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Tschernobyl: Gedenken an die Nuklearkatastrophe

  • Belarus.Andreas
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4 Jahre 3 Monate her - 4 Jahre 3 Monate her #2814 von Belarus.Andreas
Tschernobyl: Gedenken an die Nuklearkatastrophe

Verwunderlich, dass bisher noch keiner, ein entsprechendes Thema zu diesem, eröffenet hat. :whistle:
Denn gestern, vor genau 29 Jahren, ereignete sich in dem nur etwa 4 Kilometer von der Stadt Prypjat
(Region: Tschernobyl ) in der Ukraine gelegenden Kernkraftwerk von Tschernobyl , die bis derzeit größte
bekannte Nuklearkatastrophe seit dem Menschen gedenken. Abseits der Ukraine selbst, waren und sind
auch heute noch andere Länder, wie u.a. Belarus, Russland, Tschechien, Deutschland und weitere Länder,
von den schwerwiegenden Folgen der Katastrophe betroffen.


In stillen Gedenken an die zahlreichen Liquidatoren, Rettungskräfte, Einsatzleiter, Mitarbeiter
und an allen Menschen die direkt oder indirekt von der Nuklearkatastrophe betroffen sind :(




Weitere Informationen zur Nuklearkatastrophe von Tschernobyl und auch darüber hinaus:
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4 Jahre 3 Monate her #2819 von MH
www.sueddeutsche.de/panorama/ukraine-wal...rnobyl-vor-1.2457800

  • In der Nähe des 1986 verunglückten Atomreaktors von Tschernobyl tobt ein Waldbrand. Die Flammen sind bis auf 20 Kilomter an die Anlage herangerückt.
  • Die ukrainische Regierung gibt an, es bestehe kleine Gefahr. Umweltschützer warnen aber vor radioaktivem Rauch.
  • Derzeit wird an einem neuen Sarkophag für die Anlage gebaut.

 

  • Belarus.Andreas
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4 Jahre 3 Monate her #2821 von Belarus.Andreas
Passen dazu habe ich soeben ein neues Thema eröffnet, in welchen abseits der eigendliche AKW-Katastrophe,
über das Thema Waldbrand in der Ukraine diskutiert werden kann ;)

Foreninterner Link zum Thema: "Tschernobyl: Waldbrand - Gefahr auch für das AKW oder Belarus?"
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4 Jahre 3 Monate her #2823 von Hanie
ich erinnere mich noch genau an das Jahr 1986
in der ehemaligen DDR war in der Zeitung dazu ein ganz kleiner Artikel ,
man bereichtete das ein Unfall in einem Atomkraftwerk in der Ukraine vorgefallen sei
und eine gewisse radioaktive Menge ausgetreten sei ,
man arbeite aber daran es schnell in den Griff zu bekommen ,

im damaligen Westberlin verteilte man in den Kindergärten schon Jod Tabletten
und stopte den Verkauft von Obst und Gemüse ,
während man im östlichen Teil alles einfach ignorierte
im Osten gab es aufeinmal Obst und Gemüse im Überfluss

na ja irgendwann konnte man es dann natürlich nicht mehr ignorieren
denn die westlichen Medien überschlugen sich damals ,

war auch ein Mosaikstein der den Untergang der damaligen DDR
beschleunigte
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  • Belarus.Andreas
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4 Jahre 3 Monate her - 4 Jahre 3 Monate her #2824 von Belarus.Andreas
@Hanie

ich erinnere mich noch genau an das Jahr 1986

Wie kann oder könnte man das Jahr oder besser gesagt das Datum auch vergessen?
Auch meine Wenigkeit kann sich trotz des damaligen Alters von 7 Jahren noch sehr
gut daran erinern, als in den TV & Radio die Nachrichten des AKW-Unfalls und die
Folgen durchgesagt wurden.

und stopte den Verkauft von Obst und Gemüse
...
während man im östlichen Teil alles einfach ignorierte

