Belarus: Nach dem Sturm ist vor den Sturm

Foto: Pixabay (Symbolbild)


Das Ministerium für Notsituationen reagierte auf die Notsituationen, welche durch die starken Winde verursacht wurden, so der offizielle Vertreter des Ministeriums für Notsituationen Vitaly Novitsky


"Die von Belhydromet gegebene Prognose war völlig gerechtfertigt. Das Ministerium für Notsituationen übermittelte im Voraus Informationen über das gefährliche Wetterphänomen an andere Regierungsbehörden, ein SMS-Versand wurde für die Bürger organisiert. Reagieren Sie dringend. Retter überwachen den Zustand von zwei Opfern in Mogilev - Menschen wurden durch umgestürzte Gebäude verletzt. In Minsk wurde ein Rentner zur ambulanten Behandlung entlassen, nachdem er Hilfe geleistet hatte".


„Nach aktualisierten Daten waren aufgrund starker Winde mit Böen von bis zu 32 m/s (umgerechnet bis zu 120 km/h) am 14. Januar 836 Siedlungen in 84 Bezirken der Republik betroffen“, sagte das Ministerium.


Die meisten Elementaren Schäden wurden in den Regionen um Minsk (178) und Mogilev (120) verursacht. In der Region Grodno (74), Witebsk (39), Brest (27) und in Gomel (20). Im Bezirk Svisloch in der Region Grodno wurde ein Landwirtschaftliches Lagerhaus zerstört. Dächer von 427 Wohngebäuden, 66 sozialen und Kulturellen Einrichtungen, 20 Inustrie- und 602 Landwirtschaftliche Gebäude wurden durch die starken Winde am 14. Januar beschädigt. Zudem wurden 170 Fälle von umgestürzten Bäumen in den Regionen Minsk (78), Stadt Minsk (23), Gomel (21), Grodno (20), Mogilev (11) und Brest (7) verzeichnet. Laut Belergo wurde die Stromversorung in 3114 Siedlungen in Witebsk (915), Minsk (882), Mogilev (492), Grodno (373), Gomel (362) und in Brest (90) regelmäßig unterbrochen. Auch am Folgetag, dem 15. Januar blieben um 6:00 Uhr noch 366 Siedlungen in Mogilev (156), Witebsk (67), Gomel (44) und Grodno (39) ohne Stromversorgung.


Nachdem sich das Wetter am 16. Januar in vielen Teilen der Republik beruhigt hat, warnen die Meteorologen bereits vor einer weiteren orangen Gefahrenstufe. Denn am kommenden Montag und Dienstag, den 17. und 18. Januar, wird wieder mit einer Zunahme des Windes mit Böen von bis zu 15-20 m/s (umgerechnet etwa bis zu 40 km/h) gerechnet. Am Tage des 17. Januars und in der Nacht zum 18. Januar wird mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 21-24 m/s (umgerechnet bis zu 90 km/h) und stellenweise bis zu 25-27 m/s (umgerechnet etwa bis zu 120 km/h) gerechnet, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtete.

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