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Tourismus: Belarus bei Russen als Erholungsziel beliebt

Wie die Nachrichtenagentur BelTA mitteilt, reisen bis zu 90 Prozent der russischen Touristen zum Zwecke der Erholung nach Belarus.

„Belarus ist für Touristen aus Russland hauptsächlich als Erholungsziel attraktiv. 80 bis 90 Prozent aller Reisenden aus Russland buchen eine Kur im Sanatorium“, stellte Irina Tjurina, Pressesekretärin der Russischen Union der Reiseindustrie, auf dem Experten- und Medienforum „Unionsstaat entdecken: von Brest bis Wladiwostok“ in Moskau fest.

„Über die Qualität der weißrussischen Kurorte und ihr Betreuungspersonal äußern sich fast alle Russen positiv. Alles Gute aus den alten Sowjetzeiten, was die medizinische Behandlung angeht, ist erhalten geblieben. Das wissen unsere Menschen zu schätzen“, sagte die Pressesprecherin. Gleichzeitig sei aber das Service-Niveau in belarussischen Sanatorien verbesserungsbedürftig.

Gewöhnlich buchen die Touristen einen zehn- bis zwölftägigen Aufenthalt in Belarus. Im Winter wollen viele Besucher aus Russland Feste wie Weihnachten oder das Neujahr in Belarus feiern. Zehn bis 20 Prozent sind Touristen, die sich für eine Exkursionsreise entschieden haben. Die Hauptstadt Minsk und der Sportkurort „Silitschi“ werden am meisten besucht.

Belarus bietet Erholung zu einem relativ günstigen Preis und liegt trotz einer Erhöhung von zehn Prozent immer noch unter dem europäischen Durchschnitt, ergänzte Tjurina.

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MH antwortete auf das Thema: #2170 4 Jahre 10 Monate her

"Alles Gute aus den alten Sowjetzeiten, was die medizinische Behandlung angeht, ist erhalten geblieben. Das wissen unsere Menschen zu schätzen“


Ähhm, äh, ja sicher... :blink:

Nun, scheinbar nehmen es manche Russen mit der Realität dieses Jahr nicht so genau, anders kann ich mir eine solch realitätsfremde Aussage nicht erklären. Sicherlich ist die medizinische Versorgung in Belarus im weltweiten Vergleich nicht die schlechteste. Aber es ist ja nicht so, als hätte sich die Medizin in den letzten 25 Jahren nicht weiterentwickelt... ;)
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Hanie antwortete auf das Thema: #2171 4 Jahre 10 Monate her
ich habe mir mal vor ein paar Jahren am Minsker Meer das Erholungsheim " Junost " angeschaut
da soll schon der Brechnew seiner Zeit gewesen sein , und genauso sahen die Zimmer auch aus ,
alles noch aus tiefen Sowjetzeiten , riesengroße Speise Räume mit großen Kronenleuchtern an der Decke ,
große Marmorhallen , und wenn man zur Information ging öffnete sich so eine kleine Klappe in der mitte ,
am Minsker Meer war überall Schaum am Strand , man erklärte mir das das von chemischer Verunreinigung käme
für einen Europäer alles eher gewohnheitsbedürftig ,
dafür waren die Preise für so einen Kur Aufenthalt aber unschlagbar günstig ,
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Mosyr antwortete auf das Thema: #2179 4 Jahre 10 Monate her
Also die Sanatorien und ehemaligen Waldgebiete im Gomler Oblast waren früher Magneten für russische Touristen, die Betonung liegt jetzt auf waren! Das bestätigen mir auch meine einheimischen Freunde und Bekannten die da auch Einblick haben. Dieses Gebiet ist leider 1986 mit am stärksten betroffen gewesen. Wo kommen denn die 90% Touris unter? Übrigens 90% von was?
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Mosyr antwortete auf das Thema: #3203 3 Jahre 11 Monate her
Auch nun nach fast einem Jahr hat sich bestätigt, der Russe mag nicht mehr so wie früher. Auch diese Touris haben inzwischen andere Möglichkeiten. Die Krim mit "sauberer" Natur zieht schon sehr. Wenn es nach Belarus geht, dann oft Verwandte besuchen oder die Kosten extrem zu senken. So auch der Eindruck der einheimischen.