Lukaschenko: Details über die Abreise von Tichanowskaja nach Litauen.

Bild: Symbolfoto


"Sie sagt, dass sie gezwungen wurde. Ich habe heute in einem Bericht gelesen, dass sie gezwungen wurde, Belarus zu verlassen und dass man ihr drohte, man würde ihr Kinder wegnehmen und so weiter… Kinder sind für mich immer ein Tabu-Thema, das wissen Sie. Kinder dürfen für ihre Eltern keine solche Verantwortung tragen, dass ich sogar nach Litauen gehe und Kinder schnappe. Wenn ihr Kinder ausführt, dann solltet ihr sie auch schützen. Glauben Sie mir, niemals habe ich die Frage so gestellt", so der Belarussische Präsident.


"Sie kam – hier sitzt General Pawljutschenko – zu ihm und bat ihn: "Sagen Sie dem Präsidenten, dass ich abreisen will." Wortwörtlich. Das hast du mir gemeldet. Ich sagte: "Lasst sie fahren." Und dass in der Situation… Waleri Pawlowitsch, weißt du noch, wie man sie in diesem Haus verbrennen wollte. Ich habe Dir befohlen, die "Alfas" von der Straße zurückzuziehen. Du hast geschrien: "Alexander Grigorjewitsch, wie soll das gehen, die Alfas sind doch im Palast der Unabhängigkeit…" Ich sage: "Zieh sie zurück. Wir beide werden mit MGs dort stehen, aber beschütze dieses Haus. Brennt es nieder, werden die Halunken uns die Schuld geben.“


Wie die Nachrichtenagentur BelTA mitteilte, haben das nach seinen Angaben die Geheimdienste organisiert, als sie den Koordinierungsrat und alle anderen in einem Haus versammelten. Mit dabei: Swetlana Tichanowskaja.


Sie hatte in ihrer Umgebung einen Militärangehörigen als ihren Leibwächter dabei. Er hat begriffen: Das wird nicht gut ausgehen. Er fragte sich, wieso man sie alle dort versammeln wollte. Doch wusste er, wer diese Frage lösen konnte...


Er rief Herrn Kasakewitsch aus dem Innenministerium an. Und ich habe... wissen Sie, das war reine Intuition… Waleri Pawlowitsch, zieh die Alfas sofort zurück! Verkleide sie als Zivilisten und zeige, dass wir wissen, was sie vorhaben. Und das hat uns gerettet. Am nächsten Tag war sie gekommen… Ich sage "Gut, sagen Sie ihr, das Innenministerium wird ihr helfen…" Ich erzähle jetzt im Detail, wenn sie sich schon gemeldet hat. "Das Innenministerium hilft Dir, zu den Kindern zu fahren...". Kein Wort über ihren Ehemann. Hätte doch für ihn bitten können, stattdessen hat sie irgendeine Familie aus Witebsk rufen lassen. Wir taten alles, worum sie gebeten hat. "Geh zu Deinen Kindern, ich verstehe das. Ich führe keinen Krieg gegen Frauen", sagte ich.


"Kaum ins Ausland eingetroffen, bekomme ich einen Anruf: "Alexander Grigorjewitsch, ich habe kein Geld…" Ich sage: "Bitte bei einem Staatsunternehmen was sie will... 15000 USD. Gib ihr die 15000 USD, lasst sie fahren, es geht doch um Kinder. So war das. Und heute sagt sie, dass man ihr gedroht hat, dass man ihr die Kinder wegnahm und so weiter… Kanaille… Zum ersten Mal spreche ich über sie, obwohl ich gegen Frauen keinen Krieg führe."



Lukaschenko erzählt, wie Tichanowskaja in Wirklichkeit Belarus verlassen hat (russ.)