Aktuelles

Presseschau zu Belarus (Weißrussland) aus deutschsprachigen Medien mit Nachrichten, Bildern und Videos.

handelsblatt.com - 18.07.2015

20 Jahre an der Macht sind nicht genug: Amtsinhaber Alexander Lukaschenko tritt erneut als Kandidat zur Präsidentschaftswahl in Weißrussland an. Er gilt als der letzte Diktator Europas.

MinskEin Dutzend Bewerber haben ihre Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in Weißrussland im November erklärt; darunter auch der autoritäre Amtsinhaber Alexander Lukaschenko. Zweifel, dass die Wahl mit rechten Dingen ablaufen wird, lässt die Erfahrung aus der Vergangenheit aufkommen.

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svz.de - 09.07.2015

Pauline Hegner aus Muchow sucht Förderer für ihre Teilnahme am Hilfsprojekt

Pauline Hegner ist 18, hat gerade ihr Abitur am Ludwigsluster Goethe-Gymnasium gemacht und schickt sich nun an, die Welt zu entdecken. Bevor die junge Frau ihr Studium antritt, geht sie ein Jahr nach Weißrussland. In der Hauptstadt Minsk wird Pauline Hegner in einem Kinderhospiz arbeiten. Das ist etwas anders ausgerichtet als in Deutschland. Dort werden schwer kranke Kinder zu Hause in deren Familien betreut. Besuchen und wo nötig Unterstützen ist angesagt. Das Minsker Kinderhospiz, gegründet 1994, betreut rund 90 Familien. Daneben nimmt die Muchowerin ein bis zwei Stunden pro Woche Russischunterricht. Die Sprache des großen östlichen Nachbarn beherrschen die meisten in der ehemaligen Sowjetrepublik. „Die weißrussische Sprache ist mehr wie ein Dialekt“, weiß Pauline Hegner bereits.

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dw.com - 01.07.2015 - Von Galina Petrowskaja / Markian Ostaptschuk

Als Reaktion auf eine Verstärkung der NATO-Präsenz in Osteuropa könnte Moskau seine Militärpräsenz in Weißrussland ausbauen. Doch im Fall einer Konfrontation hätte Minsk viel zu verlieren, warnen Experten.

Weißrussland wurde schon mehrmals von Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums als militärischer Brückenkopf bezeichnet. Im Zusammenhang mit der Verlegung von schwerem Militärgerät durch die NATO nach Osteuropa und ins Baltikum erklärte General Juri Jakubow, dass es "wesentliche Änderungen bei der Gruppe der russischen Truppen in Weißrussland" geben werde. In einigen Berichten russischer Medien wurden sogar "russische Raketenteile" erwähnt, die sich angeblich auf weißrussischem Boden befinden.

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shz.de - 13.06.2015

Zum 25. Mal betreuen Geltinger Helfer Jugendliche aus Weißrussland.

Zwei Tage und eine Nacht hat die Busfahrt von Kalinkowitschi nach Gelting gedauert. Inzwischen haben die neun Kinder aus Weißrussland die Müdigkeit überwunden. Tanja Kowalenko aus dem Dorf Duditschi ist mit zehn Jahren die Jüngste der Gruppe, die jetzt fast einen Monat lang vom Ostangelner Verein „Kinder von Tschernobyl“ betreut wird. Zwei Jungen sind dabei: Kirill Vaskovzov (12) und Vlad Bibik (11). Am Begrüßungstag im evangelischen Gemeindehaus ließen sie nur ungern ihren Lederball aus der Hand.

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Schwarzwälder-Bote - 12.06.2015

Rottweil. Die Rottweiler Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung, die seit 25 Jahren eine enge Partnerschaft mit der weißrussischen Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl" pflegt, veranstaltet aus diesem Anlass vom 18. bis 21. Juni Partnerschaftstage.

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mz-web.de - 07.06.2015 - Von Ute Otto

Deutsch-Russländische Gesellschaft bringt zum 23. Mal Schüler aus dem Landkreis Wittenberg ins weißrussische Mozyr und Mogiljow.

