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Neues von den Grenzen...

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1 Monat 1 Woche her #4953 von Hanie
Hanie antwortete auf das Thema: Grenzerfahrung Litauen - Weißrussland...

Belarusofil schrieb: Vielleicht hat's im Forum schon mal jemand probiert und gibt's Erfahrung(en)... Sollen/ Wollen im Dezember/ Jänner wieder zur SchwiMu in Wizebsk fahren, aber einmal "anders". Nicht über eine polnisch-weißrussische Grenze, sondern litauisch-weißrussische. Mit Zwischenstopp in Wilna, und Fahrt über BelToll-freie Straßen (Grenze Котловка; 103 - P45), Нарач - Лепель.
Hat schon mal jemand diese Grenze "probiert" und welche Erfahrung(en) gibt's da. Wahrscheinlich nicht so eine große Grenze - die Hauptgrenze liegt m.M.n. an der A3/ M7... (?)


ja letzte Jahr im November von Berlin bis Vilnius mit dem Flieger für 39 Euro
und von Vilnius bis Minsk mit dem Kleinbus für 15 Euro
Grenze ca 2 Stunden gewartet mit dem Bus
Autos stehen da auch lange Schlangen, kommt eben immer auch darauf an welche Zeit man fährt
ansonsten sehe ich da keinen Vorteil
da der Weg von Berlin über Litauen weiter ist wenn man die ganze Strecke mit dem Auto fährt

 

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1 Monat 6 Tage her #4958 von MiMo
MiMo antwortete auf das Thema: Grenzerfahrung Litauen - Weißrussland...
Jetzt habe ich die Erklärung für die LKW-Schlangen ins Baltikum bekommen. Richtung Polen dürfen nur 600 l Diesel im Tank sein - reist man über Litauen ein sind es 1500 l. Dafür lohnen sich selbst die Wartezeiten.

 

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1 Monat 4 Tage her #4960 von MiMo
MiMo antwortete auf das Thema: Grenzerfahrung Litauen - Weißrussland...
@Hanie
Sie sind mit dem Bus über Lavariskes / Katlouka eingereist?

@Belarusofil
Wir haben mit Katlouka drei gute und eine schlechte Erfahrung gemacht, aber das war im Sommer wenn halb Minsk zum Baden nach Palanga fährt. Im Winter dürfte es da sehr viel ruhiger sein. Katlouka hat außerdem den Vorteil, dass es Kameras für beide Richtungen im Internet gibt. Wenn Sie also beim Frühstück in Vilnius zehn Autos oder mehr sehen, fahren Sie nach Daugavpils und über Paternieki nach Vitebsk. In Weißrussland sind wir von Katlouka übrigens immer die P45 bis Polozk und dann die P20 bis Vitebsk gefahren.

 

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1 Monat 4 Tage her #4961 von Hanie
Hanie antwortete auf das Thema: Grenzerfahrung Litauen - Weißrussland...
wir sind von Vilnius die E 28 runter bis zum Grenzübergang nach BY
in Minsk hält der Bus dann Kaminaja Gorka

kann man online buchen die Fahrt kostet ca 15 Euro eine Strecke

sheddi.by/page/mesta-posadki

 

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3 Wochen 4 Tage her - 3 Wochen 4 Tage her #4968 von Marco
Marco antwortete auf das Thema: Grenzerfahrung Terespol
Moin!