Unweit meiner alten Heimatstadt und unweit vom Wohnhaus meiner Großeltern
befindet sich ein Spielplatz auf welchen ich damals mit einen guten Freund immer
gespielt habe. Doch nach dem AKW-Unglück in Tschernobyl wurde der Spielplatz
von der Stadt eingezeunt und für Zutritte gesperrt. Kein Schild & keine Warnung ...
Als Kind zu der Zeit völlig unverständlich, da es noch einen Tag zuvor anders war
und wir im Sandkasten gespielt hatten.
Ebenso wurde zeitgleich mit den Sperrungen, auch durch TV & Radio bekannt gegeben,
dass auf Obst und Gemüse aus dem heimischen Gärten, sowie Pilze und Beeren aus der
freien Natur aus verzichtet und angepflanztes Obst und Gemüse als Vorsichtsmaßnahme
vernichtet werden sollte. Leider aber, wie Du bereits schon gesagt hattest,
nicht in allen Regionen und/oder Staaten :(

Dazu passend die original Abendnachrichten der Tagesschau von 1986 ...
Tagesschaubericht vom 29. April 1986 über die Katastrophe

Weitere Videos (Dokumentationen) zum Thema Tschernobyl ...
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3 Jahre 11 Monate her #3163 von Mosyr
Ja, der Gau von Tschernobyl ist lange her und dennoch geschichtlich gesehen erst kürzlich geschehen. Wenn auch in den Köpfen
der Menschen bereits Vergessen einsetzte, die Katastrophe in Japan hat das Thema wieder aufgerüttelt.

Seit 1990 bin ich in der Tschernobylhilfe aktiv, das Desinteresse unserer Bevölkerung wird an diesen Vorgängen immer größer, damit die einhergehende Hilfsbereitschaft rückläufiger. Das macht sich in vielen Bereichen bemerkbar, leider!

Daher freut es mich umsomehr, das Du hier auf dieses Thema zu sprechen kommst. Jetzt im Moment, scheinen die Hilfsprioritäten für die Leute und auch die Administration (BL, Stadtverwaltung etc.) anders an die aktuelle Situation angelehnt zu sein. Damit wird es noch schwerer dieses Thema mit seiner Wichtigkeit zu unterstützen.
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  • Belarus.Andreas
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3 Jahre 11 Monate her - 3 Jahre 11 Monate her #3165 von Belarus.Andreas
@Mosyr

Wenn auch in den Köpfen der Menschen bereits Vergessen einsetzte, die Katastrophe in Japan hat das Thema wieder aufgerüttelt.

Traurig aber leider wahr! Traurig aus zwei Gründen ...
Einerseits aus dem Grunde, dass viele Menschen es entweder vergessen haben, vergessen wollen
oder schlicht weg einfach davon nichts wissen oder aber auch erst garnichts davon wissen wollen.
Zum anderen aber auch, dass erst eine weitere schwerwiegende Katastrophe wie die in Fukushima
geschehen muss um das die Menschen erst, wie Du schon sagtest, dadurch wieder wach gerüttelt
werden. Meiner Meinung nach ist das schon eine Schande für sich!
Eine Schande aus dem Grunde, dass Menschen die eben nichts davon wissen wollen oder aber die
Katastrophe mit Gedanken wie z.B.: "Es ist ja nicht hier" oder "Es betrifft ja nicht mich selbst".
Ehrlich gesagt, finde ich für solche Menschen, ganz gleich wie lange es her ist, keine Worte!
Es spielt (zumindest zu diesen Worten) keine Rolle das die Katastrophe von Tschernobyl derweil
29 Jahre her ist, denn Rückstände bleiben über Jahrhunderte erhalten. Aber das ist nicht alles!
Denn wenn man sich die zahlreichen Liquidatoren, Rettungskräfte, Einsatzleiter, Mitarbeiter denkt,
die derzeit nicht nur Ihr eigenes Leben riskiert haben, sondern auch u.a. für uns verloren haben,
dann ist das von denjenigen Menschen die dieses ignorieren einfach erbärmlich und m.E. auch
Menschensverachtend. U+1F621
Abgesehen davon leiden, auch wenn es viele nicht sehen (wollen) oder wissen (wollen), noch
heute und größtwahrscheinlich auch noch weiter an den schwerwiegenden Folgen der Katastrophe.
Das alleine sollte schon ein Grund sein, dass man sich (insofern man davon nichts weiß) sich
mit den Thema zumindest ein wenig auseinander setzen sollte - Aus Respekt zu den Menschen,
die letztlich (ich sage es mal so - entschuldigung vorab für solche Worte aus den Munde eines
hier beteidigten Moderators) sozusagen den Ars** aufgerissen haben um noch schlimmeres
der Katastrophe zu vermeiden. Denn wenn diese Menschen nicht gewesen wären, was wäre dann???
Keiner dieser Menschen die solches ignorieren (wollen oder tun) würden Ihren Allerwertesten
riskieren und vor Ort helfen. Aber diese Menschen haben es getan und das nicht in erster Linie
für sich selbst, sondern für Menschen wie Du und ich (ohne Dich persönlich anzusprechen).
Letztlich muss ich eingestehen, dass ich solche Menschen verachte. Verachte aus dem Grunde,
da diese Menschen keinerlei Respekt vor solchen Menschen haben und das nenne ich auch
Menschenverachtung - und: Erbärmlich!