WITTENBERG. Dass sie noch ganz unter den Eindrücken stehen, verraten die strahlenden Augen der vier jungen Menschen, als sie wenige Tage nach der Rückkehr aus Weißrussland von ihrem achttägigen Aufenthalt in Mozyr und Mogiljow berichten. Zum 23. Mal hat die Deutsch-Russländische Gesellschaft Wittenberg um Heinz Wehmeier diese Jugendfahrt organisiert. Allerdings ist die Reisegruppe hauptsächlich aus finanziellen Gründen kleiner geworden. Statt früher ein ganzer Reisebus voll Mädchen, Jungen und Betreuern waren diesmal zwölf Cranach-Gymnasiasten, zwei Schüler aus dem Pretzscher Kinderheim sowie sechs Jugendliche des Tanz- und Aerobicvereins Zahna mit drei Betreuern unterwegs.

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derstandard.at- 23.05.2015

"Zur Zeit" lobt das Vorbild Weißrussland, das als "letzte Diktatur Europas" verunglimpft wird

Wieder einmal mussten sie den Kelch des Leidens bis zur Neige leeren, die deutschgesinnten Schmerzensmänner von "Zur Zeit", doch nun können sie wieder frei atmen. Die Gedenkfeiern sind vorbei - Gott sei Dank! entrang sich ein Stoßseufzer der Erleichterung Andreas Mölzers Busen. Es war ja auch zu arg. Keine Gazette, auf deren Seiten nicht die Schrecken der letzten Kriegswochen geschildert wurden, keine Fernsehsendung, in der nicht die Erinnerung an die deutschen Untaten aufgewärmt wurde, keine Talkshow, in der nicht irgendein Repräsentant des Staates vom Bundespräsidenten abwärts, ob er nun Gauck oder Fischer heißt, die entsprechende Betroffenheit zeigte. Und damit noch lange nicht genug. Staatsakte wurden abgehalten, Regierungsspitzen konnten sich ebenfalls entsprechend betroffen vor der Kamera präsentieren und Greise ehemaliger KZ-Häftlinge waren in ihren nachgeschneiderten Häftlingskleidern beliebte Objekte für die Kameraleute und Fotografen.

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general-anzeiger-bonn.de - 22.05.2015

BONN. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Minsk-Clubs Bonn ist im Foyer des Stadthauses die Ausstellung "Minsk in Fotos: ungewöhnliche Einblicke aus unserer Partnerstadt" eröffnet worden.

Vasily Fedosenko präsentiert dabei viele großformatige Fotos aus Minsk und aus der gesamten Republik Belarus (Weißrussland). Fedosenko war mit seiner Familie eigens zu dem runden Vereinsgeburtstag nach Bonn gekommen.

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faz.net - 21.05.2015

Weißrussland und Armenien wollen beim Gipfel zur EU-Ostpartnerschaft die Krim-Annexion durch Russland nicht verurteilen. Für eine entsprechende Erklärung muss nun eine andere Lösung gefunden werden.

Beim Gipfel zur EU-Ostpartnerschaft wollen Armenien und Weißrussland die Annexion der Krim durch Russland nicht gemeinsam mit den anderen Teilnehmern verurteilen. Die beiden Länder wollten die entsprechende Passage in der Schlusserklärung des Treffens der EU mit sechs ehemaligen Sowjetrepubliken nicht mittragen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Delegationskreisen im lettischen Riga. Allerdings werde der Gipfel daran voraussichtlich nicht scheitern. Die Krim-Frage werde wahrscheinlich in einer separaten Erklärung behandelt.

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schwaebische.de - 14.05.2015

Die Oberbürgermeister beider Städte ehren verdiente Architekten der Städtepartnerschaft

Vor fast genau 25 Jahren ist in Polozk die Städtepartnerschaftsurkunde von den damaligen Oberbürgermeistern Konstantin Homitsch und Bernd Wiedmann unterzeichnet worden. „Darin wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass durch diese Verbindung die Bürger beider Städte miteinander Kontakt knüpfen und damit zur gegenseitigen Verständigung zwischen den Völkern und zur dauerhaften Sicherung des Friedens ein kleiner Beitrag geleistet wird“, erinnerte Oberbürgermeister Andreas Brand.

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