Lukaschenko: Wir wollen keine schlechten Beziehungen mit der Ukraine

Foto: Symbolbild


"Wir werden nicht die Ukraine in einigen Fragen frontal konfrontieren und uns unanständig verhalten. Aber wir werden irgendwo reagieren müssen. Wir wollen keine schlechten Beziehungen zu unserem südlichen Nachbar (ich betrachte die Ukraine überhaupt nicht als ein fremdes Land, ich habe in den Grenztruppen gedient, unser Verantwortungsbereich war der westliche Grenzbezirk mit dem Zentrum in Kiew)", so der Staatsoberhaupt.


Laut der Nachrichtenagentur BelTA betonte der Staatschef, dass die Menschen in Belarus eine sehr gute Einstellung zu den Ukrainern haben. "Als der Konflikt im Donbass begann, haben wir auf einmal 150 Tausend Ukrainer empfangen. Jemand kehrte dann zurück, viele bekamen hier Arbeit, und ich unterzeichnete den Erlass, der den Ukrainern, die nach Belarus kamen, gleiche Rechte gewährte. Und das ist ein großes Sozialpaket. Das sind kostenlose Bildung, kostenlose medizinische Versorgung, Arbeitsvermittlung. Sie sehen, wie in der Europäischen Union Migranten kommen, und sie können nicht 2 Tausend Menschen aufteilen, um sie unterzubringen. Hier haben wir 150 Tausend. Deshalb sind wir immer aufgeschlossen", so A.Lukaschenko.