Seit 1990 bin ich in der Tschernobylhilfe aktiv

Dafür meinerseits ein großer Respekt das Du Dich für solches einsetzt und Deine Zeit,
solchen Menschen zu gute kommen lässt, die dieses ebenfalls 100%ig respektieren und
Dir von Herzen auf ewigkeit danken werden!
Mit diesen Worten auch meinerseits ein großen Dank für Deinen Respekt und Einsatz!
Meine Wenigkeit hatte vor 6 Jahren ein Internetprojekt ("Tschernobyl-Diary") zum Thema
geführt um mit diesen Informationsportal Spenden für Tschernobyl-Hilfsorganisationen zu
sammeln, welche dann (zu 100% ohne Eigenanteile) dann an vertrauenswürdigen Hilfs-
organisationen und damit den Hilfsbenötigten Menschen zukommen zu lassen.
Das Projekt verlief auch relativ gut und so konnte auch etwas mehr als 4500 Euro über die
Jahre an Hilfsorganisationen weiter gegeben werden. Zwar ist das kein großer Betrag aber
dennoch eine große Freude für mich, wenigstens etwas getan zu haben um den Menschen
(wenn auch indirekt) etwas gutes zu tun. Der Grund des entstehen des Projekts war damals
mein eigenes interesse an der Katastrophe an welcher ich nicht einfach vorbeisehen wollte.
Das Projekt habe ich jedoch aufgrund meiner Auswanderung 1/2 Jahr vorher leider erst einmal
wieder aufgeben müssen. Aber das bedeutet nicht, dass dieses Projekt in naher Zukunft
nicht wieder zurück ins Leben gerufen wird! U+1F609

Daher freut es mich umsomehr, das Du hier auf dieses Thema zu sprechen kommst.

Ich möchte nicht sagen, dass ich gerne auf dieses Thema zu sprechen komme, denn gerne ist
etwas was man gerne tut und was gut ist. Aber dieses Thema ist alles andere als das!
Dennoch bin ich (nicht nur aufgrund der vorherigen Worte) auch heute noch sehr an dem Thema
und den damit verbunden Menschen interessiert und würde mich natürlich einerseits auch freuen,
wenn ein solches Thema nicht in die vergessenheit gerät und zum anderen wenn sich Menschen
(wie Du und ich) finden um über solche Themen zu kommunizeren und auszutauschen.
Diesbezüglich bist Du, natürlich wie auch alle anderen die mal in Belarus und in unserer Nähe sind,
gerne zu uns als Gast eingeladen. Zu diesen Thema aber natürlich auch generel zu anderen U+1F609
Letzte Änderung: 3 Jahre 11 Monate her von Belarus.Andreas.

 

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3 Jahre 10 Monate her #3193 von Mosyr
Hallo Andreas, na ja vielleicht klappt es ja einmal mit einem Treffen. Einen User-Landsmann der auch in BY (Gomel) lebt, hatte ich schon die Ehre, ihn und seine Frau kennen zu lernen. Inzwischen haben wir uns auch mehrfach getroffen, Du siehst, nichts ist unmöglich.

