Weihnachtsfest für 1600 Kinder von Tschernobyl veranstaltet

Foto: Pixabay (Symbolbild)


Die Veranstaltung begann, wie nach alter Tradition, in der Heiligen-Geist-Kathedrale. Zu der Audienz beim Metroploiten Weniamin wurden fast 200 Kinder eingeladen, welche den Segen des Kirchenvorstehers entgegen nahmen.


"Das Projekt „Weihnachtsbaum – unsere Kinder“ beginnt gleich nach der landesweiten Aktion „Unsere Kinder“. Das Ziel dieser Veranstaltungen besteht darin, unsere Kinder mit Liebe und Sorge zu umhüllen, ihnen das Neujahrsfest unvergesslich zu machen. Seit Jahren organisieren wir diese Treffen, auch dieses Jahr ist keine Ausnahme. 2021 wurde in Belarus zum Jahr der Volkseinheit ausgerufen", so der erste Sekretär des ZK der Belarussischen Jugendunion und Mitglied des Rares der Republik, Dmitri Woronjuk. "In den Tschernobyl-Regionen wohnen sehr viele talentierte Kinder, die im Sport, im Unterricht, im Rahmen verschiedener Wettbewerbe ihr Bestes geben oder als Sieger hervorgehen. Wir wollen allen Kindern etwas Wärme schenken, wir wollen ihnen einen guten Start in das neue Jahr wünschen und zeigen, dass wir eins sind – Klein und Groß."


"Soziale Aufstiegschancen gelten in Belarus für alle Kinder unabhängig davon, wo sie geboren sind. Stammst du aus einem kleinen Dorf oder einer großen Stadt – das spielt keine Rolle mehr. Dank Talent und hohen Leistungen im Unterricht und Sport kann jedes Kind seinen Traum verwirklichen. Der Staat fördert und unterstützt solche Kinder durch Stipendien und auf anderen Wegen. Belarussen sind ein einiges Volk – wir werden alle zusammen unseren Kindern helfen", so der erste Sekretär.


"Der Staat legt viel Wert auf die Beseitigung von Tschernobyl-Folgen. Dazu gehören auch solche Aktionen wie diese. Wir laden zum „Weihnachtsbaum“ Kinder aus betroffenen Regionen und Kreisen ein", bemerkte Pjotr Nikolajenko, stellvertretende Leiter des Departement für die Beseitigung von Tschernobyl-Folgen beim Ministerium für Katastrophenschutz. "Wir geben den Kindern die Möglichkeit, die Hauptstadt zu sehen, die wichtigste orthodoxe Kathedrale und den Staatszirkus."


Die Organisatoren haben sich auch in diesem Jahr sehr bemüht, wie Viktoria Lappo, Solistin des verdienten Kollektivs „Kupalinka“ an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie feststellte. "Das ist ein wahres Fest für die Kinder. Wir sind nach Minsk gekommen, um unsere Weihnachtsstimmung mitzubringen. Wir wollen allen viel Glück, Frieden, Güte, Wärme und viel Behaglichkeit im neuen Jahr wünschen. Solche Projekte sind sehr wichtig, weil sie die kulturellen Traditionen und Eigenheiten einzelner Regionen näher bringen. Wir treten vor vielen Kindern auf und sind uns bewusst, dass sie selbst nie die Mittel gefunden hätten, irgendwohin zu reisen und Konzerte zu besuchen. Wir kommen zu ihnen, schenken ihnen unsere Lieder, unterhalten uns, bringen Geschenke. Das macht uns eins."


Wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtete, wird die gesamte Aktion „Weihnachtsbaum – unsere Kinder“ wird vom Ministerium für Katastrophenschutz, dem Belarussischen Jugendverband BRSM, der Belarussischen Friedensstiftung, sowie dem Belarussischen Exarchat unter der Teilnahme aller Freiwilligen gefördert.