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Präsidentschaftswahlen 2015 in Belarus

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4 Jahre 6 Monate her #2312 von MH
Die Präsidentschaftswahlen im November 2015 in Belarus sind zwar zeitlich noch weit weg, aber vielleicht trotzdem schon interessant, auch wenn das Ergebnis irgendwie schon feststeht...

Ich frage mich, ob es überhaupt noch eine aktive Opposition gibt? Irgendwie hört und lies man kaum noch was von den verschiedenen Oppositionsparteien und den möglichen Gegenkandidaten. Die Frage ist auch, ob sich jemand trauen wird, da eine Kandidatur nicht selten mit Verhaftung, Repressalien oder einer notwendig gewordenen Flucht verbunden war.

 

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4 Jahre 6 Monate her #2315 von штефан
Ich persönlich finde eine "Diktatur" prinzipell mal garnicht so schlecht, wenn denn Lebensstandard und das alles passt. Freiheit mache ich nicht an einem kreuz auf dem Wahlzettel fest, das nimmt hier eh auch keiner wahr. Die vielleicht gut 50 %, die hier noch wählen gehen, wählen doch wegen nichts anderem als ihrer ganz eigenen wirtschaftlichen Situation: hab ich meinen Job bald noch, wieviele Abzüge habe ich?
Freiheit heisst für mich auch nicht "ich darf auf Demos Steine werfen".

 

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4 Jahre 6 Monate her #2319 von MH
Ich denke, jedes politische System hat seine Vor- und Nachteile. Ob eine Diktatur schlecht oder gut ist, hängt meist auch stark vom jeweiligen Präsidenten bzw. Diktator ab, wie er seine Macht gebraucht. Das aber können meist die Bürger in dem jeweiligen Land besser beurteilen, als die Menschen von außen. Auch kann man ein demokratisches System nicht mal eben so auf ein anderes Land übertragen. Wenn, dann sind dafür langjährige Prozesse nötig. Grundsätzlich denkt man als Deutscher was Diktatoren betrifft stets 70 Jahre zurück. Aber hieran sieht man nun einmal, wie gefährlich eine Diktatur sein kann. Das bedeutet aber zugleich nicht, dass eine Diktatur unbedingt schlecht sein muss... auch wenn es ein heikles Thema ist und bleibt.

Ich fand auf meiner ersten Reise nach Belarus interessant, wie viele Leute pro Lukaschenko waren. Im Vorfeld habe ich immer die "Letzte Diktatur" und die ganzen negativen Meldungen über Belarus im Kopf gehabt. Als mir dann einige Leute berichteten, dass ihr "Batka" einiges für sie tun würde und es ihnen im Vergleich zur Ukraine und Teilen Russlands gut gehe, musste ich doch ein wenig grübeln. Es ist tatsächlich so, dass Lukaschenko den Rückhalt vom Großteil der Bevölkerung hatte und vielleicht noch hat. Wenn man von einigen Punkten absieht und versucht, die Sache neutral zu bewerten, also nicht die bekannten Fehlbarkeiten einschließt, dann scheint das politische System in Belarus gut zu funktionieren. Auch die wirtschaftliche Krise hat hier den Rückhalt nicht gebrochen. Allein die lang anhaltenden Wechselspiele zwischen EU und EAWU scheinen manche Weißrussen ihren Präsidenten übel zu nehmen. Und hier ticken wie in der Ukraine die Menschen zwischen Ost und West unterschiedlich. Allerdings weiß ich das wie erwähnt nicht so gut zu beurteilen wie die Menschen vor Ort.

So oder so, was ich aber in Anbetracht der Ukraine-Krise zu schätzen weiß, ist, dass die Lage in Belarus derzeit stabil ist und ich mir keine Sorgen um meine Familie machen muss.

