Jetzt auch bald Pfizer-Impfstoff in Belarus?

Foto: Pixabay (Symbolbild)


"Das Gesundheitsministerium erwägt den Kauf von 100.000 Dosen des amerikanischen Medikaments Pfizer"


Wie bereits u.a. BelTA, Sputnik und andere Nachrichtenportale berichteten, erwähnt das Belarussische Gesundheitsministerium den Erwerb des Pfizer-Impfstoffes, wenn es mindestens 100.000 Menschen gibt, welche sich mit dem amerikanischen Impfstoff impfen lassen möchten. Dadurch würde es für viele deutsche die in Belarus leben, aber auch vielen Belarussen*innen die Möglichkeit ergeben leichter nach Deutschland, der EU oder anderen Ländern zu reisen in welchen bisherige Impfstoffe nicht anerkannt werden. Aufgrund der höheren Kosten, wäre die Impfung mit Pfizer jedoch nicht kostenlos und müsste damit vom Impfenden selbst getragen werden.


"Belarus ist bereit, jeden Impfstoff zu kaufen, dieser jedoch von hoher Qualität, sicher und kostengünstig sein muss. Der Bedarf an Pfizer entsteht nur, wenn Menschen geschäftlich ins Ausland reisen oder in Länder reisen möchten, in denen Sputnik V oder der chinesische Impfstoff vom Gastgeber nicht anerkannt werden", so der Gesundheitsminister Dmitry Pinevich.


Bisher standen in Belarus nur die russischen Impfstoffe "Sputnik V" , "Sputnik Light" und der chinesische Impfstoff "Sinopharm" zur Verfügung. Wenn jedoch der deutsch-amerikanischer COVID-Impfstoff Pfizer, der von der deutschen Firma BioNTech in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Pfizer entwickelt wurde, seitens des Gesundheitsministeriums erworben wird, würde sich damit die Anzahl der Möglichen Impfstoffe in Belarus um ein weiteren Impfstoff erhöhen.



Gesundheitsministerium über Pfizer-Impfstofflieferungen (russ.)



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