Erdgasreserven könnten in Europa bis Januar erschöpft sein

Foto: Pixabay (Symbolbild)


Wie der Spezialist mitteilte könnten die Gasreserven in Europa, trotz der geplanten Reduzierung des Verbrauches um 15%, bis zum Januar im nächsten Jahr erschöpft sein. Weiterhin stellte er fest, dass die Füllung der Gasspeicher nur rund 80% betragen.


Der CEO erinnerte zudem daran, dass der Markt nach der Pandemie instabil gewesen war und der Preis für 1.000 Kubikmeter Erdgas vor zwei Jahren in Europa etwa 60 bis 70 USD (US-Dollar) betrug. Ihm zufolge wurden in dem Berichtszeitraum täglich 385 Millionen Kubikmeter Gas von Russland nach Europa geliefert.


"Russisches Gas wurde durch Polen, der Ukraine sowie durch die Gaspipeline Nord Stream 1 nach Europa gepumpt. Den Kosten von 200 Dollar für das Gas wurde keine große Bedeutung beigemessen. Als die Preise auf dieses Niveau stiegen, begannen die Händler sich daran bereichern zu wollen und verkauften Gas, welches zuvor für 70 $ gekauft wurde."


Zu diesem Zeitpunkt förderten die russischen Behörden kein Gas mehr wie Vertraglich vereinbart wurde. Dadurch entschieden kleinere europäische Käufer und Unternehmen, dass die russische Seite im Notfall weiterhin Gas verkaufen würde. Laut Mehmet Dogan lief dies jedoch nicht alles nach ihrem Plan.


Wie die Nachrichtenagentur BelTA mitteilte, betonte der Spezialist auch, dass die Start-Verweigerung von Nord-Stream 2, trotz seiner Bereitschaft, eine verpasste Gelegenheit gewesen sei. Dadurch begannen die Preise zu steigen und mit der Einführung einer neuen Gaspipeline hätte dieses jedoch vermieden werden können.



Was haltet ihr von der möglichen Gas-Knappheit und den bisher gestiegenen Gaspreisen?

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