Mehr als 1500 Flüchtlinge an der Grenze zu Polen

Foto: Pixabay (Symbolbild)


Für die mehr als 1500 Migranten, welche sich derzeit an der belarussisch-polnischen Grenze nahe dem Grenzkontrollpunkt Bruzgi bewegen, sei nicht Polen das Zielland, sondern Deutschland. Wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtete haben viele von Ihnen weder Essen noch Trinkwasser. Einer der jungen Flüchtlinge erzählte einem Korrespondenten, dass sich die Gruppe ausschließlich aus Kurden bestehen würden.


"Unter uns sind Kinder und Hochschwangere. Wir bekommen kein Trinkwasser, haben nichts zum Essen und keine warme Kleidung. Aber wird werden auf die andere Seite der belarussisch-polnischen Grenze nicht durchgelassen. Für viele ist das nicht der erste Versuch, auf die andere Seite hinüberzugehen, aber sie wurden von der polnischen Militärs zurückgewiesen."


Unter den Geflüchteten Migranten sind zum Teil ganze Familien von wenigen bis hin zu Dutzenden Familienangehörigen. "Eine Familie zählt zum Beispiel gar 50 Personen, da sind Greise und Säuglinge dabei", wie ein junger Mann berichtete.


"In Deutschland und Frankreich sollten die Menschen sehen, wie es uns hier geschieht. Erzählen Sie ganz Europa von uns", wie die Migranten den Reportern gebeten haben.


Wie das Staatliche belarussiche Grenzkomitee mitteilte, bewegt sich eine große Anzahl von Flüchtlingen, schwer bepackt in Richtung der polnischen Grenze. "Der polnische Grenzdienst hat mehrmals berichtet, wie er Tausende von Migranten an die belarussische Staatsgrenze zurückdrängt. Es ist ein Schritt der Verzweiflung, hervorgerufen durch die Gleichgültigkeit und Rücksichtslosigkeit polnischer Behörden", wie der Grenzschutz mitteilte. Belarus habe, um die internationalen Beziehungen reibungslos funktionieren zu lassen, dafür alle Maßnahmen ergriffen um die Sicherheit der Flüchtlingen auf dem Weg zur Grenze zu gewährleisten.


Was sagen die Flüchtlinge an der Grenze (russ.)


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    Comments 1

    • Herr Präsident, Kommentare wie Drecksäcke und Dummköpfe sind irgendwie fehl am Platz!