 

  • Belarus.Andreas
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3 Jahre 10 Monate her #3194 von Belarus.Andreas
@Mosyr

na ja vielleicht klappt es ja einmal mit einem Treffen

Das würde mich, genauso wie auch meiner Frau und den Kindern, sehr erfreuen weitere Bekanntschaften
zu machen. Ich denke Möglichkeiten das sich Forenmitglieder untereinander bzw. auch alle auf einmal treffen,
gibt es immer mal. Bei einen generellen Forentreffen aller Mitglieder (wurde hier auch schon mal diskutiert)
dürfte es jedoch ein Problem mit der Organisation geben, da zum einen nicht alle in Belarus bzw. Deutschland
dauerhaft leben. Aber auch ein generelles Treffen unter den hier in Belarus lebenden dürfte nicht einfach sein,
wenn einer aus Mogilev, einer aus Gomel, der andere aus Minsk und wieder einer (meiner Wenigkeit) aus
Pruzhany kommt. Jedoch wird es eines Tages auch mal zu einen "generellen Foren-Mitgliedertreffen" kommen.
... kommt Zeit kommt Rat U+1F609
Was uns betrifft, so bist Du, natürlich genauso wie jede(r) andere(r) auch, stets zu uns als Gast herzlich willkommen!
Dazu musst Du nur starken Kaffee vertragen können von welchen MrRossi schon erfahrungen machen musste U+1F61B U+1F604

Einen User-Landsmann der auch in BY (Gomel) lebt, hatte ich schon die Ehre, ihn und seine Frau kennen zu lernen.

Zwar kenne ich Ihn noch nicht persönlich, aber dennoch kann ich sagen, dass er ein Pfundskerl ist.
Genauso wie unseren MrRossi aus Mogilev, mit welchen ich/wir uns auch schon des öfteren getroffen haben.
Es ist immer wieder schön und sehr unterhaltsam, sich mit anderen Mitmenschen zu treffen, die ebenfalls
mit Belarus verbunden sind (gleichermaßen ob als Belarus-Besucher oder Auswanderer) U+1F60E

 

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3 Jahre 10 Monate her - 3 Jahre 10 Monate her #3209 von Mosyr
Da sich nächstes Jahr ( lange ist es nicht mehr) zum 30. mal die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl jährt,
wird es bei uns (Verein) eine Gedenkveranstaltung geben. Derzeit sind wir gerade am Planen und Organisieren.

Sind ggf. hier Usern andere Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Institutionen oder staatlichen Stellen im Bezug auf den 30 Jahrestag bekannt?
Im Freistaat Thüringen, soweit mir bekannt, ist diesmal leider keine zentrale Veranstaltung geplant. Zum 25.Jahrestag fand eine zentrale Veranstaltungen für alle Thüringer Organisationen in der Thüringer Staatskanzlei statt. Da saß der heutige MP allerdings noch in der Opposition.
Schauen wir mal!
Letzte Änderung: 3 Jahre 10 Monate her von Mosyr. Begründung: G+K

 

  • Hirsch
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3 Jahre 6 Monate her #3847 von Hirsch
Trifft jetzt nicht ganz das Thema TV-TIPP: Ein Winter in Weißrussland

aber immerhin, gibt hier ja den ein oder anderen Tschernobyl-Interessierten.

Im April jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. In der dem Atomkraftwerk am nächsten gelegenen Stadt Prypjat ist es noch immer totenstill, dies beweisen auch die neuesten Aufnahmen von einem Quadrocopter.

de.sputniknews.com/videos/20160203/30756...yl-geisterstadt.html

Weiterhin:

Wie diese Drohnen-Aufnahmen zeigen, geht die Fertigstellung einer neuen Tschernobyl-Schutzhülle allmählich voran. Das Video, das von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung veröffentlicht wurde, zeigt eine riesige bogenförmige Stahlschutzhülle, die über den zerstörten Reaktorblock und den alten Betonsarkophag gebaut wird.

de.sputniknews.com/videos/20151208/30626...rkophag-ukraine.html

 

  • Belarus.Andreas
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3 Jahre 6 Monate her #3851 von Belarus.Andreas
@Hirsch

Trifft jetzt nicht ganz das Thema TV-TIPP: Ein Winter in Weißrussland aber immerhin, gibt hier ja den ein oder anderen Tschernobyl-Interessierten. Im April jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal.

