An der belarussisch-polnischen Grenze wurde eine Leiche gefunden

Foto: Pixabay (Symbolbild)


Der Ehemann, Haydar Kaman Abdul Hussein, der Frau welche an der belarussisch-polnischen Grenze verstorben ist, ist ein irakischer Staatsbürger und enthüllte die Details des tragischen Vorfalls in der Sendung von STV.


Wie der Mann sagte ist seine Frau 39 Jahre alt. Sie flohen samt ihren Kindern aus dem Irak und begaben sich auf die Suche nach einem Ort für ein besseres Leben. Sie dachten einen solchen Ort in der Europäischen Union zu finden. Auf dem Weg nach Deutschland konnten sie bereits das nächste polnische Dorf erreichen, wo sie versuchten sich am Feuer aufzuwärmen und Kleidung und Schuhe zu trocknen. Um etwas trinken zu bekommen, bat der Ehemann einen polnischen Einwohner um etwas Wasser, doch dieser meldete die Migranten beim polnischen Grenzschutz. Der polnische Grenzschutz kam sofort und begann die Familie, barfuß und ohne Erlaubnis sich Schuhe oder Kleidung anzusiehen, an die belarussische Grenze zu fahren, wie die Nachrichtenagentur BelTA (ru) berichtete.


"Meine Frau fühlte sich schlecht, sie hatte Blutdruck. Sie war sehr müde und ging sehr langsam. Und ein polnischer Soldat zog Handschuhe an. An welchen Metall gewesen war. Und sie schupsten sie sehr stark. Sie fiel hin. Als ich meine Frau ansah, war sie geschockt und konnte sich nicht bewegen - meine Augen waren einfach offen und ich konnte nicht einmal atmen", so der irakische Bürger.


Wie bereits das SGK (Staatliche Grenzkomitee) berichtete, wurde in der Region Grodno in der Nähe des Dorfes Lesnoye, einen Meter von der weißrussisch-polnischen Grenze entfernt, die Leiche einer nicht slawisch aussehenden Frau ohne Lebenszeichen gefunden. Nahe des Fundortes wurden auf dem polnischem Territorium eingerichteten Kontrollpunkt deutliche Anzeichen dafür verzeichnet, dass die Leiche von Polen nach Belarus verschleppt wurde. Neben der Leiche befanden sich drei Kinder sowie ein Mann und eine ältere Frau. Sie gaben mit Hilfe der bereitgestellten Dolmetschern Erklärungen ab zu dem was passiert ist.


Eine Ermittlungs- und Einsatzgruppe traf am Tatort ein, um die notwendigen Maßnahmen zur Klärung aller Umstände des Vorfalls durchzuführen.


Um die Transparenz der Ermittlungen und die Verfügbarkeit von Informationen auch für internationale Organisationen zu gewährleisten, informierte und lud das Staatliche Grenzkomitee Vertreter des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge in Belarus und der Internationalen Organisation für Migration vor Ort ein.



Bericht vom Nachrichtensender STV (russ.)


Auf YouTube ansehen