Lukaschenko zur Absicht Polens Belarussische Ärzte einzuladen

In einer Besprechung des Belarussischen Präsidenten mit den Entscheidungsträgern aus der Medizin wurden aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung und Ausbreitung von Infektionskrankheiten diskutiert. Zudem äußerte sich A.Lukaschenko auch zur Absicht Polens, ausländische Ärzte im Kampf gegen COVID-19 ins Land zu holen.


Wie BelTA berichtete, machte A. Lukaschenko auch auf den Kontext seiner Aussage aufmerksam, dass Polen vor wenigen Tagen erklärte, Ausländische Fachärzte, darunter auch Ärzte aus Belarus, zur Bekämpfung von COVID-19-Infektionen einzuladen.


"Das ist alles, was man über die Geschichten vom schönen Leben da drüben wissen soll. Polen bittet insbesondere belarussische Ärzte um Hilfe. An diesem Punkt muss ich warnen: Wir haben keinen Überschuss an Ärzten. Wir selbst brauchen Fachärzte, die unsere Menschen heilen können. Aber ich bleibe meinem Prinzip treu: Wir werden niemanden von der Reise nach Polen abhalten. Nur sollten die Ärzte wissen: wer abreist, wird nicht mehr zurückgelassen. Er wird in Polen bleiben und dort sein großes Geld verdienen, dem er so eifrig hinterher rannte", betonte A.Lukaschenko. Dieses sei keine Drohung, sondern eine Anweisung für die Regierung, so wie er anmerkte.


"Wir sollen alle in die Schranken weisen. Aber wem es beim Anblick der Währung plötzlich grün vor den Augen wird, den wollen wir in seiner Absicht nicht abhalten", wie er weiter hinzufügte.