Mal abgesehen das es bis April noch ein wenig hin ist, gibt es Angesicht dieses Themas sicher den ein oder anderen Interessierten und auch bereits schon ein, wenn auch fast ein Jahr altes, Thema dazu: "Tschernobyl: Gedenken an die Nuklearkatastrophe" U+1F609

 

  • Hirsch
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3 Jahre 6 Monate her #3852 von Hirsch
@ Belarus.Andreas

Habe verstanden, ich Doof.

Tut mir leid, das ich den alten Kommentarstrang nicht kannte.

Aber das eigentliche Problem dürfte ja wohl sein, (der Admin oder bestimmt auch Du könntest meinen Kommentar problemlos in den richtigen Thread "verschieben"), das meine Quelle "sputniknews" hier nicht gern gesehen wird.

Interessiert mich aber auch nicht weiter.l

Leute wie auch hier vertreten, die die deutschen Medien noch als alleinige Quelle ihrer Informationsbeschaffung benutzen und denen, weitaus schlimmer, noch vertrauen, betrachte ich abseits von Fragen, wie Preise und sonstige Erfahrungen in/mit Belarus sowieso nicht als ernstzunehmende Diskussionspartner.

Gott ja, vielleicht kenne ich ein gutes Hotel nahe der polnisch/belarussischen Grenze das ich weiterempfelen möchte, vielleicht auch, wo in Belarus total geile Lederschuhe total billlig sind.

Aber hat sich vielleicht schon mal irgendjemand einnmal Gedanken darüber gemacht, warum auf diesem Forum, abgesehen von 5-6 Kommentatoren so wenig los ist?

Das andere Forum kommt auch nichtmehr in die Gänge, was weniger schlimm ist.
Gab da +/- 10 völlige Vollidioten, die dort die Meinungshoheit hatten.

Die eigentliche Frage ist doch eine völlig andere.

In den letzten 20 Jahren haben eine ganze Menge Leute belarussische Frauen geheiratet.

Warum beteiligen sich diese nicht hier im Forum oder von mir aus auf dem anderen?

Ganz einfach, weil sie die ganze Kacke v.wg. Preise in Belarus, Inflation, wie böse doch Lukaskenko ist usw. usw. mit einem einzigen Skype-Telefonat von ihren Verwandten in Echtzeit oder auch aus dem (bela-)russischen Internet innerhalb von Minuten erfahren können.

Was mich schon seit Jahren wundert, der Deutsche ist halt völlig egoistisch und doof dazu, das weder dieses noch das andere Forum es geschafft haben, eine Vielzahl von mit belarussischen Frauen verheirateter deutscher Männer an sich zu binden.

Da "entwicklet" MH immer neue Funktionen für diese Plattform und man fragt sich, wofür eigentlich?

Für Haba, Hanie, Dich, mich und MrRossi?
Also ich brauche all die neuen Funktionen nicht.

Wichtiger für mich wäre, das hier viel mehr deutsche Männer die mit Belarussinnen verheiratet sind, mitkommentieren und sich austauschen.
Auch deutsche Männer, die mit ihren belarussischen Frauen heute in Belarus leben.
Grodno, Peter (vom anderen Forum), belarus1 oder 2 (habe seinen Nick mittlerweile vergessen, MrRossi kann sich bestimmt erinnern) aus Mogilev, Mario (?) usw, haben alle schon lange keinen Bock mehr, auf einem der beiden deutschen Belarusforen zu kommentieren.
Dabei wären ausgerechnet ihre Kommentare so wertvoll für uns mit Belarussinen verheirateten deutschen Männern.

Und zwar die wirklich wichtigen Themen, nicht so einen Scheiss wie Preise, Inflation, Hotel und "komm doch mal auf einen Kaffee vorbei".

