Russlands Ultimatum: Wenn Sie an Belarus vorbeifliegen, gibt es keine Landung in Moskau

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Nach der Landung eines Fluges von Athen nach Vilnius in Minsk, welcher von der Europäischen Union als ein "Akt der Luftpiraterie" bezeichnet wurde, empfahl der Zivilluftfahrtsverband den belarussischen Staatschef eine Lektion zu erteilen. Bestrafen Sie ihn damit, dass die Flugzeuge der Europäischer Fluggesellschaften von nun an nicht mehr durch Minsk fliegen. Aber niemand erwartete, dass eine solche Entscheidung auch zu anderen Konsequenzen führen würde.


Da die europäischen Unternehmen, trotz der Tatsache, dass es schneller, kürzer und günstiger ist über Minsk zu fliegen, die Flugrouten dennoch unter Umgehung von Belarus (Weißrussland) festlegten, kommt nun ein neuer Spieler ins Spiel: Russland. Zuvor traten zudem auch die Franzosen auf diesen Rechen.


Das Pikante an der Situation liegt darin, dass Flüge nun gänzlich gestrichen werden müssen, da Moskau klargestellt hat: "Wenn Sie nicht über Belarus fliegen, heißt das, dass wir Sie auch nicht passieren lassen". Auch die Österreicher befanden sich in einer ähnlichen Situation in welcher Sie unter bereits genannter Argumentation nicht passieren durften.


Damit demonstrierte der Kreml die Solidarität mit Minsk und äußerte damit zugleich auch seine Haltung zur Einmischung in die Wirtschaftliche Politik. Schließlich taten viele Länder dasselbe wie Weißrussland: "Sie landeten Flugzeuge über ihrem Territorium. Ich sehe darin keine Verstöße. Zumal danach keine Sanktionen gegen sie verhängt wurden.", so Putin.