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Reiseversicherung für Belarusen die nach Deutschland reisen

  • Mosyr
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1 Jahr 5 Monate her - 1 Jahr 5 Monate her #5002 von Mosyr
Hallo, ich möchte hier mal ein positives Beispiel zur Reiseversicherung schildern!

Wie in den letzten Jahren haben wir auch diesmal unseren Patenjungen Kolja (16) für 6 Wochen zur Erholung nach Deutschland eingeladen. Die versicherungstechnische Abwicklung (Haftpflicht, Unfall und Krankenversicherung) haben wir wie jedes Jahr über die Bernard Assekuranz (BA) abgeschlossen.

Bei einem mehrtägigen Ausflug nach Berlin musste ich am zweiten Morgen einen Notarzt in das Berliner Hotel rufen.
Kolja wurde darauf hin stationär im Krankenhaus aufgenommen und musste 3 Tage dort verbringen. Während dieser Tage wurde umfangreiche Untersuchungen und Diagnostiken vorgenommen.
Die Krankenhausverwaltung wies mich gleich darauf hin, das ich für die entstandenen Kosten selbst in Vorkasse treten müsste.Der Rechnungsbetrag betrug etwas über 3000 €. Diese Rechnung habe ich dann erst auch einmal bezahlt. An den Leistungen des Krankenhauses gab es ja auch nichts auszusetzen, im Gegenteil!

Neben der Abschlussrechnung erhielt ich auch einen Arztbericht aus dem der Notfall hervorging und das es sich nicht um Folgekrankheiten handelte. Diese Unterlagen habe ich dann bei der Versicherung eingereicht und nach 6 Wochen
das Geld vom Vertragspartner der BA der Württembergische Versicherung erhalten.
Das ganze ohne ohne weiteres Palaver oder Schriftwechsel.
Letzte Änderung: 1 Jahr 5 Monate her von Mosyr.
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1 Jahr 5 Monate her #5004 von MrRossi
Was wäre denn passiert, wenn Du die 3000€ nicht hättest bezahlen können?
Hat man ja vielleicht nicht immer grade griffbereit in der Portokasse...

Dazu kurz meine Erfahrung mit der "Europäische Versicherung" (europaeische.at)
Unsere Tochter war im Sommer in Österreich im Ferienlager und hatte sich dort den Finger gebrochen.
Hat alles die Versicherung direkt mit den Ärzten/Krankenhaus direkt abgewickelt.
Ich musste keinerlei Vorauskasse leisten.

Das gilt dort allerdings nur in Österreich. (Weil österreichische Versicherung)
Wäre unsere Tochter anderswo in der EU verunglückt, hätte ich auch erstmal Vorauskasse zahlen müssen, und mir das Geld später zurückholen müssen.

 

  • Mosyr
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1 Jahr 5 Monate her #5006 von Mosyr
Gute Frage Mr.Rossi, das Krankenhaus (KH) wollte nicht direkt mit dem Reiseversicherer abrechnen da das KH angeblich nur schlechte Erfahrungen gemacht hatte. So die Meinung der Verwaltungsdirektorin (VD). Ich musste ja nicht die 3000 € in Bar und gleich auf den Tisch legen. Hatte 10 Tage Zeit die Rechnung zu begleichen. Ohne meine Zusage zur Kostenübernahme hätte man nur die Notbehandlung gemacht, nicht aber die tiefere Diagnostik und damit die Krankheit festgesellt.

Den positiven Ausgang hab ich dem KH auch mitgeteilt, man (VD) hatte die Nachricht erfreut aufgenommen, ob sie nun ihren Standpunkt im Pkt Vorkasse ändern, ich weis es nicht, denke aber eher nein.