Aktuelles

Politik-Nachrichten aus Weißrussland. Aktuelle Reportagen, Analysen, Interviews.

Lukaschenko und Putin bei einem gemeinsamen Eishockeyspiel  in Sotschi 2014

Erst im Mai 2014 wurde von Russland, Kasachstan und Belarus das Abkommen zur Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) als Gegengewicht zur Europäischen Union beschlossen. Das Abkommen, das Armenien im Oktober ebenfalls unterzeichnet hat, soll zum 1.1.2015 in Kraft treten. Seit 2010 besteht zudem zwischen Russland, Kasachstan und Belarus eine Zollunion. Doch nun fängt es an, zwischen den slawischen Bruderstaaten zu bröckeln.

Russlands Importbeschränkung: Lukaschenko enttäuscht

Der Nachrichtenagentur BelTA zufolge ist Präsident Alexander Lukaschenko über die von Russland eingeführte Importbeschränkung auf weißrussische Lebensmittel sehr enttäuscht.

Moderne Waffen: Lukaschenko möchte Streitkräfte aufrüsten

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko zitierte das lateinische Sprichwort „Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor“, als er der Nachrichtenagentur BelTA zufolge auf einer Arbeitssitzung zum Thema Entwicklung und Produktion mitteilte, die Streitkräfte mit modernen, höchstpräzisen und effektiven Waffen aufrüsten zu wollen.

Gemeinsames Visum: Belarus und Russland sondieren

Der Nachrichtenagentur BelTA zufolge führen Belarus und Russland derzeit Sondierungsgespräche über die mögliche Einführung eines gemeinsamen Visums.

Eurasische Wirtschaftsunion: Gründung besiegelt

Belarus, Kasachstan und Russland haben am Donnerstag in der kasachischen Hauptstadt Astana die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) besiegelt. Der Gegenentwurf zur EU soll ab dem 1. Januar 2015 wirksam werden und zunächst nur die drei Gründungsstaaten umfassen. Es soll zwischen den Mitgliedsländern der freie Verkehr von Waren und Dienstleistungen möglich sein und eine bessere Abstimmung der Energie-, Industrie- und Verkehrspolitik stattfinden. Das neue Bündnis vertieft die Zollunion zwischen den Ländern, die bereits seit 2010 besteht.

Krim-Krise: Belarus reagiert auf NATO-Präsenz

Wie die belarussische Nachrichtenagentur BelTA mitteilt, reagiert Belarus auf die Verlegung von US-Kampfjets nach Polen und ins Baltikum. Präsident Alexander Lukaschenko hat Russland gebeten, zwölf bis 15 Kampfflugzeuge nach Belarus im Rahmen gemeinsamer Militärübungen zu entsenden. Auch werde die belarussische Armee - laut Plan - nach ihrer Kampf- und Verteidigungsbereitschaft geprüft.

Krim-Krise: Ex-Präsident bittet Lukaschenko um Hilfe

Wie die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA mitteilt, hat der ukrainischen Ex-Präsident Leonid Kutschma gestern mit Alexander Lukaschenko telefoniert. Kutschma informierte den belarussischen Staatschef über die aktuelle Lage in der Ukraine und auf der Halbinsel Krim.

Lukaschenko: Zweiter „Maidan“ ist in Belarus nicht möglich

Der belarussischen Nachrichtenagentur BelTA zufolge erklärte Präsident Alexander Lukaschenko auf einer Veranstaltung anlässlich des Tages des Verteidigers des Vaterlandes vor ranghohen Offizieren, dass es einen zweiten „Maidan“ in Belarus nicht geben werde.

Diplomatie: Neue belarussische Botschaften geplant

Der Belarussischen Telegraphenagentur BelTA zufolge wird Belarus in 2014 neue diplomatische Vertretungen in Australien, Katar, Mongolei, Pakistan und Ecuador eröffnen. Im Gespräch sind auch Botschaften im Irak und in Angola.

Minsk bei Nacht

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat in einer Sitzung zum Wohnungs- und Gewerbebau erklärt, dass Minsk überbevölkert sei und deshalb entsprechende Bauvorhaben einzuschränken seien.