Merkel gehört wahrlich nicht zu meinen politischen Vorbildern, aber sie sagte letztens einen bemerkenswerten Satz: „Die Welt wartet nicht auf Europa“. Ich persönlich liebe und schätze die Demokratie in Deutschland, in Europa, aber ich hoffe sehr, dass uns diese nicht irgendwann weltpolitisch im Wege stehen wird und wir dadurch das verlieren, was wir so groß schätzen…
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4 Jahre 6 Monate her #2330 von Mosyr
Ja in den vergangenen Jahren hat sich vieles in BY zum besseren gewandelt. Der damalige braune Sowjeteinheitschick ist weg, Schrott auf der Straße wird auch weniger, zumindestens im Privatbereich und in den Geschäften gibt es auch alles zu kaufen. Einzig das Geld muss man haben, aber das ist allerorts auf der Welt so.
Ich kenne noch die Zeit als alles in den gleichen Klamotten herumlief, die Lebensmittel rationiert waren, Polizisten in 2 Reihen die Straße bevölkerten die Autos wie vom Schrotthandel ausgeführt aussahen. Das alles ist nicht mehr und das ist gut so. Einzig Fahrzeuge von BY Betrieben scheinen noch aus der alten Zeit zu sein.
Die Wahl wird wie die letzten auch AL gewinnen, dazu muss er nicht einmal nachhelfen. Dann sind es halt keine 90% mehr, braucht auch keiner. Eine Opposition ist nicht in Sicht, was schade ist-Kongurenz belebt das Geschäft. Die Wählerschaft auf dem Land und daraus besteht BY nun einmal zum größten Teil stehen zu ihrem Präsidenten. Bei den jungen, gebildeten Kreisen sieht das schon leicht anders aus.
Mein Kredo war seither schon, halte dich aus der Politik des Landes heraus, das sollen die Bewohner selbst erledigen. Ein Staat muss von innen heraus wachsen. Und wenn Luka dafür im Moment der Garant ist, dann soll es so sein.

 

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4 Jahre 6 Monate her #2331 von штефан

Mein Kredo war seither schon, halte dich aus der Politik des Landes heraus, das sollen die Bewohner selbst erledigen. Ein Staat muss von innen heraus wachsen. Und wenn Luka dafür im Moment der Garant ist, dann soll es so sein.


Mal sehen, wie lange die Amis da noch zusehen.

 

  • MH
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4 Jahre 6 Monate her #2333 von MH
Ich denke ebenfalls, dass es den Bürgern eines Landes selbst überlassen sein soll, welches politisches System sie haben wollen.

Der Westen hat meiner Meinung nach einen Fehler gemacht, dass sie genau dieses System bzw. Lukaschenko von vornherein abgelehnt und mit Sanktionen belegt haben. Hätte man eine andere Strategie gewählt, wäre Belarus jetzt vielleicht der EU näher als von Russland abhängig...

 

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4 Jahre 6 Monate her #2358 von Mosyr

MH schrieb: Ich denke ebenfalls, dass es den Bürgern eines Landes selbst überlassen sein soll, welches politisches System sie haben wollen.

Der Westen hat meiner Meinung nach einen Fehler gemacht, dass sie genau dieses System bzw. Lukaschenko von vornherein abgelehnt und mit Sanktionen belegt haben. Hätte man eine andere Strategie gewählt, wäre Belarus jetzt vielleicht der EU näher als von Russland abhängig...


Fehler wurden von beiden Seiten gemacht, meiner Meinung nach gibt es einen Schuldigen nie allein, wie im richtigen Leben. Ob sich BY in der EU wohlfühlen würde, klar ist das nicht. Ich schrieb es ja bereits, die Bevölkerung soll und muss das Maß der Dinge bei der politischen Gestaltung sein und wenn das mit AL so sein soll dann bitte! Das heißt aber nicht das der Rest der Menschheit wegschauen muss und soll wenn Ungerechtigkeit gegenüber einzelner unliebsamen betrieben wird. Dann muss und soll ein Ordnungsruf auch sein.
Das gilt natürlich für alle und in alle Richtungen.

 

  • MH
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4 Jahre 6 Monate her - 4 Jahre 6 Monate her #2360 von MH
Sicherlich werden auf beiden Seiten Fehler begangen, das steht außer Frage. Was ich aber meine, ist, dass man nicht seinen direkten Nachbarn auf die schwarze Liste setzen kann, während beispielsweise Chinas Bürokraten in Berlin über den roten Teppich laufen. Auch kann man nicht Belarus für die Todesstrafe an den Pranger stellen, während man die USA für fast gar nichts kritisiert. Außenpolitik sollte entweder so oder so funktionieren, aber nicht unverhältnismäßig, nur weil man es mit manchen Ländern machen kann... das ist unglaubwürdig.

In allen Fällen ist ein Ordnungsruf richtig und auch wichtig. Menschenrechte sollte überall geachtet und auch groß geschrieben werden, allerdings sollte dies auch für die großen Staaten gelten. Das ist ein Punkt, mit dem ich hadere, dass z.B. in China meist nur kleine Wölkchen von Kritik ankommen, in Belarus aber eine ganze Ladung. Ich persönlich hätte auch kein Problem mit den wirtschaftlichen Konsequenzen, wenn man China für seine Verfehlungen in Sachen Menschenrechte sowie auch für seinen Umgang mit anderen Staaten sanktionieren würde.

