Wenn wir überleben wollen, müssen wir die Masken abreißen und Dinge beim Namen nennen

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So der Präsident bei einem Empfang anlässlich des alten neuen Jahres im Palast der Unabhängigkeit.

"Das Taktgefühl liegt im nationalen Charakter der Belarussen. Aber heute erfordert die Zeit ein anderes Vorgehen. Wir müssen überleben, deshalb haben wir die Masken abzureißen und die Dinge beim Namen zu nennen. Wir reden heute von Fake, das ist nichts anderes als Lüge. Wir sagen Post-Wahrheit. Darunter wird eine einfache Manipulation des menschlichen Bewusstseins verstanden. Diesen unredlichen Technologien können wir heute nur einen klassischen objektiven und fairen Journalismus entgegensetzen", so der Staatschef. "Unsere Gegenargumente sind berufliche Erfolge, Sportsiege und kulturelle Errungenschaften. Viele haben es zu lernen, das Gute von dem Bösen zu unterscheiden."


Wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet, hält der Staatschef gegenüber des Internet- und das Telegram-Zeitalter, die traditionellen „klassischen“ Medien wie Zeitung und Fernsehen, dennoch für sehr wichtig. "Wir dürfen die Klassik nicht ignorieren. Natürlich sind heute allerlei Telegram-Kanäle eine mächtige Waffe, aber sie werden mit der Zeit ihre Bedeutung verlieren. Und klassische Medien sind zu erhalten."


A. Lukaschenko wandte sich zudem an die Anwesenden und dankte ihnen für ihren persönlichen Beitrag zur Lösung staatlicher Aufgaben. "Viele von Ihnen fanden sich im Mittelpunkt des politischen Lebens des Landes wieder. Männer und Frauen standen im Vorjahr auf den Straßen und Plätzen unserer Städte und kämpften Schulter an Schulter. Die Zeit hat gezeigt, wer in diesen Kämpfen die wahren Helden waren."


Der Staatschef lobte dabei die Journalisten, die zusammen mit den Sicherheitskräften mutig an der vordersten Front gewesen waren. Viele unserer Sportler, Schauspieler, Ärzte, Lehrer und Angestellten haben im vergangenen Jahr richtigen Mut an den Tag gelegt.


"Sie dürfen nie an meiner Entschlossenheit zweifeln. Ich werde nie zurückweichen. Erstens habe ich außer Belarus kein anderes Land. Ich bin hier geboren. Ich lebe hier. Hier werden auch meine Kinder leben, wie Ihre auch. Dessen bin ich sicher. Niemand wartet irgendwo auf uns. Zweitens bin ich tief davon überzeugt, dass wir recht haben. Wir müssen nicht nur die aktuellen Ereignisse analysieren, wir müssen aus ihnen für uns die richtigen Lehren ziehen. Im anderen Fall wird sich die Geschichte wiederholen. Und das wird uns viel mehr zu schaffen machen. Wir müssen in der nächsten Zeit Lehren daraus ziehen. Dazu kommt uns die Allbelarussische Volksversammlung sehr gelegen."