Belarus: Antwort auf neue EU-Sanktionen vorbereitet

Das Außenministerium habe sich zu früheren Sanktionen der EU immer mehrmals und sachbezogen geäußert, so Anatoli Glas. "Unsere Position sollte den europäischen Partnern klar sein. Sie haben mit dem Sanktionspaket eine absolut dumme, kurzsichtige und in jeder Hinsicht fehlerhafte Entscheidung getroffen, die nur zu negativen Konsequenzen führen wird, auch für die hohen Ziele und Ideale, für die sich die EU angeblich einsetzt", so Anatoli Glas weiter.


Nach seiner Ansicht hätten solche Schritte in der Vergangenheit Ihr erklärtes Ziel nie erreicht und würden dieses wohl auch jetzt nicht tun. "Es gibt auch keine Illusionen darüber, dass dies ein primitiver Bestandteil einer groß angelegten Kampagne gegen unser Land ist. Sie stellt eine gewöhnliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines unabhängigen Staates dar. Es bestehen keine Zweifel, dass ein derart massiver Druck auf Belarus tatsächlich gegen die Interessen der einfachen Menschen gerichtet ist.


Wir haben unsere Antwort auf die beschlossenen Sanktionen vorbereitet. Manche Gegenmaßnahmen werden die europäischen Partner womöglich hart treffen. Aber sie sollen sich deswegen nicht wundern und nicht die Schuld den anderen in die Schuhe schieben. Alles ist vollkommen klar", wie Anatoli Glas betonte.


Glas versprach, dass Belarus adäquaten Maßnahmen zum Schutz legitimer Rechte und Interessen seiner Bürger und Unternehmen treffen werde. Die von der EU erteilten Sanktionen seien nicht nur absurd, sondern kritisierten zudem den gesunden Menschenverstand. Belarus wird davon ausgehen, dass der Weltgewerkschaftsbund und verwandte Organisationen dieses Problem in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen würden.


Wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet, hält das Belarussische Außenministerium es für wichtig, dass sich die Autoren solcher Sanktionspakete für Ihre Handlung verantworten müssen. Der Schaden ist für die Wirtschaft groß und diesen schamlosen Voluntarismus der Europäischen Bürokratie muss endlich ein Ende gesetzt werden. Diesmal müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.


Das Außenministerium hält es für wichtig, dass die Autoren solcher Sanktionspakete für ihre Handlungen verantworten müssen. Denn der Schaden ist groß, vor allem für die Wirtschaft. Diesem schamlosen Voluntarismus der EU-Bürokratie muss man endlich ein Ende setzen. Diesmal müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.


"Wir sind zutiefst überzeugt, dass die bestehenden Widersprüche nur in einem offenen, gleichberechtigten und respektvollen Dialog beseitigt werden können. Wir sind nach wir vor bereit, diesen Dialog zu führen", so der Pressesprecher.