Ob sich Belarus in der EU wohl fühlen würde, weiß ich nicht zu beurteilen. Allerdings sollten die Beziehungen zwischen der EU und Belarus als Nachbarn auf eine bessere Grundlage gestellt sein...
Letzte Änderung: 4 Jahre 6 Monate her von MH.
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4 Jahre 6 Monate her #2364 von Anoli
Was MH schreibt kann man nachvollziehen und zustimmen. Was im Allgemeinen dem Ottonormalbürger in welchem Land auch immer fehlt, sind die Kenntnisse zu den verborgenen Beziehungen und Verflechtungen der einzelen Länder und Systeme und auch die Kenntniss über deren gravierende Unterschiede. Was die Medien verbreiten ist simplistisch gesagt System - Propaganda.
Denn, warum sollte zb. Russland nicht dieselben Rechte weltweit wahrnehmen dürfen ( zb. Manöver in internationalen Gebieten ), wie es die USA schon seit ewigen Zeiten tun ? Warum wird Putin ( und ich enthalte mich jeglicher Beurteilung des Mannes als Präsident ) als Personifikation des Bösen in Westen dargestellt ? Wieso wird und wurde die Eurasische Union verteufelt ?
Meiner Meinung nach ganz einfach: Die USA, als ehemaliger Weltpolizist mit asiatischen Ambitionen, und als Langehand der Londonner Börse ( lies u.a. Bilderberger ) wollen Russland das westliche System aufzwingen, lies dem Diktat einiger weniger Schwer- und Superreicher. Die Weltbank, dominiert von einigen spezifischen Banken, funktioniert ebenfalls nach diesem Diktat.
Wenn sich ein Land wie Belarus dieser Situation bewusst ist und seine Autonomie und Selbstständigkeit in politischen Entscheidungen erhalten will, muss es einen neutralen Kurs zur einen und anderen Seite fahren.
Dies scheint mit Lukaschenko relatief zu funktionieren. Schade nur, dass die Isolationspolitik beider Seiten ( West - Ost ) beiden schadet.
Ich kann mir gut vorstelle, dass viele Menschen aus dem Westen gerne mal in die östlichen Länder reisen würden, wenn da ein wenig PR für gemacht würde. Ehrlich gesagt sthe ich persönlich den Russen näher als den Ammis. Allein schon wegen der gemeinsamen Geschichte, die bereits im Mittelalter begann und nicht erst 1933.

 

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4 Jahre 6 Monate her - 4 Jahre 6 Monate her #2368 von MH
Naja, ich stehe den Russen persönlich ebenfalls viel, viel näher als den Amerikanern, aber ich versuche stets, diverse Situationen neutral zu bewerten. Und hier bricht Russland derzeit IMHO Völkerrecht. So wie ich Putin früher gelobt habe, kritisiere ich ihn heute. Genauso aber kann ich manches Vorgehen der EU kritisieren.

Auch was die Medien betrifft, so haben alle Medien aller Ländern ein gewissen Propagandapotenzial, aber in der EU kann man wenigsten noch darüber sprechen und Bilder und Gesagtes gegenüberstellen... ;)

Womit ich dir Recht gebe ist, dass die USA in ihrer Rolle als Weltpolizist schon häufig über das Ziel geschossen sind und natürlich versuchen, ihre Machteinflüsse weiter auszubauen. Aber hier in Wuppertal sagt man: Wenn jemand in die Wupper springt, springe ich nicht hinterher. Auch die Theorien über die Mainstream-Medien und den Bilderbergern etc. ist ehrlich gesagt nicht mein Ding. Damit wird offen gesagt der Thread auch schon zu sehr Richtung Russland und USA gelenkt.

Mir geht es mehr um die Beziehung zwischen der EU und Belarus, und hier wird meiner Meinung außenpolitisch eine unverhältnismäßige Politik betrieben und dabei auch zu wenig auf die innenpolitischen Verhältnisse geachtet.

Grundsätzlich geht es ja um ein ehrenwertes Ziel, nämlich um Menschenrechte ("Westliche Werte aufzwingen" empfinde ich schon als zu hoch gegriffen), aber bevor ich den Zwerg ärgere, versuche ich erstmal den Riesen zu bändigen... naja, ein schwammiger Vergleich, aber ich hoffe, die Botschaft kommt an. ;)
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4 Jahre 6 Monate her #2372 von Anoli
Bezüglich der Beziehungen zwischen Belarus und der EU gebe ich dir Recht, aber so wie es aussieht sind sich alte Blöcke am " rückentwickeln ". Ich lebe zeitweise in der " Höhle des Bösen ", also NL, wo es wie in allen anderen Steuerparadisen ganze Hochhäuser mit Briefkastenadressen gibt, wo der Bürger einmal in 4 Jahren wählen darf, und wo die Eminence grise, die Banker, Versicherungsfuzzis und Hafenbarone aus dem Hintergrund regiert. Hier macht sich, dank der Links-Liberalen Koalition und deren beinahe Abschaffung des Arbeitsschutzrechtes der Neo-Feudalismus breit. :sick:
Ich denke hiervor sollte Belarus wachen. Belarus hat nach meiner Idee die Chance auf einen gleitlichen, durchdachten, und transparenten Umbau der Gesellschaftsstruktur hin zu einer echten Demokratie. Dazu muss sich das Land neutral aufstellen und die Neutralität wahren.

