Belarus wird bei St. Petersburg einen eigenen Hafen bauen

Foto: Pixabay (Symbolbild)


Wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtete, sprach A. Lukaschenko dem russischen Präsidenten W. Putin seinen großen Dank für den in einer Sonderverfügung erlaubten Bau eines Hafens in Russland aus. "Uns wurden traditionelle Transitwege und Häfen geschlossen. Damit wurden internationale Verträge grob verletzt, weil es rechtlich vorgeschrieben ist, dass Binnenstaaten der Zugang zum Meer immer offen bleiben soll. Der russische Präsident hat auf meine Bitte hin eine Verfügung erlassen, dass wir bei Sankt Petersburg einen eigenen Hafen für den Umschlag von Gütern bauen können. Wir exportieren Millionen Tonnen Güter. Putin hat in meiner Anwesenheit eine entsprechende Verfügung erlassen."


Bisher hatte Belarus seine Exporte über die ukrainischen sowie litauischen Häfen abgewickelt. Durch den Bau eines eigenen Hafens in Russland, würden die alten Wege jedoch nicht mehr genutzt werden. Wir werden aushalten", so der Staatsoberhaupt.


Der Präsident zeigte sich zudem davon überzeugt, dass der Westen auch weiterhin Druck auf Belarus und Russland ausüben wird und dabei jeden Anlass suchen um einen wirtschaftlichen Krieg anzuzetteln. "Wie sich die Situation entwickeln mag, sind diese Sanktionen auch eine Chance für uns alle. Stichwort: Importersetzung. Wir werden so oder so diese Situation meistern. Wir haben moderne und ernsthafte Technologien. Wir können alles tun", wie Lukaschenko hinzufügte.



Was haltet Ihr von dem Bau eines belarussischen Hafens im russischen St. Petersburg?

Schreibt es uns in den Kommentaren oder diskutiert mit anderen darüber in unserem Forum.