Unsere Seite der Welt (USA/EU) befindet sich offensichtlichweise in einem, noch nicht mit militärischen Mitteln ausgetragendem Krieg mit der russischen Seite, zu der auch Belarus gehört.
Die Sanktionen und der Medien-/Informations-Krieg für die völlig verblödeten Deutschen sind nur eine Vorstufe für das eigentliche Ziel.

Könnte mir vorstellen, das das den einen oder anderen hier interessiert, auch von denen aus der stillen Mitleserschaft, natürlich außer Haba oder Hanie, die gucken mit gläubig/glücklichen Augen West-TV und freuen sich weiterhin, wie toll es doch im "freien und reichen Westen" ist.
Nun, lange werden sie sich nichtmehr freuen, das ist absehbar.
Der eine hat schon sein Wohnmobil verkauft, der andere wird vielleicht bald seine neue Enduro einsparen müssen.
Ich wette, das beide bald auch noch auf das ein oder andere liebgewordene verzichten werden müssen, aber warten wir es einfach mal ab.

Mir persönlich ist das alles natürlich ziemlich egal, brauche keine Internet-Foren für mein alltägliches (Über-)Leben.

Was mich nur ein wenig traurig macht ist, das all die deutschen Männer die mit Belarussinnen verheiratet sind, wohl keinerlei Interesse an dem Land ihrer Gattinnen haben.
Oder besser und anders gesagt, an den beiden Foren für Belarus in diesem Land.
Gut, bei dem anderen Forum sind die Gründe verständlich und nachvollziehbar, aber dieses hier hätte mehr Zuspruch verdient.

Sind ja alles nur Doofe dort, Inflation, niedrige Löhne, böser Diktator, Hinterwäldler.
Und ja, meist scheiss Restaurants, keine Ahnung, wann die Hinterwäldler mal soetwas wie Service-Gedanken und Kundenorientiertheit lernen.

Nun, aber wer mit sehendem Auge mitbekommt, wie unser eigenes Land in Riesenschritten den Bach runter geht, könnte in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht eines besseren belehrt werden.

Bin mir ziemlich sicher, das Belarus in nicht allzu ferner Zukunft einige bis ein bißchen mehr deutsche Einwanderer bekommt.

Dann seit Ihr beiden, Andreas und MrRossi auch nicht mehr ganz so allein.
(Ob der eventuelle "Nachschub" aber in Eurem Sinne ist, wage ich doch sehr zu bezweifeln.)

O.k., das war es, was ich noch sagen wollte, verabschiede mich aber jetzt von diesem Forum wegen absoluter Sinnlosigkeit hier zu kommentieren.

Es wäre mir allerdings eine Freude und Ehre, wenn ich Dir, Andreas, oder MrRossi, im Falle eines Falles, per PN einmal die ein oder andere einwanderungsrechtliche Frage stellen dürfte.

Keine Ahnung ob es soweit kommt, aber ich sehe von Tag zu Tag mehr, wie mein Land immer mehr verkommt, die Deutschen immer verblödeter werden und ich hier nichtmehr leben will.
Noch ist die absolute Schmerzgrenze nicht erreicht, aber der Leidensdruck steigt täglich.

Ansonsten wünsche ich hier noch allen ein geruhsames und glückliches Leben in diesem unserem Lande, genauso wie auch den österreichischen Kollegen hier.
Hatte immer schon mal vor für ein paar Tage nach Wien zu fahren.
Werde ich mir, aufgrund dessen was man so hört und liest, wohl für die absehbare Zukunft verkneifen.
Da ist mir Minsk doch um einiges lieber, auch wenn es da keine "altehrwürdigen" Kaffeehäuser gibt.
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  • MH
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3 Jahre 6 Monate her - 3 Jahre 6 Monate her #3853 von MH
Man kann dieser Seite ruhig seine Existenzberechtigung absprechen, aber...

Hirsch schrieb: Da "entwicklet" MH immer neue Funktionen für diese Plattform und man fragt sich, wofür eigentlich?