 

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4 Jahre 6 Monate her - 4 Jahre 6 Monate her #2373 von MH

Anoli schrieb: Hier macht sich, dank der Links-Liberalen Koalition und deren beinahe Abschaffung des Arbeitsschutzrechtes der Neo-Feudalismus breit. :sick:


Ich habe in den 90ern für die heutige Kondor Wessels Holding gearbeitet, deren Mutter die Koninklijke Volker Wessels Stevin NV ist. Ich fand schon damals die niederländischen Strukturen ... ich sag mal, sehr amerikanisch. ;)

Belarus in dieser Form ist noch jung. Ich hoffe wie du, dass das Land die Chance erhält, sich politisch wie ökonomisch weiterzuentwickeln und nicht irgendwann mal von den Großen zerrieben wird.
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4 Jahre 6 Monate her #2374 von Durana
Dann sollte sich Belarus vielleicht zuerst einmal aus der eurasischen Wirtschaftsunion und Zollunion lösen.

Wenn ich so etwas wie hier: www.tagesschau.de/wirtschaft/medwedjew-w...xperimenten-101.html lese, und da besonders diesen Satz: Der bilaterale Handel werde auf eine rein "rationale und pragmatische" Grundlage gestellt. Dabei stünden die russischen Interessen an erster Stelle. Medwedjew fügte hinzu, dass die von Russland und anderen früheren Sowjetrepubliken gebildete Zollunion den Warenfluss aus der Ukraine einschränken werde. kann ich mir schon denken wer am meisten darunter leidet, nämlich Belarus.

Das heißt nichts anderes als das der Handel mit der Ukraine auf Drängen Russland verringert oder gar eingestellt wird.
Was das für die Wirtschaft von Belarus bedeutet, kann sich wohl jeder vorstellen.
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4 Jahre 6 Monate her #2376 von MH
Genau das, was du schreibst, ist das Problem: Russland möchte keine EAWU oder ZU auf Augenhöhe, sondern diese alleine bestimmen. Der Kreml spricht ein Embargo aus, Belarus soll sich ebenfalls dran halten und die Konsequenzen tragen... wo ist da die Souveränität von Belarus? Das hätte man, wenn überhaupt, mit der Zollunion abstimmen müssen.

Das Problem ist nur, dass Belarus entweder die EU oder die EAWU braucht...

Durana schrieb: Medwedjew fügte hinzu, dass die von Russland und anderen früheren Sowjetrepubliken gebildete Zollunion den Warenfluss aus der Ukraine einschränken werde.[/u][/i] kann ich mir schon denken wer am meisten darunter leidet, nämlich Belarus.

Das heißt nichts anderes als das der Handel mit der Ukraine auf Drängen Russland verringert oder gar eingestellt wird.
Was das für die Wirtschaft von Belarus bedeutet, kann sich wohl jeder vorstellen.


Ich bin echt gespannt, wie Lukaschenko darauf reagieren wird.
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4 Jahre 6 Monate her - 4 Jahre 6 Monate her #2380 von Durana
Lukaschenko will Klarheit über das Verhalten von Russland gegenüber Belarus

MINSK, 16. Dezember (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko erwartet von Russland klares und nachvollziehbares Verhalten gegenüber Belarus. Das erklärte er heute in der Sitzung des Sicherheitsrates, wie ein BelTA-Korrespondent berichtet.

[Edit Admin...]

Mit Blick auf Sicherheitspolitik sagte der Präsident: „In Punkto Sicherheit haben wir mehrfach darauf hingewiesen, dass für Belarus nur im Bereich Wirtschaft die größten Gefahren lauern. Sonstige Gefahren – seitens von Nichtregierungsorganisationen oder einer radikalen Opposition – kommen überhaupt nicht in Frage. Wie die Staatsmacht heute regiert, entspricht nur mit Müh und Not Interessen des Volkes. Auch wenn heute unter Staatsfunktionären mancherorts Apathie und Willenlosigkeit herrschen, dulden Belarussen diese Staatsmacht immer noch.“

[Edit Admin...]

deu.belta.by/all_news/president/Lukasche...Belarus_i_76551.html

Speziell das fett gedruckte hat mich ein bisschen verwundert, dachte zuerst das es ein Übersetzungsfehler ist, aber im Orginaltext steht es genau so da.
Letzte Änderung: 4 Jahre 6 Monate her von MH.
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