Minsk: Sicherheitskräfte verhinderten geplanten Anschlag

Foto: Pixabay (Symbolbild)


In einen Gespräch mit den ehemaligen Botschaftler der Russischen Föderation Dmitri Mesenzew, erzählte der Staatsoberhaupt A.Lukaschenko über die Details des vereitelten Anschlags.


Wie immer bereitete sich die Opposition auf die Feier zum traditionellen "Tag der Freiheit" vor. Doch dieses mal planten sie die Situation zu destabilisieren. Aus dessen Oppositionslager seien seit langen Stimmen zu vernehmen, dass nicht genügend Menschen an den Straßenprotesten zu sehen seien. Die geflüchteten Oppositionsführer ließen sich selbst in Litauen, Polen und der Ukraine nieder und es fehlte ihnen letztlich die Finanzierung für weitere Proteste. So hieß es, dass der Westen wohl die zuvor versprochenen $53 Millionen nicht zukommen lassen habe und der Opposition nichts anders übrig bliebe als zu mehr Protestaktionen aufzurufen. Der Staat kontrolliere jedoch alles und unterbindet zugleich jede Art von Versuch eines Verbrechens, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.


"Am Vorabend des „Tages der Freiheit“ gab es Informationen, dass die Behörden an diesem Tag eine Provokation organisieren würden, zum Beispiel eine Explosion. Wir sind auch nicht von gestern und wissen, was solche Aussagen anrichten können und von wem sie stammen. Deshalb hielten wir die Augen offen.


Der Schurke wurde entdeckt, als er den Sprengstoff in einem Müllcontainer versteckte. Bei einer möglichen Explosion könnten viele Menschen mit Metall- und Betonteilen verletzt werden. Ein Spezialkommando entschärfte den Sprengsatz bevor er explodierte. Der Täter wollte den zweiten Sprengsatz in einer Militäreinheit lassen. Er wurde aber dort festgenommen und an das Komitee für Staatssicherheit übergeben."


Ein solcher Terroranschlag hätte viele unschuldige Opfer gefordert und die Opposition hätten im Anschluss gesagt, dass die Behörden daran schuld gewesen seien.


Auf der Frage des Gefangenen, warum dieser den Sprengstoff in die Mülltonne deponierte, sagte dieser, dass er auf diese Weise die Sicherheitskräfte bestrafen wolle.


"Ich habe früher oft gesagt, dass Belarus von vielen Seiten angegriffen wird. Wir wissen, wer das tut. Wir passen sehr gut darauf, dass bei solchen Angriffen die rote Linie nicht überschritten wird. Belarus wird in diesem Sinne nicht lockerlassen, weil es sonst noch schlimmer kommen kann", so der Staatsoberhaupt A. Lukaschenko.