Lukaschenko wurde gefragt wer der nächste Präsident wird

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"Es kann nicht aus dem Nichts kommen. Als ich gewählt wurde waren die Zeiten anders, dann haben sie es gewagt. Heute denken die Leute anders. Wenn Präsidentschaftswahlen anstehen, kann ich versprechen, dass ich niemanden drängen werde. Ich werde ihre Biografien studieren wenn ich es nicht weiß. Aber ich bezweifle es. Ich erzähle dir alles über jeden. Wenn nötig werde ich mit ihnen über die Luft sprechen, jedoch wird alles auf Augenhöhe sein", sagte der Pressedienst des Präsidenten.


Dabei stellte er auch fest, dass bei den nächsten Wahlen in Belarus definitiv ein pragmatischer normaler Mensch gewinnen wird. Auch sprach er über die Annahmen, dass er im Rahmen des möglichen Verfassungsmäßigen Status der belarussischen Volksversammlung leiten könne. Lukaschenko merkte an, dass er selbst tatsächlich über die Idee gesprochen habe, dem VNS verfassungsmäßigen Status zu verleihen.


"Ich habe es offen und ehrlich gesagt. Obwohl ich verstand, dass sie mich sofort an diese All-Belarussische Volksversammlung binden würden. Aber wenn Sie so denken, dann beten Sie zu Gott, dass ich zustimme, Vorsitzender der All-Belarussischen Volksversammlung zu sein", so der belarussische Staatschef.


"Wovon ich fest überzeugt bin: Das Wichtigste für Weißrussland ist jetzt der Generationswechsel. Meine Generation geht. Eine aktive neue Generation kommt. Wir müssen eine Balance finden. Die neue Generation die jetzt kommt soll die ältere Generation nicht ins Abseits drängen. Diese Erfahrung wird immer nützlich sein", so Lukaschenko.


Er stellte auch klar, dass die neue Generation von Staatsmännern nicht vom Alter abhängig ist, sondern von Bewusstsein und des Denkens. Die ältere Generation kann Ihre Erfahrungen im Bezug auf Kontrolle eine gewisse Stabilität bei der Festlegung von Strategien als All-Belarussische Volksversammlung weitergeben.


"Gleichzeitig darf es auf keinen Fall eine Doppelmacht geben. Die All-Belarussische Volksversammlung, sollte die Regierung und den Präsidenten nicht dominieren", betonte er.


Auch erklärte er, warum das Thema der Aktualisierung des Grundgesetzes des Landes gerade jetzt so wichtig ist.


"Es ist unmöglich, diese Verfassung auf den kommenden Präsidenten zu übertragen. Denn wir wissen nicht, wer er sonst sein wird und wie er sich verhalten wird. So fing alles an: Wir brauchen eine neue Verfassung, denn "was wäre wenn". Wenn sie mit dieser Verfassung die Macht übernommen hätten, hätte sich niemand bewegt. Daher ist es notwendig, einen Teil der strategischen Befugnisse auszugleichen und auf die VNS zu übertragen", erklärte er.


Lukaschenko gab zu, dass er kürzlich diese Frage für sich selbst überdacht hat: Was wird die VNS tun? Zum Beispiel, um eine Strategie für die Zukunft festzulegen, um einige globale Themen zu kontrollieren. Und vielleicht wird dies nur eine vorübergehende Maßnahme sein bis alles im Land geregelt ist.


"Die ganze Frage ist, welche Befugnisse wir der All-Belarussischen Volksversammlung übertragen werden. Dies weiß ich noch nicht, doch ich bin sicher, dass Sie und ich sie finden werden und welche Befugnisse wir übertragen können. Aber wir werden nur im Interesse des belarussischen Staates handeln, an welchen ich sehr interessiert bin. Damit dieser Staat, nachdem er als erster Präsident gegangen ist, nicht zusammenbricht", so A.Lukaschenko.