Lukaschenko für Stromverbrauch in Wohnhäusern

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„Mit der Inbetriebnahme des Atomkraftwerkes bieten sich zusätzliche Stromumfänge. Wir müssen mehr Strom verbrauchen. Das ist reine Energie. Die Welt steigt heutzutage auf reine Energie um. Wir werden auch weniger von Erdgas abhängig. Nach unseren Berechnungen werden wir um 5 Mrd. Kubikmeter weniger Gas konsumieren“, so der Staatschef.


Wie BelTA berichtete, so präzisierte Alexander Lukaschenko, dass der vorgelegte Erlassentwurf den Stromverbrauch der Bevölkerung angeht und die Förderung des Kosums im Fokus stehen würde. „Hier werden bestimmte Ermäßigungen gewährt und bestimmte Forderungen an die Bevölkerung gestellt: wenn die Bedingungen nicht erfüllt werden, gewährt man keine Ermäßigungen und wird man höhere Tarife zahlen müssen“, sagte der Präsident.


Der Vizepremier Juri Nasarow bestätigte, dass "Wir müssen das Verfahren zur Kostendeckung für die Bevölkerung bei erhöhtem Verbrauch in Einfamilienhäusern erarbeiten“


Alexander Lukaschenko wird sich dazu mit den Experten zu diesem Problem beraten. Denn die Frage würde der Bevölkerung angehen und der Stromkonsum müsse dazu berechnet werden, so der Präsident. Dabei ist sich der Staatschef sicher, dass die Menschen mehr Strom in ihren Wohnhäusern verbrauchen müssten, weil dies unter anderem sicherer gegenüber Erdgas ist und zudem vom wirtschaftlichen Standpunkt auch sehr wichtig ist. Jedoch müssten die Neuerungen ruhig und allmählich eingeführt werden, so Alexander Lukaschenko.


„Das ist schon zweiter Schritt. 2019 haben wir über individuelle Tarife für Strom für die Bevölkerung beschlossen. Und wir können verfolgen, dass die Menschen mehr neue Häuser bauen und Strom für die Heizung, Warmwasserversorgung, Zubereitung von Essen verwenden. Wir müssen Menschen dazu bewegen, mehr Strom für diese Zwecke in ihren Häusern zu konsumieren. Wir werden daran arbeiten“, so informierte der Vizepremier.


Der Entlassentwurf würde den Übergang zum Stromverbauch in Wohnhäusern für Heizungen, der Warmwasserversorgung und der Zubereitung von Essen fördern. Dabei geht es um Einfamilienhäuser.


Quelle: BelTA