Ehrlich gesagt: Weil ich einfach Bock dazu habe. Da frage ich nicht nach, wofür... U+1F609


Hirsch schrieb: Leute wie auch hier vertreten, die die deutschen Medien noch als alleinige Quelle ihrer Informationsbeschaffung benutzen und denen, weitaus schlimmer, noch vertrauen, betrachte ich abseits von Fragen, wie Preise und sonstige Erfahrungen in/mit Belarus sowieso nicht als ernstzunehmende Diskussionspartner.


Ehrlich gesagt, unterhalte ich mich lieber über steigende Preise, als in jedem zweiten Thread diese inzwischen mühsame Ost-West-Grundsatzdebatte zu führen oder über die "Lügenpresse" zu philosophieren. Jeder hat seine Themen, seine Meinung und seine Geschmacksrichtung, aber Thema sollte möglichst Thema bleiben. Wenn ich übrigens in Belarus auf meine weißrussischen und russischen Verwandte, Bekannte und Freunde treffe, sind wir trotz dieser ganzen Debatten doch irgendwie alle gleich.


Hirsch schrieb: Es wäre mir allerdings eine Freude und Ehre, wenn ich Dir, Andreas, oder MrRossi, im Falle eines Falles, per PN einmal die ein oder andere einwanderungsrechtliche Frage stellen dürfte.


Freut mich, dass diese Seite hier doch einen Zweck gefunden hat, und damit eine gewisse Existenzberechtigung... U+1F609


P.S. Grundsätzlich bist du hier auf der Seite willkommen. Wenn dir mal wieder danach ist, freuen wir uns auch auf deine Beiträge. Und wenn nicht, dann steht dir die PN Funktion gerne zur Verfügung.
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3 Jahre 6 Monate her #3854 von MrRossi

Hirsch schrieb: Wichtiger für mich wäre, das hier viel mehr deutsche Männer die mit Belarussinnen verheiratet sind, mitkommentieren und sich austauschen.


Und über was?
Über genauso triviale Dinge wie:
Wo ist der nächste, beste, billigste russische Lebensmittelmarkt.
Wo gibt es das beste Smetana...
Wie kann ich die Diplome meiner Frau anerkennen lassen,
oder "tickt eure Frau auch so komisch?"...

Ist für viele vielleicht interessant, für viele auch nicht...
Wie bei so vielen Themen.

Warum Mario, Grodno etc. nicht weiter posten hat ganz spezielle Gründe - bei jedem aber andere...
(ich weiß was, was Du nicht weisst ;) )

Ich für meinen Teil habe keine große Lust über Politik im Forum (egal welchem) zu diskutieren.
Ich lese stattdessen viel.... und bin da z.Z. eher passiv.

Was nicht bedeutet, daß ich meinungslos bin - nur:
Ich muß meine Meinung nicht jedem kundtun und versuchen aufzudrücken.
Wenn jemand meint, er lebe unter Merkel gut - so sei er dieser Meinung.
genauso andersherum unter Putin, Lukaschenko etc.... jeder ist seines eigenen Glückes Schmied...

Über die anstehende Flüchtlingsschwelle aus der anderen Richtung habe ich mir aber auch schon Gedanken gemacht:

von marc37:
"ARMES DEUTSCHLAND. 38 % aller Flüchtlinge haben wir aufgenommen. Sobald die Gelegenheit günstig ist, werde ich mit Sicherheit diese "schöne" Land verlassen. Die 38% werden eh nicht abgeschoben und zudem holen sie das ganze Pack der Familie noch nach. Aber ich (wir) müssen einen riesen Aufwand betreiben um seine ukrainische Freundin zu holen."

meine Antwort:
Ich wüsste da so einen Ort der quasi zwischen Ukraine und Russland liegt.
Haben noch Platz für 'n Haus auf unserem Grundstück...

Vielleicht sollte ich mir wirklich überlegen ein Mehrparteienhaus zu bauen, um demnächst die ganzen deutschen "Flüchtlinge" hier bei uns aufzunehmen ;)



Also, in diesem Sinne...

Muß gleich auch was ganz triviales und total unpolitisches erledigen.
TÜV für mein importiertes Auto steht heute auf dem Programm...
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