um so mehr, insofern man den Ort und die Hintergründe kennt, es einen genauso ergreift wie z.B. Khatyn.

      Im übrigen findet in der Brester Festung auch an einen jenen 9 Mai (Tag des Sieges) eine Parade statt, welche ich an dieser Stelle nur ausdrücklich empfehlen kann. Natürlich ist diese nicht mit einer Parade wie in Minsk oder Moskau zu vergleichen (keine Frage), aber dennoch wirklich sehr Sehenswert!

      Was der Geschichte anbelangt, so mag es sicher immer zwei Ansichten geben (in Bezug der Länder). Das die Brester Festung aber vernachlässigt wurde, dass kann "wenn dann" nur kurzweilig gewesen sein, denn diese wurde zwar des öfteren eingenommen, aber auch immer wieder zurück erobert, so dass es letztlich nicht als "ignorierend" bezeichnet werden kann.


      Gruss,
      Andreas