Ich bin auch seit einer Woche aus BY zurück. Es war der erste Trip mit Auto. Das Forum und diese Seite haben doch gut geholfen. Vorweg hatte ich mein Auto mit Warnwesten, Feuerlöscher und D AUfkleber ausgestattet, wobei ich den D Aufkleber nie angebracht habe, sondern nur im Handschuhfach liegen hatte, für den Fall der Fälle. Es hat aber niemanden interesssiert. Zur Vorbereitung hatte ich mir die Navigationssoftware Here We Go und Yandex Navi runtergeladen. Beide haben Support von Offlinekarten, wobei Yandex für die Berechnung oder Neuberechnung der Route online sein muss.
Ich bin am 31.07. abends losgefahren, war eigentlich schon zu spät, aber ich bin nicht früher losgekommen. Von Kiel über Berlin, Warschau nach Terespol. In Terespol bin ich dann gegen 06:20 angekommen, da stand dann schon eine längere Schlange aber nicht allzu lang- Da psssierte lange wenig, gegen 07:15 fing aber eine neue Schicht bei den Polen an, plötzlich ging es ganz schnell vorwärts. Der Polengrenzer hat mich erstmal ins Achtung gestellt, weil ich ihn missverstanden habe und eine rote Ampel überfahren hatte. Insgesamt sehr unfreundlich dort. Die Weißrussen waren sehr freundlich und hatten auch mal ein verschmitztes Lächeln im Gesicht auch wenn man selber, weil man nicht alles kannte, teilweise ein wenig desorientiert wirkte. Nach der Grenzkontrolle in Belarus Zoll. Hat nicht viel geprüft, hatte aber auch nicht viel dabei, die haben halt die Standardfragen gestellt. Schnell zu dem Büro, welches einem die Zollerklärung fertig gemacht hat, schnell noch ein Foto davon gemacht, damit ich sie beim nächsten Mal selber ausfüllen kann. Die freundliche Zöllnerin hat mich dann noch darauf hingewiesen, dass Maut zu bezahlen ist und dass ich nur alleine das Auto fahren darf. Zumindest meinte ich, dass sie das meinte, mit meinen eingeschränkten Russisch. Gegen 09:00 Uhr war ich dann in Terespol durch. Das Navi hat mich wohl nicht direkt auf die M1 geführt, da ich 50 km oder so Landstraße gefahren bin. Da werde ich dann nächstes Mal mehr darauf achten. InBY selber verlief die Fahrt ruhig und ich war gegen 14:00 Uhr in Mogilev. Und cih war froh, schon das Mautgerät gehabt zu haben, hat mir dann doch Wartezeit erspart.
Am 19.08. ging es dann mit Frau und Stiefsohn zurück. Ich hatte mir schon die Routen nach Peschatka und Domachevo rausgesucht, da teilweise 150 wartende Fahrzeuge vor Abfahrt in Terespol ( gpk.gov.by/en/maps/ochered.php )angezeigt wurden, hatte mich dann aber doch entschieden über Terespol zu fahren, da zu der Zeit als ich mich entscheiden musste Richtung Peschatka oder Terepol zu fahren keine wartenden Fahrzeuge angezeigt wurden. Und so war es dann auch in Terepol. AUf der weißrussischen Seite waren wir schnell durch, auch wenn ich kurz mit meiner Frau diskutieren musste, warum wir in den roten Kanal fahren. Bei den Polen hat es länger gedauert, die hatten anscheinend gerade kein Bock. Dort am grünen Kanal für alle Pässe angestellt (oder kann man sich an EU anstellen, auch wenn man weißrussische Staatsbürger im Auto hat??, EU Kanal war aber nicht viel schneller). Beim EU Kanal hat ein Araber auch die rote Ampel überfahren, der Grenzer hat ihn dafür ziemlich angemacht und 30 Minuten extra warten lassen, auch weil der Araber wohl mit dem Grenzer laut diskutierte, anscheinend hatten alle Insassen oder einige Insassen auch keine EU Pässe gehabt. Ansonsten mussten wir nur kurz den Kofferraum aufmachen, onwohl das Auto randvoll war (hatte mich auch bewogen über Terespol zu fahren) und paar Standardfragen beantworten. Die Zöllnerin war ziemlich unfreundlich, auch relativ ahnungslos, weil sie nach einem elektronischen Aufenthaltstitel fragte, obwohl beide "nur" ein Familienzusammenführungsvisum hatten. Nach insgesamt 2,5-3 h an der Grenze waren wir dann durch, so dass die Entscheidung über Terespol zu fahren, ganz gut war.
Natürlich hatten wir dann zwischen Terepol und Warschau das schlechteste Wetter auf der Fahrt auf dem beschissensten Abschnitt der gesamten Strecke. Die Dörfer nerven doch ein wenig. Aber die Fahrt war relativ erreignislos.
Letzte Änderung: 3 Wochen 4 Tage her von Marco.

 

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3 Wochen 4 Tage her #4969 von Belarusofil
Belarusofil antwortete auf das Thema: Grenzerfahrung Terespol
@ Marco ("Das Navi hat mich wohl nicht direkt auf die M1 geführt, da ich 50 km oder so Landstraße gefahren bin. Da werde ich dann nächstes Mal mehr darauf achten."): Machen Sie sich keine Sorgen - Sie sind über die M1 gefahren ;-) Nur, die ersten 50km von Brest weg (bis etwa Ende der Umfahrung von Kobryn) ist die M1 keinesfalls autobahnähnlich sondern vielmehr maximal als Bundesstraße zu bezeichnen mit vielen Geschwindigkeitsbegrenzungen den Dorfsdurchfahrten und sämtlichen Ampeln wegen. Erst ab Kobryn ist die M1 vergleichbar mit einer Autobahn. Hat uns auch schon die Male, wo wir bei Brest/ Damatschawa über die Grenze gekommen sind (letzte Male über Bobrowniki [PL] gefahren - DK-65/P-99), verärgert, dass man doch länger über eine P-Type Straße fährt, die eine M-Bezeichnung führt...

 

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3 Wochen 3 Tage her #4970 von chupete
chupete antwortete auf das Thema: Grenzerfahrung Terespol
Bin ebenfalls zurück, Hinfahrt über Peschatka 15 Minuten bei den Polen, 40 Minuten bei den Weissrussen - alles prima.
Rückfahrt über Bobrowniki, 15 Minuten bei den Weißrussen, 45 bei den Polen. So glatt lief es noch nie.