Politologe: Es könnte künftig Krieg um Lebensmittel geben

Foto: Pixabay (Symbolbild)


"Der belarussische Präsident wird nicht müde daran zu erinnern, dass die Hungersnot ein Problem und eine Zukunftsbedrohung ist. Wer ein solches Zukunftsszenario plant, löst damit eindeutig das wichtigste Problem - das Problem der „überflüssigen Menschen“. Eine Million, zwei Millionen, zehn Millionen werden sterben, und es wird mehr Ressourcen für die „goldene Milliarde“ geben", sagte Alexej Awdonin.


Wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtete, sei ein solches Szenario sei für Belarus inakzeptabel. "Der Präsident weiß sehr wohl, dass uns niemand helfen wird, wenn wir selbst kein Getreide anbauen und uns nicht mit Fleisch, Milch und anderen Lebensmitteln versorgen. Denn um diese Nahrungsressourcen kann ein Krieg entstehen, genau wie der Krieg ums Öl. Wer in der Lage ist, sein Land zu nutzen, moderne Anbautechniken anzuwenden und sich um die Landwirtschaft zu kümmern, wird unabhängig sein und seine Souveränität bewahren". Wovon der Politikwissenschaftler überzeugt ist.


Wie Awdonin weiter meinte, bestehe die Gefahr einer Schuldenabhängigkeit von großen Unternehmen. "Sie kaufen Land, Getreide und Technologie auf und machen andere Länder direkt von ihren Lieferungen abhängig. Dabei verkaufen sie alles. Erinnern Sie sich an die Kurzgeschichte „The Air Seller“. Das dortige Gesellschaftsmodell basierte auf der Vorstellung, dass die Arbeiter nur für einen Atemzug arbeiten würden. Dasselbe Modell will man auf uns übertragen. Kein einziger Staat, keine einzige Behörde wird überleben können, wenn im Land die Hungersnot ausbricht", so der Politikwissenschaftler.



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